Ätherische Öle, die bei Angst und Stress helfen können

26.08.2024
Ätherische Öle, die bei Angst und Stress helfen können – Podcastfolge über natürliche Unterstützung für das Nervensystem

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Düfte bei Angst und Stress: Wie Gerüche dein Nervensystem beruhigen können

In dieser Folge von „Angst unplugged“ spricht Christina darüber, wie sie Düfte in Phasen von Angst, Stress und Panikattacken genutzt hat – und wie du ätherische Öle ganz praktisch für dich ausprobieren kannst, ohne Anspruch auf Heilung oder „Wundereffekte“. Es geht darum, deinen Geruchssinn bewusst einzusetzen, um Ruhe, Klarheit oder mehr Lebensfreude zu unterstützen.

Warum Düfte so stark auf Angst, Stress und Stimmung wirken

Unser Geruchssinn hat eine Sonderstellung im Gehirn: Er ist direkt mit dem limbischen System verbunden, also dem Bereich, der für Emotionen und Erinnerungen zuständig ist. Deshalb reicht oft ein einziger Geruch, um dich sofort in eine andere Zeit oder Stimmung zu versetzen.

Vielleicht kennst du das: Du riechst ein Parfum und plötzlich sind all die Bilder einer früheren Freundin oder eines Freundes wieder da. Genau diesen Effekt kannst du dir zunutze machen.

Studien zeigen, dass bestimmte Aromen:

  • beruhigend wirken können
  • belebend und aktivierend sein können
  • Stimmung und Konzentration beeinflussen können

Wichtig ist:

  • Es gibt keine Garantien und keine Heilversprechen.
  • Wie stark Düfte helfen, ist super individuell.
  • Du darfst neugierig ausprobieren und schauen, was sich für dich gut anfühlt.

„Unser Geruchssinn ist direkt mit dem limbischen System verbunden … deshalb können bestimmte Düfte sofort Erinnerungen und Reaktionen hervorrufen.“

Lavendel & Co.: Beruhigende Düfte bei Angst und innerer Unruhe

Lavendel ist wahrscheinlich der bekannteste Duft, wenn es um Entspannung geht. Christina hat ihn vor allem in Phasen starken Stresses intensiv genutzt.

Typische Wirkungen, die Lavendel zugeschrieben werden:

  • unterstützend bei Nervosität und Anspannung
  • förderlich für <strong innere Ruhe und Entschleunigung
  • angenehmer Begleiter zum Einschlafen

Mögliche Anwendungen:

  • Lavendelkissen unter dem Kopfkissen
  • einige Tropfen Lavendelöl auf das Kopfkissen oder ein Tuch
  • ein paar Tropfen in einen Diffuser im Schlafzimmer oder Wohnzimmer

Neben Lavendel erwähnt Christina auch einen hölzernen Duft (z. B. Palmarosa, Patchouli o.Ä.), der häufig bei Angst und Stress eingesetzt wird. Solche „erdigen“ Düfte können das Gefühl vermitteln, wieder mehr im Körper und im Hier und Jetzt anzukommen.

Worauf du achten kannst:

  • Magst du den Geruch wirklich? Entspannung funktioniert nur mit Wohlgefühl.
  • Starte mit wenigen Tropfen und steigere lieber langsam.
  • Nutze den Duft vor allem in Momenten, in denen du ohnehin ruhiger werden möchtest (z. B. abends, bei einer Meditation).

Pfefferminz gegen Panik, Erschöpfung und Grübelkreisläufe

Pfefferminz ist Christinas persönlicher „All-time-Favorite“. Vor allem in Momenten von starker Angst und Panik hat ihr dieser Duft geholfen, wieder klarer zu werden.

„Pfefferminz ist für mich einer der Düfte, die mir bei Panik geholfen haben, weil es so stark riecht und ich das Gefühl habe, ich kriege sofort einen klaren Kopf.“

Wobei Pfefferminz unterstützen kann:

  • Angst und Panik, um aus dem Angstkreislauf rauszukommen
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Konzentrationsschwierigkeiten im Alltag oder im Job

Christina beschreibt, dass Pfefferminz sie:

  • sofort wacher macht
  • stärker ins Hier und Jetzt bringt
  • aus dem inneren „Film“ der Angst herauslöst

Mögliche Anwendungen von Pfefferminzöl:

  • 1–2 Tropfen auf die Schläfen (vorsichtig, nicht zu nah an die Augen)
  • ein Tropfen in die Handflächen, verreiben und tief einatmen
  • über einen Roll-on auf Handgelenke oder Nacken auftragen

Christina nimmt Pfefferminz teilweise auch innerlich ein (z. B. einen Tropfen auf die Zunge), weist aber darauf hin:

  • Innere Einnahme wird nicht generell empfohlen.
  • Unbedingt auf hochwertige Öle achten und dich vorher informieren.
  • Bei Unsicherheit lieber verdünnt oder nur äußerlich verwenden.

