Körpervertrauen stärken, psychosomatische Symptome bei Angst loswerden

Adventskalender Tag 7

Körpervertrauen stärken, psychosomatische Symptome bei Angst loswerden - Adventskalender Tag 7

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Körperliche Symptome bei Angst: Was dir dein Körper wirklich sagen will

In dieser Adventskalender-Folge von „Angst unplugged“ öffnet Christina Hillesheim das siebte Türchen und widmet sich einem Thema, das in ihrer Community immer wieder auftaucht: körperliche Symptome bei Angst.

Statt einzelne Beschwerden isoliert zu betrachten, lädt sie dich ein, deinen Körper als Verbündeten zu sehen – als jemanden, der dir Botschaften schickt, wenn deine Seele nicht mehr gehört wird.

Wie Seele und Körper zusammenarbeiten

Christina startet mit einem Zitat von Ulrich Schaffer, das den Kern des Themas auf den Punkt bringt:

„Geh du vor, sagte die Seele zum Körper, auf mich hört er nicht.
Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für dich haben, sagte der Körper zur Seele.“

Dieses Bild zeigt eindrücklich, was viele von uns erleben: Wir überhören unsere inneren Signale – bis der Körper lauter wird.

Typische Redewendungen machen deutlich, wie eng Körper und Psyche verbunden sind:

  • „Das liegt mir schwer im Magen.“
  • „Ich habe einen Kloß im Hals.“
  • „Das lastet auf meinen Schultern.“
  • „Das nimmt mir die Luft zum Atmen.“
  • „Es ist zum Aus-der-Haut-Fahren.“
  • „Das bereitet mir Kopfzerbrechen.“

Wesentliche Erkenntnis: Dein Körper ist kein Gegner, sondern ein Sprachrohr deiner Seele. Wenn du ihn ignorierst, wird er lauter – manchmal bis hin zu massiven Beschwerden.

Psychosomatische Symptome: Wenn sich nichts „medizinisch“ erklären lässt

Nicht jedes Symptom ist psychisch bedingt. Aber häufig zeigen sich seelische Belastungen in körperlichen Reaktionen, für die keine eindeutige körperliche Ursache gefunden wird.

Typische psychosomatische Symptome können sein:

  • Erschöpfung und ständige Müdigkeit
  • Magen-Darm-Beschwerden und Übelkeit
  • Kopfschmerzen und Schwindel
  • Hautausschläge
  • Herz-Kreislauf-Probleme
  • Panikattacken

Christina teilt dazu einen sehr persönlichen Einblick aus ihrem Burnout 2016:

  • Ein starker Hautausschlag am gesamten Dekolleté und Hals, für den kein Hautarzt eine Ursache fand.
  • Massive Panikattacken mit Herzrasen, Atemnot und Druck auf der Brust.

Erst später wurde ihr klar, dass ihr Leben damals im wahrsten Sinne des Wortes „zum Aus-der-Haut-Fahren“ war – und der Körper diese Überforderung sichtbar gemacht hat.

Eine Panikattacke beschreibt sie sinngemäß als:

„Hilfeschrei des eigenen Körpers, bis der Geist endlich versteht, dass es ein Schicksalsschlag, eine gescheiterte Beziehung oder einfach ein Jahr mit einer Überstunde und einer Party zu viel war.“

Wichtige Learnings:

  • Panikattacken sind in der Regel nicht lebensbedrohlich, auch wenn sie sich im Moment selbst so anfühlen.
  • Sie sind oft ein letztes Warnsignal deines Systems: „So geht es nicht weiter.“
  • Dein Körper zieht alle „physischen Register“, wenn du deine Grenzen dauerhaft übergehst.

Trotzdem gilt: Bei starken oder anhaltenden Schmerzen, neuen oder ungeklärten Beschwerden solltest du immer ärztlich abklären lassen, was dahintersteckt. Körperliche Ursachen müssen zuerst ausgeschlossen werden.

Mit deinem Körper in Dialog gehen: Eine einfache Übung

Christina ermutigt dich, körperliche Symptome nicht nur „wegzudrücken“, sondern sie als Botschaft zu verstehen. Eine zentrale Frage ist dabei:

„Möchten mir diese Symptome vielleicht etwas sagen? Wenn ja, was ist das?“

Schritt 1: Symptom personifizieren

Angenommen, du hast immer wieder Magenschmerzen, scheinbar aus heiterem Himmel. Statt dich nur zu ärgern oder Angst zu bekommen, kannst du folgendes tun:

  • Stell dir vor, deine Magenschmerzen wären eine Person.
  • Frag dich:
    • Ist es ein Mann oder eine Frau?
    • Wie sieht diese Person aus?
    • Welche Form und Farbe hätte der Schmerz?

Durch diese Personifizierung kommst du deinem Symptom emotional näher, anstatt es nur als Feind zu sehen.

Schritt 2: In ein inneres Gespräch gehen

Jetzt kannst du innerlich mit dieser „Person“ sprechen:

  • „Warum kommst du immer wieder zu mir?“
  • „Welche Botschaft hast du für mich?“
  • „Was brauchst du von mir, damit du seltener oder gar nicht mehr auftauchen musst?“

Oft tauchen dabei intuitive Antworten auf, zum Beispiel:

  • „Du übergehst ständig deine Grenzen.“
  • „Du brauchst mehr Ruhe und Schlaf.“
  • „Diese Beziehung oder dieser Job tun dir nicht gut.“

Kernbotschaft: Tief in dir weißt du häufig schon, was dir fehlt. Du hast nur verlernt, hinzuhören. Diese Übung hilft dir, dein Körpergefühl zu schärfen und wieder mit dir selbst in Kontakt zu kommen.

Affirmationen für mehr Vertrauen in deinen Körper

Am Ende der Folge lädt Christina dich in eine kurze, ruhige Sequenz ein, um Vertrauen in deinen Körper zu stärken. Du kannst diese Affirmationen auch für dich nutzen, zum Beispiel morgens, abends oder in Momenten, in denen Symptome dir Angst machen.

So kannst du die Affirmationen für dich anwenden

Setz dich bequem hin, leg die Hand auf dein Herz, atme ein paar Mal ruhig ein und aus und wiederhole – laut oder in Gedanken:

  • Ich kann mir selbst und meinem Körper vertrauen.
  • Alle Symptome, die ich gerade spüre, sind für mich und nicht gegen mich.
  • Mein Körper ist stark und gesund und ich kann mich auf ihn verlassen.

Wenn du diese Sätze regelmäßig wiederholst, kann sich nach und nach dein Blick auf deinen Körper verändern: weg von Angst und Misstrauen, hin zu Kooperation und Verbundenheit.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum ein Leben in Balance die Basis für ein entspanntes Nervensystem ist.
  • Wie du erste Anzeichen von Überlastung früher wahrnehmen kannst.
  • Eine kurze, angeleitete Atemübung zum Runterkommen im Alltag.
  • Ausblick auf die nächste Adventskalender-Folge mit einer Meditation.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Angst & Überforderung". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Angst & Überforderung"
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