5 Dinge, die glückliche Menschen nicht tun

Tipps zum Glücklich sein

15.12.2021
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Fünf Dinge, die glückliche Menschen nicht tun

Glück wirkt von außen oft wie ein Zufall. In Wahrheit steckt dahinter meist eine innere Haltung und viele kleine Entscheidungen, die wir jeden Tag treffen. In dieser Folge von „Angst unplugged“ teilt Christina Hillesheim fünf Verhaltensweisen, die glückliche Menschen konsequent vermeiden – und zeigt dir, wie du sie Schritt für Schritt in deinem Alltag loslassen kannst.

1. Sie vergleichen sich nicht unfair mit anderen

Der größte Unglücksbringer ist der ständige Vergleich mit anderen. Vor allem dann, wenn du ihn unfair führst.

Oft suchst du dir bei anderen einen Bereich heraus, in dem sie extrem stark sind, und vergleichst das mit deinem schwächsten Punkt. So kannst du nur verlieren – und übersiehst komplett, was du selbst gut kannst.

„Vielleicht kann deine beste Freundin richtig gut kochen und du überhaupt nicht. Aber es gibt zu 100 Prozent etwas, was deine Freundin nicht so gut kann wie du.“

Um aus dieser Vergleichsfalle auszusteigen, helfen dir diese Gedanken:

  • Vergleiche ganzheitlich statt ausschnittsweise: Niemand ist in allen Lebensbereichen stark. Schau auf das Gesamtbild – bei dir und bei anderen.
  • Erkenne deine eigenen Stärken: Schreib dir regelmäßig auf, was du gut kannst und was dir leichtfällt.
  • Wenn du schon vergleichst, dann fair: Vergleiche dich auch mal „nach unten“ – mit früheren Versionen von dir selbst oder mit Situationen, in denen du heute weiter bist als damals.

Glückliche Menschen machen ihren Selbstwert nicht davon abhängig, ob sie besser oder schlechter sind als andere. Sie orientieren sich an den eigenen Werten und Zielen – nicht am Leben der Nachbarn, Kolleginnen oder Influencer.

2. Sie nehmen Kritik nicht persönlich

Kritik schmerzt, vor allem, wenn du es allen recht machen willst. Doch genau das ist unmöglich.

„Die einzige Möglichkeit, keine Kritik zu bekommen, ist einfach gar nichts mehr zu tun.“

Glückliche Menschen haben akzeptiert, dass es immer jemanden geben wird, der sie, ihre Art oder ihre Entscheidungen nicht gut findet. Sie verschwenden ihre Energie nicht daran, alle von sich überzeugen zu wollen.

Hilfreiche Haltungen im Umgang mit Kritik:

  • Trenne Person und Verhalten: Kritik an deinem Verhalten bedeutet nicht, dass du als Mensch falsch bist.
  • Filtere statt zu schlucken: Frag dich: Was davon ist konstruktiv und hilft mir? Was ist nur Meinung oder Projektion des anderen?
  • Fokus auf die Richtigen: Konzentriere dich auf Menschen, die dich mögen, unterstützen und denen du mit dem, was du tust, wirklich helfen kannst.

Wenn du Kritik nicht mehr als Angriff auf deinen Wert interpretierst, wirst du freier, mutiger und kannst deutlich entspannter deinen Weg gehen.

3. Sie lassen sich von Rückschlägen und Ängsten nicht aufhalten

Viele geben nach dem ersten oder zweiten Scheitern auf und denken: „Das wird nichts, ich kann das nicht.“ Dabei gehört Scheitern zum Leben zwingend dazu.

„Erfolgreiche Menschen unterscheidet von nicht erfolgreichen Menschen oft nur eins: Sie sind einmal mehr aufgestanden, als sie zu Boden gegangen sind.“

Glückliche Menschen erlauben sich, Fehler zu machen. Sie sehen Rückschläge nicht als Beweis des eigenen Versagens, sondern als Teil des Weges.

