Vom Burnout zur Selbstständigkeit

Tipps & Hilfe

24.06.2019
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

Jetzt anhören auf:
Inhalt

Vom Burnout in die Selbstständigkeit: Wie du deinen eigenen Weg gehst

Viele Menschen träumen davon, sich selbstständig zu machen – besonders dann, wenn ein Burnout oder eine Lebenskrise gezeigt hat, dass der alte Weg nicht mehr passt. In dieser Folge von „Angst unplugged“ erzählt Christina, wie sie nach ihrem Burnout Schritt für Schritt in die Selbstständigkeit gestartet ist und was ihr dabei wirklich geholfen hat.

Christinas Weg aus dem Burnout in ein neues Berufsleben

Im Sommer 2016 war bei Christina nichts mehr möglich: Burnout, Arbeitslosigkeit, keine Perspektive. Anstatt sich damit abzufinden, hat sie begonnen, ihr Leben neu zu sortieren.

Sie stellte sich grundlegende Fragen: Wo möchte ich eigentlich hin? Was macht mir wirklich Freude? Das Ergebnis:

  • Sie wollte weiterhin kreativ arbeiten.
  • Sie wollte im weitesten Sinne im Journalismus bleiben.
  • Sie wollte Menschen unterstützen, bewusster und glücklicher zu leben.

Aus dieser Mischung entstand zunächst ein DIY-Blog mit dem Motto: „Nimm dein Glück selbst in die Hand.“ Nach und nach kamen weitere Themen dazu, vor allem:

  • bewusster leben
  • glücklicher und erfüllter Alltag
  • Umgang mit Krisen und Burnout

Daraus entwickelte sich organisch ein Onlinekurs rund um ein glücklicheres, bewussteres Leben. Inzwischen gehören Blog, Kurs und der Podcast „Angst unplugged“ zu ihrem Portfolio.

Christinas Weg zeigt: Selbstständigkeit entsteht oft Schritt für Schritt – nicht als fertiger Masterplan, sondern als Entwicklung aus deinen Stärken, Interessen und Erfahrungen.

1. Klar werden: Was willst du wirklich – und warum?

Bevor du in die Selbstständigkeit startest, kommt der wichtigste Schritt nicht im Außen, sondern in dir. Christina empfiehlt, dir zwei Fragen ganz ehrlich zu beantworten:

  • Was möchte ich tun? (In welchem Bereich willst du arbeiten?)
  • Warum möchte ich genau das tun?

Dein Bereich sollte etwas sein,

  • für das dein Herz schlägt,
  • bei dem du mit Leidenschaft dabei bist,
  • in dem du bereits Erfahrungen gesammelt hast.

Du musst nicht perfekt sein, aber du solltest wissen, wovon du sprichst. Christina betont dabei:

„Perfektionismus ist da ein bisschen fehl am Platz, weil das meiste lernt man ohnehin auf dem Weg.“

Dein persönliches Warum als Anker

Mindestens genauso wichtig wie das Was ist dein Warum:

  • Warum willst du dich genau in diesem Bereich selbstständig machen?
  • Welche Gefühle und Gedanken verbindest du damit?
  • Wie soll dein Leben dadurch aussehen?

Dieses Warum ist dein innerer Motor, vor allem wenn es schwierig wird:

  • Es hilft dir, Niederlagen und Rückschläge besser zu verkraften.
  • Es stärkt deine Motivation, dranzubleiben.
  • Es erinnert dich daran, wofür du das alles machst.

Christina dazu:

„Wenn du dein Warum genau kennst, dann kannst du eigentlich fast jedes Wie ertragen.“

Nimm dir daher bewusst Zeit, dein Warum aufzuschreiben. Je klarer es ist, desto leichter trägst du die unvermeidlichen Unsicherheiten der Selbstständigkeit.

2. Vorbereitung: Wissen, Vorbilder und finanzielle Starthilfe

Selbstständigkeit ist kein Sprung ins Chaos, sondern ein Weg, den du vorbereiten kannst. Dabei helfen dir vor allem drei Dinge: Informationen, Vorbilder und Starthilfe.

