Mit dieser Methode erreichst Du endlich Deine Ziele

17.12.2019
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

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Inhalt

Mit der WHOOP-Methode Ziele wirklich erreichen: So nutzt du dein Gehirn optimal

In dieser Folge von Angst unplugged stellt Christina ein einfaches, wissenschaftlich fundiertes Modell vor, mit dem du deine Ziele im neuen Jahr klarer definierst und deutlich wahrscheinlicher erreichst: die WHOOP-Methode nach Gabriele Oettingen.

Statt nur zu träumen, planst du mit WHOOP bewusst auch Hindernisse ein – und genau das macht den Unterschied, wenn es darum geht, deine Wünsche wirklich in die Realität zu bringen.

Was ist die WHOOP-Methode?

WHOOP ist ein Modell aus der Motivationspsychologie und steht für vier Schritte:

  • W – Wish: Dein Wunsch
  • O – Outcome: Das bestmögliche Ergebnis
  • O – Obstacle: Das wichtigste Hindernis
  • P – Plan: Dein konkreter Wenn-dann-Plan

Christina nutzt WHOOP auch in ihrem Online-Kurs, weil die Methode die Funktionsweise unseres Gehirns optimal ausnutzt. Sie erklärt:

„Das Besondere an dieser Methode ist, dass mögliche Hindernisse von Anfang an eingeplant werden – etwas, das wir beim Thema Zielerreichung fast immer vergessen.“

Die Wirkung findet dabei nicht nur bewusst statt. Sobald du deine WHOOP-Schritte einmal sauber formuliert und aufgeschrieben hast, läuft vieles unterbewusst ab. Dein Gehirn weiß, was es tun soll, wenn ein Hindernis auftaucht – ohne dass du jedes Mal neu überlegen musst.

Schritt 1: Wunsch (Wish) – Was willst du wirklich?

Im ersten Schritt definierst du einen konkreten Wunsch, den du dir in absehbarer Zeit erfüllen möchtest. Wichtig ist:

  • Der Wunsch sollte realistisch erreichbar sein.
  • Er sollte dir wirklich wichtig sein.
  • Er sollte sich in naher Zukunft erfüllen lassen.

Christina empfiehlt, zum Einstieg nichts Überdimensioniertes zu wählen, sondern etwas Greifbares. Ein Beispiel:

Wunsch: „Ich möchte ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch führen, um einen neuen Job zu bekommen.“

Nimm dir ein Blatt Papier und notiere deinen Wunsch so klar und spezifisch wie möglich. Je genauer du wirst, desto besser kann dein inneres Navigationssystem dich führen.

Schritt 2: Ergebnis (Outcome) – Male dir das beste Szenario aus

Im zweiten Schritt geht es um das bestmögliche Ergebnis. Du fragst dich:

  • Wie werde ich mich fühlen, wenn mein Wunsch erfüllt ist?
  • Was hat sich dann in meinem Leben verändert?

Stell dir dein Wunsch-Ergebnis in allen Details vor. Lass wirklich ein inneres Bild entstehen. Schreibe dann auf:

  • Wie du dich fühlst
  • Was du tust
  • Was konkret anders ist als heute

Beim Beispiel Vorstellungsgespräch könnte das so aussehen:

Outcome: „Ich gehe selbstbewusst aus dem Gespräch, bin stolz, dass ich mich getraut habe, und fühle mich erleichtert und erleichtert und innerlich stark.“

Dieses positive Bild ist wichtig, weil es dich emotional mit deinem Ziel verbindet. Dein Gehirn bekommt einen klaren Anreiz, sich in diese Richtung zu bewegen.

Schritt 3: Hindernis (Obstacle) – Das größte innere Stoppschild erkennen

Der dritte Schritt ist der entscheidende Kern der WHOOP-Methode. Hier fragst du dich:

  • Was hindert mich am ehesten daran, dieses Ziel zu erreichen?
  • Was ist das größte, wahrscheinlichste Hindernis auf meinem Weg?

Christina betont, dass es manchmal etwas dauern kann, das wirkliche Hindernis zu erkennen. Oft liegt es nicht im Außen, sondern in unseren Gedanken und Gefühlen.

Zum Beispiel beim Vorstellungsgespräch:

Mögliches Hindernis: „Ich habe Angst zu versagen, nichts mehr sagen zu können und mich zu blamieren.“

Wichtig ist:

  • Suche das größte und wahrscheinlichste Hindernis.
  • Formuliere es so konkret wie möglich.
  • Schreibe es ebenfalls auf.

