Negative Gedanken loswerden

5 Tipps für ein positiveres Denken

21.11.2019
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Negative Gedanken loswerden: 5 wirksame Strategien für ein positiveres Leben

In dieser Folge von „Angst unplugged“ teilt Christina ihre persönlichen Erfahrungen aus dem Burnout und zeigt dir, wie du Schritt für Schritt aus der Negativspirale aussteigen und dein Denken bewusst in eine positivere Richtung lenken kannst.

Statt deine Gedanken als Feinde zu sehen, lernst du, sie zu verstehen, zu nutzen und so umzulenken, dass sie dich stärken. Grundlage ist dabei immer Christinas eigener Weg: vom Burnout hin zu mehr Selbstfürsorge, Lebensfreude und innerer Klarheit.

1. Male dir positive Zukunftsszenarien aus

Der erste Schritt raus aus negativen Gedanken beginnt in deiner Vorstellung. Oft denken wir in inneren Horrorszenarien: „Was, wenn alles schiefgeht?“ – aber fast nie: „Was, wenn es gut wird?“

Christina lädt dich ein, das bewusst zu drehen:

  • Statt Katastrophenfilme abspielen: Erlaube dir positive „Was-wäre-wenn“-Fragen.
  • Nutze deine Fantasie als Ressource, nicht als Angstmotor.
  • Spüre bewusst in die guten Gefühle hinein, die dadurch entstehen.

Formuliere deine Fragen neu, zum Beispiel:

  • Was wäre, wenn ich meine Ängste besiegen oder Frieden mit ihnen schließen würde?
  • Was wäre, wenn ich einen Job finde, in dem ich zu 100 % aufgehe?
  • Was wäre, wenn ich fast jeden Abend zufrieden einschlafen würde?
  • Was wäre, wenn sich meine wichtigsten Träume erfüllen würden?

Wenn du dich ehrlich in diese Szenarien hineinfühlst, verändert sich etwas in deinem Körper: Du spürst mehr Leichtigkeit und Hoffnung. Dein Körper reagiert mit positiven Gefühlen, auch wenn diese Situationen noch nicht real sind.

Praktische Übung:

  • Nimm dir ein Blatt Papier und einen Stift.
  • Schreibe dir mindestens fünf positive „Was-wäre-wenn“-Sätze auf.
  • Lies sie dir für einige Tage immer wieder durch und erlaube dir, die Freude dahinter zu fühlen.

2. Aus negativen Erfahrungen lernen statt sie zu verteufeln

Negative Erfahrungen fühlen sich schmerzhaft an – aber sie können ein kraftvoller Motor für Veränderung sein. Christina beschreibt es so: Häufig leiden wir, um etwas zu lernen. Enormer Leidensdruck ist oft der Auslöser dafür, dass wir unser Leben endlich anders gestalten.

Sie erzählt von ihrem eigenen Burnout 2016: Ohne diese Krise hätte sie ihr Leben vermutlich nie grundlegend verändert und wäre in einem unglücklichen Trott geblieben.

Die zentrale Erkenntnis:

  • Schmerz ist oft der Beginn von Wachstum, nicht das Ende.
  • Negatives ist nicht automatisch „schlecht“, es kann der Wendepunkt sein.
  • In dir wirkt ein starker Selbsterhaltungstrieb, der dich in Richtung Veränderung schiebt.

Beispiele, wie Leid dir etwas zeigen kann:

  • Ein niedriger Selbstwert kann dich lehren, deinen Körper zu respektieren, besser für dich zu sorgen und gesünder zu leben.
  • Ein schlechter Job kann dir den Mut geben, nach einer Aufgabe zu suchen, die dich wirklich begeistert.

Christina nutzt dafür ein eindrückliches Bild:

Stell dir vor, du schiebst eine schwere Kugel einen Berg hinauf. Am Anfang kostet es unglaublich viel Kraft und Durchhaltevermögen. Doch sobald du den Gipfel erreicht hast, rollt die Kugel auf der anderen Seite von ganz allein.

Übertragen auf dein Leben bedeutet das:

  • Der Anfang einer Veränderung ist meist mühsam.
  • Wenn du drangeblieben bist und die Hürde genommen hast, laufen viele Dinge irgendwann leichter.
  • Negative Phasen können genau die Energie freisetzen, die du für echte Veränderung brauchst.

3. Drehe deine negativen Überzeugungen bewusst um

Wir alle tragen Überzeugungen über uns und die Welt in uns. Viele davon sind unbewusst und oft sehr negativ: „Ich bin dumm.“ – „Ich bin schwach.“ – „Ich schaffe das nicht.“

Christina betont: Die Welt ist nicht einfach gut oder schlecht – sie ist so, wie wir sie sehen. Und genau da kannst du ansetzen.

Negative Gedanken umpolen

Immer wenn ein negativer Gedanke auftaucht, kannst du ihn bewusst ins Gegenteil drehen. Ein paar Beispiele:

  • Aus „Ich bin dumm“ wird „Ich bin intelligent und lerne jeden Tag dazu.“
  • Aus „Ich bin schwach“ wird „Ich bin stärker, als ich denke.“
  • Aus „Ich schaffe das nicht“ wird „Ich wachse an Herausforderungen.“

Damit diese neuen Sätze nicht nur leere Worte bleiben, empfiehlt Christina ganz praktische Schritte:

  • Schreibe deinen neuen, positiven Glaubenssatz auf ein Post-it.
  • Hänge ihn an Spiegel, Schreibtisch oder Kühlschrank.
  • Trage einen kleinen Zettel mit deinem Satz im Geldbeutel.