Wissen aufbauen: Lerne von denen, die schon da sind

Christina hat zu Beginn ihrer Selbstständigkeit sehr viel gelernt – nicht aus der Theorie, sondern von Menschen, die bereits erfolgreich waren. Ihre Vorgehensweise kannst du direkt übernehmen:

  • Finde heraus, wer in deinem Wunschbereich erfolgreich ist.
  • Schau, wer schon dort ist, wo du hinmöchtest.
  • Nutze deren Angebote:
    • Seminare und Workshops
    • Onlinekurse
    • Bücher und Blogs
    • Podcasts zu deinem Thema

So baust du dir ein stabiles Grundwissen auf und vermeidest typische Anfängerfehler. Gleichzeitig bekommst du ein Gefühl dafür, was in deiner Branche funktioniert.

Finanzielle Sicherheit: Gründerbonus und andere Förderungen

Gerade wenn du aus der Arbeitslosigkeit in die Selbstständigkeit startest, kann finanzielle Unterstützung entscheidend sein. Christina hat sehr gute Erfahrungen mit dem Gründerbonus gemacht:

  • 6 Monate: Arbeitslosengeld in gewohnter Höhe + 300 € monatlich
  • Weitere 9 Monate: 300 € monatlich

Das hat ihr ermöglicht,

  • in Ruhe zu testen, ob ihre Idee funktioniert,
  • ohne existenzielle Panik zu starten,
  • Schritt für Schritt aufzubauen.

Dafür notwendig sind unter anderem:

  • ein Businessplan,
  • die Vorstellung deiner Gründungsidee bei der zuständigen Stelle,
  • gegebenenfalls Beratungsangebote, die dich bei der Beantragung unterstützen.

Neben dem Gründerbonus gibt es weitere Fördermöglichkeiten. Es lohnt sich, gezielt danach zu suchen und Beratung in Anspruch zu nehmen.

Kosten am Anfang so gering wie möglich halten

Ein weiterer zentraler Tipp von Christina: Starte schlank.

  • Kaufe nicht sofort das teuerste Equipment.
  • Nutze einfache Geräte und Software.
  • Investiere erst mehr, wenn du siehst, dass deine Idee funktioniert.

So senkst du dein Risiko und bleibst flexibel, falls du deine Richtung noch anpassen möchtest.

3. In kleinen Schritten gehen statt am großen Berg zu scheitern

Viele Menschen scheitern nicht an der Selbstständigkeit, sondern an der Angst vor der Größe des Projekts. Christina empfiehlt deshalb, konsequent in kleinen Schritten zu denken.

„Konzentriere dich einfach immer nur auf den nächsten Schritt, weil den nächsten Schritt können wir eigentlich immer schaffen.“

Warum kleine Schritte so wichtig sind

  • Veränderung und Entwicklung brauchen Zeit.
  • Dein Weg ergibt sich oft erst, während du gehst.
  • Wenn du nur das große Endziel siehst, entsteht schnell Angst und Überforderung.

Christinas Blog hat sich zum Beispiel ganz natürlich in eine bestimmte Richtung entwickelt. Diese Entwicklung wäre so nicht möglich gewesen, wenn sie starr an einem fertigen Plan festgehalten hätte.

Praktische Umsetzung: so planst du in Mini-Schritten

  • Setze dir ein grobes Ziel (z.B. „von meiner Selbstständigkeit leben können“).
  • Teile es in kleine, konkrete Schritte auf, zum Beispiel:
    • erste Website oder Blog aufsetzen,
    • ersten Kunden gewinnen,
    • ein kleines Produkt oder Angebot testen.
  • Fokussiere dich immer nur auf den nächsten realistischen Schritt.
  • Reflektiere regelmäßig: Was funktioniert? Was nicht? Was darf weg?

So entsteht dein Weg nach und nach – und du vermeidest das Gefühl, einem unbezwingbaren Berg gegenüberzustehen.

4. Fehler, Rückschläge und Unsicherheit: lernen, damit zu leben

Selbstständigkeit bedeutet Freiheit. Sie bedeutet aber auch: Unsicherheit, Fehler, Rückschläge. Anstatt dagegen anzukämpfen, rät Christina, diese Aspekte bewusst einzuladen.