Christina erklärt, warum dieser Schritt so wertvoll ist:

„Wenn wir unsere Ziele planen, denken wir fast nie an Hindernisse. Wenn sie dann auftauchen, sind wir überrascht, frustriert und wollen oft direkt aufgeben. Wenn wir uns vorher mit ihnen beschäftigen, können wir einen guten Umgang damit finden.“

Schritt 4: Plan (Plan) – Dein persönlicher Wenn-dann-Notfallplan

Im vierten Schritt entwickelst du einen konkreten Plan für den Moment, in dem dein Hindernis auftaucht. Dafür nutzt du eine einfache Wenn-dann-Struktur:

„Wenn …, dann …“

Du überlegst dir:

  • Was kann ich tun oder denken, wenn das Hindernis auftritt?
  • Was hilft mir in diesem Moment ganz konkret?

Das kann sein:

  • Ein beruhigender Satz oder ein persönliches Mantra
  • Eine kleine körperliche Handlung (z. B. tief durchatmen, kurz aufstehen, etwas notieren)
  • Ein inneres Bild, das dir Sicherheit gibt

Beim Beispiel Vorstellungsgespräch könnte dein Plan so aussehen:

Wenn ich die Angst vor dem Vorstellungsgespräch spüre, dann sage ich mir: „Du schaffst das schon. Jeder Mensch ist vor so einem Gespräch nervös. Das heißt nicht, dass du das Gespräch nicht bewältigen kannst. Wenn du es hinter dir hast, wirst du dich richtig gut fühlen.“

Sprich diesen Satz einmal laut oder in Gedanken und schreibe ihn auf. So verankerst du ihn in deinem System.

Ein großer Vorteil:

Sobald du deinen Wenn-dann-Plan formuliert hast, beginnt er im Hintergrund zu wirken. Du musst später nicht mehr aktiv daran denken, weil dein Gehirn in der konkreten Situation automatisch auf diese Verknüpfung zurückgreift.

Klare Ziele statt vager Wünsche: So formulierst du dein „inneres Navi“

Am Ende der Folge geht Christina noch auf ein wichtiges Grundthema ein: Viele Ziele scheitern, weil sie zu unklar formuliert sind.

Wenn du dir zum Beispiel „eine glückliche Beziehung“ wünschst, reicht es nicht, das einfach so zu sagen. Dein Gehirn braucht klare Zielkoordinaten – ähnlich wie ein Navigationsgerät.

Statt nur zu sagen:

„Ich möchte eine glückliche Beziehung haben.“

wird es viel hilfreicher, wenn du dein Ziel so formulierst:

  • „Ich möchte eine Beziehung führen, in der wir zu 100 Prozent ehrlich zueinander sind.“
  • „Wir sprechen offen über Probleme.“
  • „Wir haben ähnliche Vorstellungen von unserer Zukunft.“
  • „Wir können gemeinsam lachen und uns gegenseitig unterstützen.“

Christina vergleicht das mit einem Navi:

„Du musst dein Ziel ganz genau eingeben – mit Straße, Hausnummer, Ort und Postleitzahl. Sonst führt es dich nur ungefähr dorthin, aber nicht genau an den Ort, wo du hinwillst.“

Hilfreich ist außerdem, wenn du:

  • dir ein konkretes Datum setzt, bis wann du dein Ziel erreichen möchtest
  • dir klar machst, warum du dieses Ziel überhaupt erreichen willst

Frage dich:

  • Warum ist mir dieses Ziel wichtig?
  • Welche Vorteile habe ich, wenn ich es erreiche?
  • Wie wird sich mein Leben dadurch verändern?

Wenn dein Warum stark genug ist, kannst du – so Christina – „fast jedes Wie ertragen“. Rückschläge werden dann zu temporären Umwegen, nicht zu Gründen aufzugeben.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum Rückschläge ein normaler Teil jedes Weges zur Zielerreichung sind
  • Wie du mit Niederlagen konstruktiv umgehen kannst, statt dich zu verurteilen
  • Einblicke in Christinas Online-Kurs zum Thema „glücklicher und bewusster leben“
  • Was dich im „Glückspaket“ mit Workbook, Tagebuch, Armband und Meditationen erwartet
  • Wie du über Christinas Instagram-Profil „HappyDings“ zusätzliche Inspiration im Alltag bekommst
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"
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