Adventskalender im Podcast „Angst unplugged“: Dein liebevoller Start in den Dezember
Der Dezember kann emotional fordernd sein – besonders, wenn dich Ängste, Selbstzweifel oder innere Unruhe begleiten. Im Adventskalender von „Angst unplugged“ nimmt dich Christina Hillesheim jeden Morgen mit einer kurzen Sprachnachricht an die Hand.
Im ersten Türchen teilt sie eine einfache, aber tief wirksame Übung, die ihr in einer schweren Burnout-Phase geholfen hat: den Tag in Frieden mit sich selbst abzuschließen und zu erkennen, dass man viel mehr schafft, als man denkt.
Die Kernübung: 10 Dinge, die du heute geschafft hast
Einer der belastendsten Gedanken in Christinas Burnout-Zeit war: „Ich schaffe das nicht“ bzw. „Ich schaffe nicht genug“. Um diesen Glaubenssatz zu durchbrechen, hat sie eine kleine Abendroutine entwickelt, die du ganz leicht übernehmen kannst.
So funktioniert die Übung
Nimm dir abends ein paar Minuten Zeit und schreibe dir 10 Dinge auf, die du an diesem Tag geschafft hast. Das können ganz unterschiedliche Dinge sein:
- Alltägliches: aufgestanden, geduscht, eingekauft, gekocht
- Emotionale Leistungen: dich trotz Angst einer Situation gestellt, Hilfe angenommen
- Selbstfürsorge: eine Pause gemacht, an die frische Luft gegangen, bewusst geatmet
- Soziales: jemandem zugehört, eine Nachricht geschrieben, ein nettes Wort gesagt
Wichtig ist: Auch kleine Dinge zählen. Genau das ist der Punkt der Übung.
Warum diese Übung so heilsam ist
Christina beschreibt, was sie durch die Übung erkannt hat:
„Ich habe durch diese Übung gelernt, dass ich einfach so viel mehr schaffe, als ich gedacht habe.“
Der Effekt:
- Du relativierst den Gedanken „Ich schaffe nicht genug“.
- Du nimmst deinen Tag bewusster wahr, statt ihn im Rückblick nur kritisch zu bewerten.
- Du stärkst deine Selbstwahrnehmung und Selbstwertschätzung.
- Du kannst den Tag friedlicher abschließen und mit weniger Druck einschlafen.
Wenn Selbstkritik laut wird: Wann du die Übung besonders nutzen kannst
Die 10-Dinge-Liste eignet sich vor allem für Momente, in denen du sehr streng mit dir bist. Christina empfiehlt die Übung immer dann, wenn du merkst, dass Gedanken wie diese auftauchen:
- „Ich hatte heute wieder zu wenig Zeit.“
- „Ich habe wieder viel zu wenig geleistet.“
- „Ich bin nicht gut genug.“
- „Ich schaffe einfach nicht genug.“
Gerade in solchen Phasen kann es hilfreich sein, die Übung regelmäßig über mehrere Wochen zu machen. Du kannst dafür ein kleines Heft oder ein schönes Notizbuch als eine Art Tagebuch deiner Erfolge nutzen.
Mit der Zeit entsteht so ein persönliches Dokument, das dir zeigt:
- Du funktionierst nicht nur, du leistest bereits sehr viel.
- Dein Wert hängt nicht nur an großen Ergebnissen, sondern auch an kleinen Schritten.
- Du darfst milder und liebevoller mit dir sein.
Mehr Gelassenheit und positive Gedanken im Dezember
Der Adventskalender in „Angst unplugged“ begleitet dich kostenfrei durch den gesamten Dezember. Jeden Morgen wartet eine kurze Sprachnachricht von Christina auf dich – mit:
Die Idee dahinter: Dir gerade in einer schwierigen Zeit den Dezember ein bisschen zu versüßen und dir das Gefühl zu geben, nicht allein zu sein mit deinen Sorgen und Ängsten.
Wenn dir die Übung aus dem ersten Türchen guttut, lohnt es sich, den Podcast zu abonnieren, damit du keine der täglichen Folgen verpasst.
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