Fehler und Rückschläge als Lernchance

Viele wünschen sich einen geraden, fehlerfreien Weg. Realistisch ist das nicht – und auch nicht hilfreich. Christina sagt dazu sinngemäß:

Nur wenn du Fehler machst, kannst du wirklich daraus lernen und wachsen.

Zwar kannst du auch versuchen, aus den Fehlern anderer zu lernen, doch aus den eigenen Fehlern nimmst du am meisten mit.

  • Verurteile dich nicht tagelang für einen Fehler.
  • Frage dich stattdessen: Was mache ich beim nächsten Mal anders?
  • Nutze jeden Rückschlag als Feedback für deinen Weg.

So wirst du Schritt für Schritt besser und kannst immer mehr Erfolge verbuchen.

Unsicherheit aushalten: ein Kernskill der Selbstständigkeit

Ein großer Unterschied zum Angestelltenverhältnis: Du hast zu Beginn meist kein fixes, planbares Einkommen. Für Christina, die lange Redakteurin und Chefredakteurin war, war das am Anfang eine Herausforderung.

Die Selbstständigkeit bringt dir:

  • Freiheit – du bist dein eigener Chef,
  • du tust, was du liebst,
  • du musst niemandem Rechenschaft ablegen.

Mit dieser Freiheit kommen aber auch Unsicherheiten. Der entscheidende Punkt ist, wie du innerlich damit umgehst:

  • Baue Vertrauen in dich und deinen Weg auf.
  • Erinnere dich an dein Warum.
  • Erkenne: Viele Dinge brauchen schlicht Zeit, bis sie tragen.

Christina berichtet aus ihrer eigenen Erfahrung:

„Es haben sich bei mir immer wieder neue Türen und Wege eröffnet und es gab keinen Monat, in dem ich gar nichts verdient hätte.“

Finanzen im Blick behalten – ohne Panik

Um Unsicherheit auszuhalten, hilft dir ein klarer Überblick:

  • Behalte deine laufenden Kosten im Blick.
  • Halte deine Ausgaben gerade am Anfang so gering wie möglich.
  • Kontrolliere Einnahmen und Ausgaben regelmäßig.

Gleichzeitig solltest du dich nicht ständig unter Druck setzen. Die wenigsten haben in den ersten Monaten einen riesigen Umsatz. Erlaube dir eine realistische Anlaufphase.

Die Fähigkeit, Unsicherheit auszuhalten, wird dir nicht nur in der Selbstständigkeit, sondern in vielen anderen Lebensbereichen enorm helfen.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Wie sich Christinas Blog ganz natürlich von DIY-Themen hin zu Glück, Achtsamkeit und bewussterem Leben entwickelt hat.
  • Welche Rolle ihr Onlinekurs mit liebevoll gestalteten Glückspaketen in ihrem Business spielt.
  • Warum du irgendwann einfach „ins kalte Wasser springen“ musst, um herauszufinden, ob deine Idee funktioniert.
  • Ermutigung, auch mit wenig Kapital zu starten und Fördermöglichkeiten bewusst zu nutzen.
  • Christinas Wunsch, Menschen in Krisen und nach einem Burnout Mut zu machen und ihnen Zuversicht zu geben.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Angst & Überforderung". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Angst & Überforderung"
Jetzt anhören auf:

Diese Folgen könnten dir auch gefallen

Wenn du tiefer in das Thema einsteigen möchtest

Reduziert

Ursprünglicher Preis war: 19,90 €Aktueller Preis ist: 16,90 €. inkl. 7% MwSt.

66,00  inkl. 19% MwSt.

66,00  inkl. 19% MwSt.

66,00  inkl. 19% MwSt.

Keine Folge verpassen

Du interessierst dich für das Thema mentale Gesundheit, angstfrei und glücklich leben? Dann melde dich doch zu meinem kostenlosen Newsletter an. Direkt nach Anmeldung erhältst du meine Happy News mit Updates zu neuen Blog Beiträgen, Podcast Folgen, Freebies sowie vielen exklusiven Community- und Bonus-Aktionen.