„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.
Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️
Im Podcast „Angst unplugged“ teilt Christina Hillesheim vier alltagstaugliche Übungen, mit denen du Stress, innere Unruhe und Anspannung sanft herunterfahren kannst.
Die Methoden sind leicht umzusetzen, funktionieren ohne Hilfsmittel und eignen sich auch, wenn du nervös vor Prüfungen, Bewerbungsgesprächen oder angstbesetzten Situationen bist.
Dein Atem ist das wirkungsvollste Selbsthilfetool, das du immer dabei hast. Richtig genutzt, kann er dein Nervensystem in wenigen Minuten beruhigen und dir helfen, wieder bei dir anzukommen.
Die WU-Übung eignet sich besonders gut, wenn du zu Hause oder an einem ruhigen Ort bist, weil du dabei ein leises Geräusch machst. Sie wirkt oft schon nach wenigen Durchgängen deutlich entspannend.
So funktioniert die WU-Übung:
Viele Menschen fühlen sich schon nach ein bis zwei Durchgängen deutlich ruhiger und weicher im Körper.
Die 4-7-8-Atmung ist ideal, wenn du unterwegs bist oder nicht möchtest, dass jemand deine Übung bemerkt – etwa in der Bahn, im Büro oder in einer Wartesituation.
So geht die 4-7-8-Atmung:
Du kannst dabei innerlich mitzählen, niemand bekommt etwas davon mit. Wiederhole die Sequenz so lange, wie es dir guttut.
Wenn dir das Zählen oder Luftanhalten anstrengend ist, nutze eine vereinfachte Variante:
Wichtig ist das Prinzip: Die Ausatmung ist etwa doppelt so lang wie die Einatmung.
Das signalisiert deinem Nervensystem: „Es ist sicher, du darfst loslassen.“
Die DJ-Methode ist eine bildhafte, fast spielerische Übung, mit der du deine Gefühle bewusster wahrnimmst und regulierst, statt sie zu verdrängen. Sie eignet sich besonders gut, um Stress, Angst oder Ärger zu entschärfen und positive Gefühle zu stärken.
Der Kern der Übung: Du stellst dir vor, du bist ein DJ mit einem großen Mischpult für deine Gefühle.
Im zweiten Schritt widmest du dich den Gefühlen, die dich belasten, zum Beispiel:
Wichtig dabei: Es geht nicht darum, negative Gefühle abzustellen oder zu unterdrücken.
Christina betont, dass Unterdrückung Gefühle auf Dauer eher verstärkt.
Die DJ-Methode hilft dir, deine Emotionen zu regulieren statt zu bekämpfen.
Während ihres Burnouts 2016 hat Christina bewusst bemerkt, wie hart und abwertend ihre inneren Selbstgespräche waren.
Viele Gedanken liefen lange unbewusst – bis sie anfing, genauer hinzuhören und aktiv gegenzusteuern.
Ein liebevollerer innerer Dialog kann Stress reduzieren, Selbstvertrauen stärken und dir helfen, dich sicherer zu fühlen.
Statt dich innerlich fertigzumachen, übst du, dich zu unterstützen.
Für den Einstieg können einfache, stärkende Sätze hilfreich sein, die du dir immer wieder leise oder laut sagst.
Beispiele, die Christina selbst unterstützt haben:
Du kannst diese Sätze übernehmen oder deine eigenen Formulierungen finden. Wichtig ist, dass sie sich für dich stimmig anfühlen.
So integrierst du positiven Self Talk in deinen Alltag:
Mit der Zeit verändert sich dein innerer Tonfall. Aus einem kritischen Kommentator wird Schritt für Schritt eine unterstützende, beruhigende innere Stimme.
Umarmungen tun nachweislich gut. Sie können Sicherheit, Nähe und Geborgenheit vermitteln. Aber du bist nicht darauf angewiesen, dass immer jemand anderes da ist – du kannst dir auch selbst beruhigende Berührung schenken.
Christina beschreibt, wie sie während ihres Burnouts ganz intuitiv begann, ihr linkes Schlüsselbein in Herznähe zu halten. Diese einfache Geste hat sie deutlich entspannt und innerlich getröstet.
So kannst du das für dich ausprobieren:
Viele Menschen spüren dabei eine sanfte Entspannung, eine Art inneren Trost.
Interessanterweise wird dieser Bereich auch in Methoden wie Klopfakupressur (EFT) genutzt, um Stress und Angst zu reduzieren.
Du kannst zusätzlich in dich hineinspüren, ob es noch andere Körperstellen gibt, die sich für dich beruhigend anfühlen, zum Beispiel:
Es gibt keine starren Regeln. Erlaube dir, auszuprobieren, was dir guttut – ähnlich wie bei Kindern, die ganz intuitiv wissen, welche Berührung sie beruhigt.
Du darfst diese Fürsorge auch dir selbst schenken.
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