  • Akzeptiere Scheitern als Normalfall: Vieles klappt erst beim zehnten Versuch. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Durchhaltevermögen.
  • Verlieb dich ein Stück weit ins Scheitern: Jede Erfahrung bringt dir Lernchancen, neue Ideen und mehr Klarheit.
  • Hab weniger Angst vor der Meinung anderer: Wenn du nicht mehr dauernd fürchtest, jemanden zu enttäuschen oder „falsch“ zu sein, traust du dich, mehr auszuprobieren.

Je weniger du Angst vor Fehlern hast, desto freier wird dein Leben. Du probierst mehr aus, sammelst mehr Erfahrung und kommst deinen Zielen näher, statt kurz vor dem Durchbruch aufzugeben.

4. Sie beschweren sich nicht ständig, sondern üben Dankbarkeit

Beschweren ist leicht, verändert aber nichts. Glückliche Menschen wissen: Um etwas zu verändern, musst du zuerst Frieden mit dem schließen, was gerade ist.

„Dankbarkeit ist eines der besten Tools, das eigene Leben sofort zu verbessern.“

Statt den Fokus dauernd auf Mangel und Probleme zu richten, lenken sie ihre Aufmerksamkeit bewusst auf das, was schon da ist.

  • Starte eine Dankbarkeitsroutine: Schreib jeden Abend eine kleine Liste mit Dingen, für die du dankbar bist – gern nur drei Punkte.
  • Beobachte deinen Blickwinkel: Der dankbare Mensch findet immer mehr Gründe für Dankbarkeit, der undankbare immer mehr Gründe für Unzufriedenheit.
  • Akzeptanz als Basis für Veränderung: Erst wenn du anerkennst, was ist, kannst du von dort aus bewusst neue Schritte gehen.

Dankbarkeit bedeutet nicht, Probleme zu ignorieren. Sie schafft einen stabilen, positiven inneren Boden, von dem aus du leichter und gesünder handeln kannst.

5. Sie achten auf die Balance zwischen Geben und Nehmen

Ein weiterer Schlüssel zum Glück: die richtige Balance zwischen Selbstliebe und Nächstenliebe.

„Wenn wir andere Menschen immer an die erste Stelle setzen, macht uns das auf Dauer krank.“

Ständig nur zu geben, zu funktionieren und „Ja“ zu sagen, erschöpft dich. Dich ausschließlich um deine eigenen Probleme zu drehen, tut dir aber genauso wenig gut. Glückliche Menschen finden eine gesunde Mitte:

  • Setze klare Grenzen: Lerne, Nein zu sagen, ohne Schuldgefühle. Deine Energie ist begrenzt.
  • Versorge dich zuerst: Wie im Flugzeug mit der Sauerstoffmaske: Erst du, dann die anderen.
  • Teile aus der Fülle, nicht aus dem Mangel: „Aus einem leeren Kelch lässt sich nicht schöpfen.“ Du kannst nur weitergeben, was du selbst besitzt.

Die gesunde Reihenfolge lautet daher:

  • Erstens: Mach dich selbst glücklich, kümmere dich um dein Wohlbefinden.
  • Zweitens: Teile diese Fülle mit anderen und unterstütze sie auf deinem Weg.

Wenn du dich ernst nimmst und gut für dich sorgst, gewinnst du nicht nur an Lebensqualität, sondern wirst auch zu einer echten Unterstützung für Menschen in deinem Umfeld.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum es so schwer ist, aus alten Vergleichsmustern auszusteigen – und wie du es trotzdem schaffst.
  • Wie du Schritt für Schritt weniger Angst vor Ablehnung entwickelst.
  • Praktische Inspiration, wie du eine Dankbarkeitsliste dauerhaft in deinen Alltag integrierst.
  • Warum Christinas eigene Erfahrungen mit Scheitern ihr Verständnis von Erfolg komplett verändert haben.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"
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