Zitrusdüfte für mehr Leichtigkeit und Lebensfreude

Zitrusdüfte wie Zitrone oder Orange werden häufig mit guter Laune und Sommervibes verbunden. Christina nutzt sie, wenn die Stimmung gedrückt ist und sie sich wieder mehr Leichtigkeit wünscht.

„Zitrusdüften sagt man nach, dass sie unsere Lebensfreude wiederbringen können.“

Wichtig ist die Einordnung:

  • Sie sind kein Heilmittel bei Depressionen.
  • Sie können aber bei gedrückter Stimmung unterstützend wirken.

Typische Effekte von Zitrusdüften:

  • aufhellend für die Stimmung
  • Gefühl von Frische und Klarheit
  • Assoziation mit Sommer, Licht und Lebendigkeit

Christina nutzt:

  • Orangenöl, wenn sie sich mehr Wärme und Freude wünscht
  • Zitronenöl, das sie zum Teil auch in ihr Wasser gibt – allerdings mit hochwertigen Ölen (z. B. doTERRA) und mit dem Hinweis, sich vor innerlicher Einnahme gut zu informieren.

So kannst du Zitrusdüfte anwenden:

  • einige Tropfen im Diffuser im Arbeitszimmer oder Wohnzimmer
  • als Duftmischung mit Vanille oder Holznoten (z. B. Orange + Vanille)
  • als Duftkerze, besonders in der dunklen Jahreszeit

Praktische Anwendung: Diffuser, Roller, Duftkerzen & dein persönlicher Duftanker

Damit Düfte dich im Alltag wirklich unterstützen, lohnt es sich, dir konkrete Rituale zu schaffen. Christina teilt verschiedene Möglichkeiten, die du einfach integrieren kannst.

Diffuser im Alltag

Ein Diffuser verteilt ätherische Öle fein im Raum. Christina nutzt ihn vor allem:

  • im Büro (z. B. für Klarheit und Fokus)
  • im Schlafzimmer (z. B. für ruhige Abende und Entspannung)

Geeignete Düfte dafür:

  • Lavendel oder holzige Düfte für Ruhe
  • Pfefferminz oder Zitrone für Fokus und Energie
  • Orange für eine warme, freundliche Atmosphäre

Roll-ons und Mischungen für unterwegs

Mit kleinen Duftrollern kannst du Öle direkt auf die Haut auftragen, z. B. auf Handgelenke oder Hals. Vorteil:

  • super praktisch für unterwegs
  • du kannst dir eigene Mischungen zusammenstellen
  • perfekt bei akuter Anspannung oder vor herausfordernden Situationen

Ideen für Mischungen:

  • Lavendel + Holzduft für Tiefenentspannung
  • Pfefferminz + Zitrone für Klarheit und Fokus
  • Orange + Vanille für Wärme und Geborgenheit

Duftkerzen für Atmosphäre & Selbstfürsorge

Duftkerzen sind vor allem im Winter eine schöne Möglichkeit, angenehme Gerüche mit Gemütlichkeit zu verbinden.

Christina erzählt von einer Kerze mit Orange-Vanille-Duft, die sie in einem Workshop genutzt hat und sehr mochte. Du kannst:

  • fertige Kerzen kaufen
  • oder sie mit Wachs und ätherischen Ölen selbst herstellen

Tipp: Nutze Duftkerzen ganz bewusst als Startsignal für deine Me-Time, Meditation oder Abendroutine.

Dein persönlicher Duftanker für positive Gefühle

Ein besonders spannender Ansatz ist der Duftanker. Christina hat ihn zum Beispiel für die Geburt genutzt.

So kannst du einen Duftanker setzen:

  1. Suche dir ein Öl, das du liebst, z. B. ein entspannender oder fröhlicher Duft.
  2. Trage es auf die Handgelenke oder unter die Nase auf.
  3. Verbinde den Duft bewusst mit einem schönen Erlebnis oder Gefühl:
    • eine geführte Meditation
    • eine Visualisierungsreise
    • ein besonders friedlicher Moment
  4. Wiederhole das einige Male, damit dein Gehirn den Duft mit diesem Zustand verknüpft.

Später kannst du:

  • in stressigen Momenten an diesem Öl riechen
  • dich so zurück in das positive Gefühl „ankern“

„Wenn man an dem Öl riecht, wird man an dieses schöne Gefühl erinnert – so wie bei einem Duft aus der Kindheit, nur dass du es diesmal bewusst für dich nutzt.“

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Hinweise zur Qualität ätherischer Öle und warum du bei innerer Einnahme vorsichtig sein solltest
  • Einladung zum Workshop „Düfte bei Angst und Stress“ mit Stefanie für alle, die tiefer einsteigen und Mischungen kennenlernen wollen
  • Christinas persönliche Erfahrungen mit einer wachsenden Duftsammlung und wie sich ihr Umgang mit Angst dadurch verändert hat
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Angst & Überforderung". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Angst & Überforderung"
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