„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.
Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️
Schlafstörungen sind für viele Menschen ein stiller Begleiter auf dem Weg in – und aus – einem Burnout. In dieser Folge von „Angst unplugged“ teilt Christina offen, wie sich ihr Schlaf über Monate hinweg verschlechtert hat und was ihr konkret geholfen hat, wieder zur Ruhe zu kommen.
Die Zielgruppe bist du, wenn du dich erschöpft fühlst, unter Stress oder Burnout leidest oder einfach endlich wieder erholsam schlafen möchtest. Du wirst in dieser Zusammenfassung durch sieben alltagstaugliche Tipps geführt, die du sofort ausprobieren kannst.
Wenn der Kopf nachts „Kino“ macht, kreisen die Gedanken oft um Sorgen und Horrorszenarien. Genau hier setzt Christinas erster Tipp an: Ersetze diese Bilder bewusst durch beruhigende, positive Vorstellungen.
Kernidee: Deine inneren Bilder entscheiden mit darüber, wie dein Körper reagiert – Anspannung oder Entspannung.
Statt dir auszumalen, was alles schiefgehen könnte, kannst du dir zum Beispiel vorstellen:
Christina beschreibt es so: Du „gleitest“ ganz langsam in den Schlaf hinein. Dieses Bild des sich Fallenlassens hat ihr enorm geholfen, aus der Anspannung auszusteigen.
So kannst du es anwenden:
Ein Hauptproblem bei Schlafstörungen ist der innere Zwang: „Ich muss jetzt schlafen.“ Genau dieser Gedanke macht dich wach und hält die Spirale aus Stress und Angst am Laufen.
Zentrale Erkenntnis: Du musst nachts nicht perfekt schlafen, aber du kannst immer ruhen.
Christina hat für sich eine entscheidende innere Umformulierung gefunden:
Alleine dieser Perspektivwechsel nimmt Druck raus. Dein Körper tankt auch im Liegen und Ruhen Kraft, selbst wenn du meinst, gar nicht zu schlafen.
Wichtig ist dabei auch ihr Hinweis: Wir schlafen nachts oft mehr, als wir glauben. Das gefühlte „Ich hab gar nicht geschlafen“ stimmt in der Regel nicht mit der tatsächlichen Schlafdauer überein.
Praktische Umsetzung:
Ein weiterer großer Verstärker von Schlafproblemen sind unsere Gewohnheiten rund ums Zubettgehen. Christina zeigt, wie du mit ein paar klaren Entscheidungen dein Schlafzimmer wieder in einen wirklichen Ruheort verwandeln kannst.
Ständig auf die Uhr zu schauen, verstärkt die innere Unruhe massiv. Christina kennt das selbst: nachts aufs Handy blicken, rechnen, wie viele Stunden noch bleiben, und sich damit nur zusätzlich unter Druck setzen.
Ihr Tipp:
Seit Christina nachts nicht mehr auf die Uhr schaut, geht es ihr deutlich besser, weil sie gar nicht so genau weiß, wie lange sie wach war.
Manche Dinge halten uns wach, ohne dass wir den Zusammenhang sofort erkennen. Wichtig ist, dass du ehrlich beobachtest, was dir persönlich nicht guttut.
Mögliche Störfaktoren am Abend:
Das ist individuell: Manche vertragen spät noch Kaffee, andere sind von einem Glas Rotwein wach. Beobachte deshalb:
Streiche nach und nach die Dinge, die dich abends eher aufputschen, statt dich zu beruhigen.
Dein Schlafzimmer sollte ein Raum der Ruhe und Entspannung sein – nicht ein Ort voller Reize.
Achte vor allem auf:
Stell dir die Frage: „Fühle ich mich hier wirklich wohl und gern?“ Wenn nicht, ändere, was dich stört – Bett, Textilien, Ordnung, Frischluft.
Was du in den letzten zwei Stunden vor dem Schlafengehen machst, wirkt stark auf dein Nervensystem.
Was du vermeiden solltest:
Christina hat die Erfahrung gemacht, dass abendliches Arbeiten sie gedanklich die ganze Nacht begleitet hat.
Besser geeignet sind:
Ein Fernseher im Schlafzimmer ist aus ihrer Sicht nicht empfehlenswert. Wenn du ihn trotzdem nutzt, achte umso mehr darauf, rechtzeitig abzuschalten.
Der vielleicht wichtigste Punkt: Schlafstörungen sind häufig ein Symptom, keine eigenständige Ursache. Gerade im Zusammenhang mit Burnout will dir dein Körper oft etwas sagen.
Christina betont: „Schlafstörungen sind oft ein Zeichen dafür, dass wir so, wie wir gerade leben, nicht mehr zufrieden oder massiv gestresst sind.“
Statt nur an der Oberfläche zu arbeiten, ist es daher entscheidend, tiefer zu schauen.
Worauf du achten solltest:
Viele Menschen greifen vorschnell zu Schlaftabletten. Das kann in akuten Phasen medizinisch sinnvoll sein, löst aber selten die eigentliche Ursache. Du behandelst dann nur das Symptom, nicht den Grund.
Christinas Empfehlung:
Parallel dazu ist Selbstfürsorge zentral: Sorge tagsüber gut für dich, gönne dir Pausen, ruhe dich auch mal bewusst aus. Du bist nicht „faul“, wenn du Erholung ernst nimmst – du bist dabei, gesund zu werden.
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