Nervensystem regulieren

20 Tipps, wie du Entspannung finden kannst

18.06.2024
20 Tipps, wie du Entspannung finden und dein Nervensystem regulieren kannst – Podcastfolge mit praktischen Übungen gegen Stress und Angst

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

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Inhalt

Nervensystem regulieren: 20 praktische Tipps aus „Angst unplugged“

Viele Menschen leben mit einem Nervensystem, das dauerhaft „bis zum Rand voll“ ist. Schon ein kleiner zusätzlicher Stressor genügt – und das innere Glas läuft über. In dieser Folge von „Angst unplugged“ teilt Christina Hillesheim 20 alltagstaugliche Tipps, mit denen du dein Nervensystem beruhigen und langfristig stabilisieren kannst.

Was ein „volles Glas“ mit deinem Nervensystem zu tun hat

Christina beschreibt das Nervensystem mit einem einfachen Bild:

  • Ein Glas, das bis zum Rand gefüllt ist, läuft schon bei wenigen zusätzlichen Tropfen über. Genau so reagiert ein dauerhaft überreiztes Nervensystem: Kleine Auslöser können zu Panik, Erschöpfung oder sogar Burnout führen.
  • Ein Glas, das nur zur Hälfte gefüllt ist, verträgt deutlich mehr, ohne überzulaufen. Ein reguliertes Nervensystem kann Belastungen besser abfangen, ohne dich sofort aus der Bahn zu werfen.

Das Ziel: Dein „inneres Glas“ so zu leeren, dass wieder Reservekapazität da ist. Die folgenden Tipps helfen dir dabei, Schritt für Schritt mehr Ruhe und Stabilität aufzubauen.

Beruhigende Sofort-Tools für dein Nervensystem

Mehr innere Ruhe beginnt im Kleinen. Christina setzt besonders auf Übungen, die du jederzeit im Alltag anwenden kannst – ohne großen Aufwand, aber mit spürbarer Wirkung.

Tiefe Bauchatmung und verlängerter Ausatem (Tipp 1)

Setz dich bequem hin, leg die Hände auf den Bauch und atme bewusst in den Bauchraum:

  • Beim Einatmen wölbt sich der Bauch nach vorne.
  • Beim Ausatmen durch den Mund lässt du ganz bewusst los.
  • Versuche, doppelt so lange auszuatmen wie einzuatmen – das signalisiert deinem Nervensystem: Es ist sicher.

Diese einfache Atemtechnik ist eine der schnellsten Möglichkeiten, akute innere Anspannung zu reduzieren.

Vagusnerv stimulieren: Gähnen und Summen (Tipps 2 und 6)

Der Vagusnerv wird auch „Ruhenerv“ genannt, weil er Entspannung und Regeneration unterstützt. Christina nutzt zwei einfache Übungen:

  • Gähn-Übung:
    Öffne den Mund weit und versuche, mit offenem Mund ein „R“ zu sprechen. Oft löst das automatisch Gähnen aus – und Gähnen beruhigt dein Nervensystem spürbar.
  • Summen:
    Setz dich hin, schließe Mund und gern auch die Augen, und summe laut und anhaltend. Die Vibration wirkt über den Vagusnerv regulierend auf dein System. Christina sagt dazu: „Das ist sowas, es bringt gleich was, finde ich. Es ist wirklich erstaunlich.“

Akupressur für den Notfall (Tipp 7)

In Momenten mit Herzklopfen, Unruhe oder Panik nutzt Christina gerne einen einfachen Akupressurpunkt:

  • Massiere die Mitte deiner Handinnenfläche mit kreisenden Bewegungen.
  • Dieser Punkt wird auch „Notfallpunkt“ genannt und kann dir helfen, dich schneller zu beruhigen.

Kombiniert mit ein paar tiefen Atemzügen kann das ein wirksames Mini-Notfallprogramm sein.