So begegnen dir deine neuen Überzeugungen immer wieder im Alltag.

Mit inneren Bildern arbeiten

Wenn negative Gedanken besonders hartnäckig sind und du dir selbst die neuen Sätze kaum glauben kannst, kann ein inneres Bild helfen. Christina beschreibt, was ihr persönlich geholfen hat:

Stell dir vor, du machst ein Fenster auf, nimmst den negativen Gedanken, wirfst ihn hinaus und schließt das Fenster wieder.

Solche Bilder können den inneren Prozess greifbarer machen und geben dir das Gefühl, wieder handlungsfähig zu sein.

Wichtig dabei: Du verdrängst die Gedanken nicht, sondern entscheidest dich bewusst dafür, ihnen nicht mehr die volle Macht in deinem Kopf zu geben.

4. Komm in den Flow: Fokus auf das, was gut ist

Ein entscheidender Schritt zu mehr Positivität ist dein Fokus. Wenn du morgens schon mit schlechten Gedanken startest, zieht sich das oft durch den ganzen Tag – manchmal durch Wochen oder Monate.

Christina erinnert an ein bekanntes Prinzip: „Where focus goes, energy flows.“ Das heißt: Dorthin, wo dein Fokus wandert, fließt auch deine Energie.

Konzentrierst du dich auf das Negative, verstärkst du es. Richtest du deinen Blick bewusst auf das Positive, lädst du mehr davon in dein Leben ein.

Glück zieht Glück an

Du kennst es sicher:

  • Ein „schlechter Tag“ zieht weitere schlechte Momente magisch an.
  • Aber genauso gibt es Tage, an denen alles leicht geht und sich Positives an Positives reiht.

Genau diesen Effekt kannst du bewusst nutzen:

  • Frage dich öfter: Was läuft gerade gut?
  • Lenke deinen Blick auf das, was schon da ist, statt ständig auf das, was fehlt.
  • Übe dich in Dankbarkeit für die kleinen und großen Dinge deines Lebens.

Christina bringt es auf den Punkt:

„Es sind die Dankbaren, die glücklich sind – und nicht die Glücklichen, die dankbar sind.“

Je mehr du dich auf das richtest, wofür du dankbar sein kannst, desto mehr davon wird dir bewusst – und desto leichter kommst du in einen Flow, in dem vieles wie von selbst zu laufen scheint.

5. Sieh deine negativen Gedanken als Freunde

Statt deine negativen Gedanken zu bekämpfen, kannst du sie als Signale mit positiver Absicht sehen. Christina sagt: Alles, was wir denken, hat am Ende eine positive Absicht für uns – sonst würden wir es nicht tun.

Übertrage das auch auf die Angst: Du kannst sie dir zum „Freund“ machen, der dich auf etwas aufmerksam machen will, statt zum Feind, den du bekämpfen musst.

Annehmen statt verurteilen

Ein großer Fehler im Umgang mit negativen Gedanken ist, dass wir uns zusätzlich dafür verurteilen:

  • „Ich darf doch nicht so denken.“
  • „Mit mir stimmt etwas nicht, weil ich solche Gedanken habe.“

Genau das verstärkt die Spirale. Wenn du aber:

  • den Gedanken wahrnimmst,
  • ihn da sein lässt, ohne dich hineinzusteigern,
  • und dann bewusst wieder zu einem positiveren Gedanken zurückkehrst,

dann verlieren diese inneren Stimmen mit der Zeit ihre Macht.

Christina betont: Oft ist nicht der Gedanke selbst das Problem, sondern unsere Bewertung darüber. Wenn du die Bewertung herausnimmst, wird es leichter.

Umgang mit hartnäckigen oder zwanghaften Gedanken

Sie geht auch kurz auf psychische Themen wie Zwangsgedanken ein. Ein wichtiger Grundsatz dort:

  • Gedanken nicht wegdrücken um jeden Preis.
  • Je mehr du denkst: „Ich darf das nicht denken“, desto aufdringlicher kann der Gedanke werden.

Ein hilfreicher Ansatz ist daher:

  • Gedanken kommen und gehen lassen,
  • ihnen nicht ständig hinterherlaufen,
  • und dich selbst nicht dafür verurteilen, dass sie da sind.

Wenn du es schaffst, diese innere Haltung Schritt für Schritt zu üben, kann sich dein Leben spürbar verändern – hin zu mehr innerem Frieden und Selbstakzeptanz.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Wie Christinas Burnout ihr komplettes Leben neu ausgerichtet hat.
  • Warum nichts im Leben „zufällig“ geschieht und wie du Sinn bewusst gibst.
  • Impulse, mutiger zu werden: neue Dinge lernen, inspirierende Bücher lesen.
  • Einblick in Christinas „Glückskurs“ mit Workbook, Tagebuch und Hypnosen.
  • Einladung zur Community auf Instagram bei „HappyDings“ für mehr Inspiration.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"
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