Personalisiere deine Angst

Adventskalender 20. Dezember

20.12.2024
Personalisiere deine Angst - Adventskalender 20. Dezember

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Angst unplugged: Wie du deiner Angst einen Namen gibst und ihr den Schrecken nimmst

In dieser Folge von „Angst unplugged“ lädt dich Christina dazu ein, deine Angst auf eine neue, spielerische und gleichzeitig sehr kraftvolle Art zu betrachten.
Statt dich mit ihr zu identifizieren, lernst du, sie als etwas Eigenständiges wahrzunehmen, mit ihr zu sprechen und ihr so Schritt für Schritt die Macht über dein Leben zu nehmen.

Deine Angst als Gast: Lade sie bewusst zum Kaffee ein

Der wichtigste Impuls dieser Folge: Personifiziere deine Angst, statt sie als unbestimmtes, übermächtiges Gefühl in dir wirken zu lassen.

Christina schlägt vor, dir bildlich vorzustellen, du würdest deine Angst zu dir nach Hause einladen:

  • Stell dir vor, du öffnest die Tür und bittest deine Angst zu dir herein.
  • Du bietest ihr etwas zu trinken an – vielleicht einen Kaffee oder Tee.
  • Dann fragst du sie innerlich: „Hallo liebe Angst, was hast du mir zu sagen?“

Dabei darfst du ganz neugierig werden:

  • Ist deine Angst eher männlich oder weiblich?
  • Wie sieht sie aus? Wie groß ist sie? Wie bewegt sie sich?
  • Hat sie vielleicht einen Namen?

Christina erzählt, dass sie ihre Angst zum Beispiel „Conny“ nennt. So wird aus einem bedrohlichen Gefühl eine Figur, mit der du innerlich sprechen kannst.
Das schafft Abstand und macht klar: Du bist nicht deine Angst.

Ein möglicher innerer Dialog könnte dann so klingen:

„Ja, ja, Conny, ich kenne deine Leier schon.“

Durch diese freundliche, aber bestimmte Haltung nimmst du deiner Angst ein Stück ihrer Macht und schaffst Raum für andere Anteile in dir.

Farben, Tiere und Körperorte: So grenzt du deine Angst von dir ab

Wenn dir die Vorstellung einer Person nicht so liegt, kannst du deine Angst auch anders visualisieren. Wichtig ist immer das Ziel:
Die Angst klar von dir selbst zu trennen, statt dich komplett mit ihr zu verwechseln.

Du kannst dich zum Beispiel fragen:

  • Welche Farbe hat meine Angst?
  • Welches Tier könnte sie sein?
  • Wo in meinem Körper spüre ich sie am stärksten?

Alles, was dir hilft, die Angst als „etwas“ zu sehen, das da ist, aber nicht dein ganzes Wesen ausmacht, ist hilfreich. So kannst du innerlich sagen:

„Ah, okay, jetzt spricht gerade Conny.“

Oder: „Da ist wieder dieses dunkle Tier auf meiner Brust.“
Durch diese Trennung entsteht ein innerer Beobachter, der dich stärkt.

Mut, Vertrauen und Zuversicht bekommen ebenfalls ein Gesicht

Damit du nicht nur deine Angst personifizierst, empfiehlt Christina, dir auch deine positiven inneren Kräfte vorzustellen – zum Beispiel:

  • deinen Mut
  • deine Zuversicht
  • dein Vertrauen

Gib auch ihnen einen Namen oder ein Bild. Vielleicht heißen sie für dich „Gloria“, „Viktoria“ oder ein anderer Name, der sich edel, stark und kraftvoll anfühlt.
Wenn du ein Mann bist, wählst du einfach männliche Namen, die dich unterstützen.

So kannst du innerlich ein Gegenüber schaffen:

  • Angst-Conny auf der einen Seite
  • Vertrauens-Gloria oder Mut-Viktoria auf der anderen Seite

Du spürst dadurch immer deutlicher: In dir gibt es viel mehr als nur Angst.

Ins Lächerliche ziehen: Wie Humor deiner Angst den Schrecken nimmt

Ein weiterer wirkungsvoller Ansatz aus der Folge: Nutze Humor, um der Angst den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Christina beschreibt, wie hilfreich es sein kann, der „Angst-Conny“ eine völlig übertriebene, alberne Stimme zu geben, zum Beispiel:

  • eine Mickey-Mouse-Stimme
  • eine sehr piepsige oder quäkige Stimme
  • eine typische Pumuckl-Stimme

Wenn du dir vorstellst, dass deine Angst mit so einer Stimme zu dir spricht, wirkt sie plötzlich viel weniger mächtig und bedrohlich.
Die Sätze, die dich sonst vielleicht komplett einnehmen, verlieren an Ernsthaftigkeit.

Damit erreichst du:

  • Du erkennst: „Das ist die Angst, nicht ich.“
  • Du nimmst ihr Dramatik, Übermacht und Schwere.
  • Du gewinnst leichter inneren Abstand und kannst bewusster entscheiden, wie du reagieren möchtest.

Wichtig: Es geht nicht darum, dich selbst lächerlich zu machen, sondern die übertriebene Bedrohlichkeit der Angst zu entkräften.

Mit der Angst leben statt gegen sie: Du bestimmst die Richtung

Ein zentrales Bild aus der Therapie, das Christina teilt:
„Ich bin nicht meine Angst, ich bin mit der Angst.“

Das bedeutet:

  • Die Angst ist ein Teil von dir, aber nicht deine Identität.
  • Du kannst dein Leben leben, auch wenn die Angst mit im Bus sitzt.
  • Du entscheidest, wo es langgeht – nicht die Angst.

Dieses innere Bild kannst du auf viele Situationen übertragen:

  • „Ich nehme Angst-Conny mit in den Bus.“
  • „Ich nehme sie mit ins Flugzeug.“
  • „Ich nehme sie mit zum Arzttermin.“

Doch trotz ihrer Anwesenheit bleibt klar:

Ich bestimme trotzdem, was getan wird.

So wird deine Angst zu einer Mitreisenden, nicht mehr zur Fahrerin deines Lebens.
Das gibt dir Handlungsspielraum, selbst dann, wenn die Angst noch stark präsent ist.

Affirmationen aus der Folge: Neue Sätze für deinen inneren Dialog

Am Ende der Podcastfolge lädt Christina dich zu stärkenden Affirmationen ein, die du laut oder leise mitsprechen kannst.
Sie fassen die Botschaft der Episode wunderbar zusammen:

  • Ich bin so viel mehr als meine Angst.
  • Ich kann die Dinge, die ich mir wünsche, auch mit Angst tun.
  • Ich spüre heute mehr das Vertrauen, die Liebe und die Zuversicht in mir, die auch da sind und Teile von mir sind.

Diese Sätze unterstützen dich dabei, deine Aufmerksamkeit weg von der Angst und hin zu deinen Ressourcen zu lenken.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Christina erzählt von ihrem neuen Buch, das sich komplett dem Thema Angst widmet und im März erscheint.
  • Einblicke in ihre eigene Therapieerfahrung und den Satz „Ich bin mit der Angst“ als hilfreiches Leitbild.
  • Einladung an dich, der Angst einen Namen, eine Farbe oder eine Stimme zu geben und deine Erfahrungen zu teilen.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Angst & Überforderung". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Angst & Überforderung"

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