Nervensystem stärken durch Alltag und Umgebung

Nicht nur einzelne Übungen, sondern vor allem dein Alltag formt den Zustand deines Nervensystems. Christina zeigt, wie du dein Umfeld und deine Routinen so gestaltest, dass dein inneres Glas dauerhaft weniger voll ist.

Die Kraft der Natur und Achtsamkeit (Tipps 3 und 4)

Natur ist eine ihrer wichtigsten Ressourcen. Christina erzählt, dass sie erst durch ihren Burnout wirklich begriffen hat, wie viel Kraft in Spaziergängen und Wald liegt:

  • Raus in den Wald, raus an die Luft: Regelmäßige Spaziergänge helfen, Stress abzubauen und das Nervensystem runterzufahren.
  • Achtsamkeit im Alltag: Das kann ein bewusster Spaziergang, Malen, Yoga oder eine andere Tätigkeit sein, bei der du ganz im Moment bist.

Entscheidend ist weniger die Methode als die Haltung: langsamer, bewusster, präsenter durchs Leben gehen.

Gesunde Gewohnheiten für Entspannung (Tipps 5, 8, 10, 13)

Mehr Ruhe entsteht auch durch Rituale, die du dir immer wieder gönnst. Einige Vorschläge aus der Folge:

  • Ätherische Öle (Tipp 5):
    Christina schwört auf Pfefferminzöl, das ihr bei Angst und Panikattacken geholfen hat. Viele nutzen auch Lavendelöl zur Beruhigung. Wichtig ist, dass du deinen persönlichen Lieblingsduft findest.
  • Fantasiereisen (Tipp 8):
    Geführte Reisen zu einem Wohlfühlort, in die Natur oder in einen „inneren Raum“ können dein System spürbar entspannen. Probiere verschiedene Varianten aus, bis du merkst, was dir guttut.
  • Meditation (Tipp 10):
    Gerade bei viel Angst funktioniert Meditation oft nicht sofort. Christina hat sich mit Sätzen wie „Alles ist gut, mein Leben ist im Fluss“ geholfen. Solche Affirmationen beschäftigen den Geist und lenken ihn weg vom Grübeln.
  • Entspannungsfördernde Routinen (Tipp 13):
    Ob Yoga, autogenes Training, Meditation oder andere Methoden: Entscheidend ist, dass du etwas findest, das du regelmäßig in deinen Alltag einbauen kannst.

Deine Selbstfürsorge als Schlüssel zur Regulierung

Christina macht deutlich: Ein reguliertes Nervensystem ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von Selbstfürsorge und bewussten Entscheidungen im Alltag.

Dir Gutes tun, Grenzen setzen (Tipps 11, 14)

Für sie einer der wichtigsten Bereiche überhaupt:

  • Tipp 11 – Dir Gutes tun:
    • Mach mehr von dem, was dir Energie schenkt.
    • Reduziere das, was dir Energie raubt.
  • Tipp 14 – Zeit für dich einplanen:
    • Nimm dir bewusst mindestens zehn Minuten am Tag nur für dich.
    • Trage dir diese Zeit wie einen Termin in den Kalender ein.

Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern eine Voraussetzung, damit dein Nervensystem sich überhaupt beruhigen kann.

Journaling und Affirmationen (Tipps 15 und 19)

Schreiben und heilsame Sätze können eine starke Wirkung auf Geist und Körper haben.

  • Journaling (Tipp 15):
    Christina betont immer wieder: „Schreiben, schreiben, schreiben“ hat ihr enorm dabei geholfen, Angst und Stress zu verarbeiten. Auch Menschen, die vorher wenig mit Schreiben zu tun hatten, berichten von positiven Effekten.
  • Positive Affirmationen (Tipp 19):
    Gerade in Phasen starker Angst waren Affirmationen für sie leichter zugänglich als klassische Meditation. Sätze wie „Ich bin sicher“ oder „Ich darf zur Ruhe kommen“ können dein inneres Erleben langsam neu ausrichten.

