„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.
Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️
In dieser Folge von „Angst unplugged“ nimmt dich Christina Hillesheim mit in ihre persönliche Geschichte: von frühen Verlustängsten über Panikattacken bis hin zur Angst, den Alltag kaum noch bewältigen zu können. Gleichzeitig zeigt sie dir, welche Schritte ihr geholfen haben, aus dieser Spirale auszusteigen – und was du ganz konkret für dich ableiten kannst.
Christina sagt über sich selbst: „Ich hatte eigentlich Ängste, seit ich denken kann.“ Schon als Kind stand ihre innere Welt im Zeichen von Sorge, Kontrolle und Katastrophenfantasien.
Frühe Auslöser und Muster:
Trotzdem wirkte ihr Leben nach außen lange Zeit relativ stabil. Sie hatte viele Freunde, war Klassensprecherin, fühlte sich in Gruppen wohl. Soziale Ängste spielten kaum eine Rolle. Die Angst konzentrierte sich eher auf Gesundheit, Verlust und innere Unsicherheit.
Immer wieder gab es Phasen, in denen die Angst schlimmer wurde – vor allem in stressigen Lebenssituationen wie Trennungen oder Umbrüchen. Doch Christina konnte meist weiter „funktionieren“, bis ihr System irgendwann nicht mehr mitmachte.
Mit Anfang 20 erlebt Christina ihre ersten Panikattacken. Auslöser war ihre erste große Liebe, in der alte Verlustängste neu getriggert wurden.
Die Panikjahre:
Parallel entwickelt sich jedoch unter der Oberfläche ein neues Problem: das Gefühl, im Leben zurückzubleiben.
Schleichender Aufbau des Drucks (ab ca. 2012):
2016 kippt das System endgültig. Christina beschreibt diese Zeit so: „Ich glaube wirklich, fast 24 Stunden am Tag, auch nachts, hatte ich einfach nur noch Angst.“
Wie sich Angst auf den Alltag auswirkte:
Die Angst hat sich jetzt auf alle Lebensbereiche ausgedehnt: Familie, Beziehungen, Freizeit und Job. Christina fühlt sich „eingeschränkt“ in nahezu allem, was früher selbstverständlich war.
Ein zentraler Lernschritt für Christina war das Thema Nähe und Distanz in Beziehungen. Ihre Therapeutin erklärte ihr ein Bild, das vieles veränderte:
„Nähe und Distanz sind in Beziehungen wie ein Gummiband. Du kannst dich mal entfernen und wieder annähern und es passiert nichts Schlimmes.“
Ihre alten Beziehungsmuster:
Christina erkennt, dass ihre Partnerwahl kein Zufall war. Ein Gamechanger war für sie die Einsicht:
„Krass, ich suche mir diese Männer ja auch irgendwie aus.“
Was ihr in Beziehungen geholfen hat:
Diese Arbeit an ihren Beziehungsmustern war ein entscheidender Schritt dahin, wie Christina heute ihre Ehe lebt: mit mehr Freiheit, Vertrauen und einem gesünderen Umgang mit Nähe und Distanz.
Die Angst wirkte sich auch stark auf Christinas Freizeit aus. Insbesondere in der akuten Phase 2016 war Freizeit kein Erholungsraum mehr, sondern ein weiterer Bereich, den die Angst kontrollierte.
Freizeit unter Angst:
Ein wichtiger Wendepunkt war, dass sie sich bewusst mehr Zeit mit sich selbst erlaubt hat – ohne permanent Ablenkung zu suchen.
Konkrete Veränderungen in ihrer Freizeitgestaltung:
Christinas Empfehlung an dich:
„Gönn dir Pausen, gönn dir Auszeiten, gönn dir Langeweile. Es ist so wichtig, sich langweilen zu können und nicht immer das Gefühl zu haben, ich kann es mit mir selbst nicht aushalten.“
Die Angst machte auch vor dem Job nicht halt. Schlafprobleme, innere Unruhe und die Unfähigkeit, Grenzen zu setzen, führten schließlich dazu, dass Christina nicht mehr arbeiten konnte.
Wie sich Angst im Job zeigte:
Aus dieser Krise heraus traf sie eine radikale Entscheidung: 2017 machte sie sich selbstständig – und fand nach und nach in eine Arbeit, die sie erfüllt.
„Es hört sich theatralisch an, aber ich lebe echt meinen Traum heute. Ich bin so unfassbar glücklich mit dem, was ich tue.“
Was sich im Arbeitsleben verändert hat:
Christina betont aber auch: Selbstständigkeit ist nicht für jede Person die Lösung. Wichtiger ist, ehrlich hinzuschauen, warum du dich in deinem Job unwohl fühlst.
Fragen, die du dir laut Christina stellen kannst:
Es geht nicht darum, alles von heute auf morgen umzuwerfen. Sondern darum, ehrlich zu prüfen, was nicht mehr stimmig ist und wie du Schritt für Schritt mehr Passung und Leichtigkeit in dein Arbeitsleben bringen kannst.
Nach dem Zusammenbruch 2016 war für Christina klar: So kann es nicht weitergehen. Sie begann, ihr gesamtes Leben auf den Prüfstand zu stellen.
Ihre wichtigsten Schritte heraus aus der Dauerschleife Angst:
Wichtig ist ihr auch: Dieser Podcast ersetzt keinen Arzt und keine Therapie. Doch er kann dir Impulse geben, dich selbst und deine Angst besser zu verstehen – und den ersten Schritt zu gehen.
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