Angst sofort beruhigen

Diese Bilder helfen, Angstgedanken zu entkräften

28.08.2025
Folge 363 | Angst sofort beruhigen - diese Bilder helfen, Angstgedanken zu entkräften

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Drei starke Bilder, die dir helfen, deine Angst anders zu sehen

In dieser Folge von „Angst unplugged“ teilt Christina drei kraftvolle mentale Bilder, die dir helfen können, in Angstsituationen ruhiger zu bleiben und dich weniger ausgeliefert zu fühlen. Bilder sind oft leichter abrufbar als theoretisches Wissen – genau das nutzt diese Folge.

Christina spricht dabei direkt aus ihrer eigenen Erfahrung mit Verhaltenstherapie. Die drei Metaphern kannst du wie einen kleinen inneren Werkzeugkoffer nutzen, wenn die Angst das Steuer zu übernehmen droht.

1. Die Wellenmetapher: Angst kommt – und sie geht auch wieder

Die wichtigste Erkenntnis zuerst: Angst bleibt nicht für immer. Sie verhält sich wie eine Welle – sie baut sich auf, erreicht einen Höhepunkt und flacht dann wieder ab.

Christina beschreibt es so:

„Die Angst ist eine Welle. Sie kommt langsam, erreicht ihren Höhepunkt und flacht dann von allein wieder ab.“

Was dir dieses Bild in Angstsituationen geben kann:

  • Angst als Verlauf verstehen: Du merkst vielleicht zuerst nur eine innere Unruhe, dann steigert sich die Angst, doch sie fällt auch wieder ab – selbst wenn du nichts tust.
  • Weniger Panik vor der Panik: Wenn du die ersten Anzeichen spürst und dir sofort denkst „Oh Gott, kommt jetzt eine Panikattacke?“, verstärkst du die Welle unnötig.
  • Von „bekämpfen“ zu „reiten“ wechseln: Kein Surfer bekämpft Wellen. Er lernt, sie zu reiten. Genauso kannst du versuchen, die Angstwelle auszuhalten, statt gegen sie anzukämpfen.

Du kannst dir innerlich sagen:

  • „Okay, das ist eine Welle. Sie schwillt an, aber sie wird auch wieder abflachen.“
  • „Ich muss gerade nichts tun, außer die Welle durchlaufen lassen.“

Dieses Bild hilft dir, nicht in den Gedankenstrudel zu rutschen wie „Das bleibt für immer“ oder „Ich werde mein Leben lang ängstlich sein“. Stattdessen erinnerst du dich: Angst ist ein Zustand auf Zeit.

2. Die Angst als übervorsichtiger Wachhund

Die zweite Metapher: Stell dir deine Angst als inneren Wachhund vor. Er will dir nichts Böses – im Gegenteil. Er möchte dich und dein „Zuhause“ schützen, ist aber total übervorsichtig.

Christina beschreibt diesen inneren Wachhund so:

„Die Angst ist wie ein Wachhund, der Alarm schlägt, obwohl gar keine echte Gefahr besteht.“

Was dieses Bild verändert:

  • Du bist nicht „falsch“: Dein System versucht, dich zu schützen. Es ist nur falsch kalibriert und kann manchmal Gefahr von Nicht-Gefahr nicht unterscheiden.
  • Du kannst innerlich in den Dialog gehen: Statt die Angst zu verfluchen, kannst du sie ansprechen wie einen Hund, der anschlägt.

Mögliche innere Sätze:

  • „Hey Angst, danke, dass du aufpasst.“
  • „Ich hab’s gecheckt, lieber Wachhund. Hier ist keine echte Gefahr.“
  • „Wir sind in Sicherheit, alles ist gut.“

So verschiebst du die Perspektive: weg von „Mit mir stimmt etwas nicht“ hin zu „Mein innerer Wachhund ist gerade nur überempfindlich“. Das nimmt Druck raus und hilft, mitfühlender mit dir selbst umzugehen.

3. Die Taschenlampe: Worauf richtest du deine Aufmerksamkeit?

Die dritte Metapher ist die Taschenlampe. Sie steht für deine Aufmerksamkeit. Du entscheidest, wo du hinleuchtest – zumindest immer wieder neu in kleinen Momenten.

Christina lädt dich dazu ein, dich in Angstsituationen zu fragen:

„Wo leuchte ich gerade mit meiner inneren Taschenlampe hin?“

Gerade im Angstkreislauf passiert oft Folgendes:

  • Ein angstauslösender Gedanke taucht auf.
  • Du richtest deine gesamte Aufmerksamkeit darauf.
  • Ein Gedanke reiht sich an den nächsten, eine ganze Geschichte entsteht.

Mit der Taschenlampen-Metapher kannst du stoppen und prüfen:

  • „Will ich wirklich, dass genau das gerade mein Fokus ist?“
  • „Gibt es etwas, worauf ich meine Taschenlampe auch richten könnte, das mir guttut?“

Das heißt nicht, Angst zu verdrängen. Es geht darum, bewusst zu entscheiden, wohin du deine begrenzte Aufmerksamkeit lenkst:

  • Richte die Taschenlampe nicht dauerhaft auf Horrorszenarien, Grübeleien oder Worst-Case-Bilder.
  • Leuchte auch auf Dinge, die schön, sicher oder nährend sind: einen Menschen, eine Tätigkeit, einen kleinen Moment, der sich gut anfühlt.

So kommst du Stück für Stück aus dem automatischen Angstkreislauf heraus und stärkst das, was dir Kraft gibt.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum Bilder oft nachhaltiger wirken als reine Erklärungen.
  • Wie Christinas eigene Therapieerfahrungen ihre Sicht auf Angst geprägt haben.
  • Ermutigung, die drei Bilder im Alltag bewusst auszuprobieren.
  • Einladung, eigene Erfahrungen und Aha-Momente zu teilen.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Angst & Überforderung". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Angst & Überforderung"

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