Körper, Bewegung und Schlaf: langfristige Stabilisierung

Ein reguliertes Nervensystem braucht auch körperliche Stabilität. Christina zeigt, welche Rolle Ernährung, Bewegung und Schlaf dabei spielen.

Bewegung als natürlicher Stressregulator (Tipps 9 und 16)

Bewegung taucht in der Folge gleich doppelt auf – als sofortiger und als langfristiger Hebel:

  • Tipp 9 – Bewegung im Alltag: Schritte sammeln, bewusst spazieren gehen, abends noch eine Runde raus, wenn es tagsüber nicht gereicht hat. Schon das macht einen spürbaren Unterschied.
  • Tipp 16 – Regelmäßiger Sport: Sport fördert die Freisetzung von Endorphinen und stärkt dein System nachhaltig. Entscheidend ist die Regelmäßigkeit, nicht die Perfektion.

Gesunde Ernährung und ausreichend Trinken (Tipp 12)

Was du isst und trinkst, beeinflusst dein Nervensystem ebenfalls. Christina empfiehlt:

  • Reduziere oder vermeide Alkohol, Koffein und Nikotin, weil sie das Nervensystem zusätzlich ankurbeln.
  • Iss viel Obst und Gemüse und trinke ausreichend Wasser – für sie ein echter „Gamechanger“, da sie früher oft zu wenig getrunken hat.

Gesunder Schlaf und gute Abendroutine (Tipp 18)

Schlaf ist einer der wichtigsten Regenerationsfaktoren:

  • Arbeite abends nicht zu lange.
  • Greife eher zu einem Buch statt zum Fernseher.
  • Richte dir kleine Rituale ein, etwa einen beruhigenden Tee oder ein kurzes Abendritual.

Eine stabile Schlafroutine hilft deinem Nervensystem, nachts wirklich zu regenerieren.

Beziehungen und Zeitmanagement als Schutzfaktoren

Ein reguliertes Nervensystem entsteht nicht im luftleeren Raum. Wie du mit anderen Menschen und mit deiner Zeit umgehst, spielt eine große Rolle.

Soziale Kontakte pflegen (Tipp 17)

Gerade in schwierigen Phasen ist es verlockend, sich zurückzuziehen. Christina rät bewusst zum Gegenteil:

  • Sprich offen darüber, wie es dir geht.
  • Nimm wahr, dass gerade in Krisen Beziehungen wachsen können.
  • „Wenn man sich verletzlich zeigt, kommt eigentlich meistens Liebe zurück“ – so beschreibt sie ihre eigene Erfahrung.

Bewusstes Zeitmanagement und Pausen (Tipp 20)

Am Ende der Folge betont Christina die Bedeutung von geplanter Erholung:

  • Plane deine Zeit bewusst, inklusive Pausen.
  • Mach zwischendurch kurze Unterbrechungen: aufstehen, ausschütteln, ein paar tiefe Atemzüge.
  • Selbst wenige Minuten pro Stunde können langfristig einen großen Unterschied für dein Nervensystem machen.

Schon wenn du nur einen einzigen Tipp aus dieser Folge umsetzt, kann das laut Christina spürbar dazu beitragen, dein Nervensystem zu beruhigen und dein inneres Glas wieder ein Stück zu leeren.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Wie du testen kannst, ob dein Nervensystem dysreguliert ist (Hinweis auf einen ausführlichen Blogbeitrag mit Selbsttest).
  • Einladung zu einem kostenlosen Live-Webinar von Christina rund um Glaubenssätze, Selbstzweifel und Ängste.
  • Einblicke in Christinas eigenen Weg durch Burnout, Angststörungen und die Bedeutung der Natur auf diesem Weg.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Anti-Stress & Nervensystem". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Anti-Stress & Nervensystem"
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