Veränderung wagen: 3 Impulse aus dem Adventskalender von „Angst unplugged“
In dieser Adventskalender-Folge von „Angst unplugged“ spricht Christina Hillesheim darüber, wie du mit inneren Umbrüchen souveräner umgehen kannst.
Gerade wenn sich dein Leben in einer Übergangsphase befindet, können dir ihre drei klaren Tipps helfen, trotz Angst ins Handeln zu kommen.
1. Veränderung fühlt sich am Anfang fast nie gut an
Veränderung klingt oft nach Neuanfang und Aufbruch, fühlt sich innerlich aber meist erst einmal schwer an.
Wenn du das kennst, ist mit dir nichts „falsch“, sondern du reagierst ganz normal.
Wichtige Erkenntnis: Wenn du wirklich etwas verändern möchtest, kommst du nicht daran vorbei, dich zunächst unwohl zu fühlen und Angst zu spüren.
Christina beschreibt es so: Durch dieses schlechte Gefühl musst du hindurch, damit es sich später besser anfühlen kann.
Viele bleiben genau an dieser Stelle stehen, weil sie das Unangenehme vermeiden wollen.
- Angst und Unsicherheit gehören zur Veränderung dazu – sie sind kein Stoppsignal.
- Unwohlsein ist ein Übergangszustand, kein Dauerzustand.
- Je bewusster du das akzeptierst, desto leichter fällt dir der erste Schritt.
Wenn du also gerade zweifelst, ob dein Unwohlsein ein Zeichen ist, dass du auf dem falschen Weg bist:
Oft ist es genau umgekehrt. Veränderung fühlt sich am Anfang selten leicht an, sondern eher holprig und unsicher.
2. Triff eine klare Entscheidung – heute, nicht irgendwann
Veränderung beginnt nicht mit dem perfekten Plan, sondern mit einer einzigen inneren Entscheidung.
Nicht „morgen“, „wenn es passt“ oder „wenn du soweit bist“, sondern so konkret wie möglich: am besten heute.
Christina betont: In jedem Moment hast du die Chance, etwas anderes und etwas Besseres aus deinem Leben zu machen.
Dafür braucht es zunächst deine bewusste Entscheidung und danach konsequentes Handeln.
- Verschiebe deine Träume nicht länger in eine unbestimmte Zukunft.
- Frag dich: Welchen ersten kleinen Schritt kann ich noch heute gehen?
- Starte klein, aber starte konkret – heute, nicht irgendwann.
Es geht nicht darum, dein ganzes Leben in einem Tag umzukrempeln.
Wichtiger ist, dass du aus dem bloßen Nachdenken ins aktive Tun kommst.
Jede Entscheidung, die du heute triffst, ist ein Signal an dich selbst: „Ich nehme mein Leben in die Hand.“
3. Erwarte Rückschläge – und lerne liebevoll daraus
Ein Punkt, den viele unterschätzen: Rückschläge gehören zum Prozess.
Nicht alles wird beim ersten Versuch klappen, nicht jeder neue Weg fühlt sich sofort richtig an.
Je früher du dich innerlich darauf einstellst, desto weniger werfen dich diese Momente aus der Bahn.
Christina lädt dich ein, dir von Anfang an klarzumachen: Rückschläge werden kommen.
Die Frage ist nicht, ob sie auftreten, sondern wie du innerlich damit umgehst.
Ein Zitat, das sie dazu teilt, stammt von Thomas Edison, dem Erfinder der Glühbirne:
„Ich habe nicht versagt. Ich habe einfach nur tausend Wege gefunden, die nicht funktionieren.“
- Sieh deine Fehler als Hinweisschilder, nicht als Endstation.
- Begegne dir selbst liebevoll, statt dich innerlich abzuwerten.
- Frage dich bei jedem Rückschlag: Was kann ich daraus lernen?
Deine sogenannten „Fehler“ sind dazu da, dass du daran wächst.
Je freundlicher du mit dir selbst bist, desto eher findest du die Kraft, wieder aufzustehen, neu zu justieren und weiterzugehen.
Weitere Inhalte der Podcastfolge
- Warum gerade die Adventszeit ein guter Moment ist, um innerlich aufzuräumen.
- Wie kurze tägliche Impulse dir helfen können, dranzubleiben.
- Eine Einladung, Veränderung als Chance statt als Bedrohung zu sehen.