Diese 5 Symptome meiner Angststörung haben mich am meisten belastet

+ Tipps, was mir geholfen hat

16.10.2025
Folge 377 | Diese 5 Symptome meiner Angststörung haben mich am meisten belastet (+Tipps, was mir geholfen hat)

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

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Inhalt

5 körperliche Angstsymptome: Wie du sie erkennst und besser mit ihnen umgehst

In dieser Folge von „Angst unplugged“ spricht Christina Hillesheim sehr persönlich über fünf körperliche Symptome, die sie während ihrer Angststörung extrem belastet haben – und was ihr konkret geholfen hat, besser damit umzugehen.

Wenn du selbst mit Angst, Panik oder starkem Stress zu tun hast, wirst du dich in vielen Beschreibungen vermutlich wiederfinden. Wichtig: Dieser Artikel ersetzt keinen Arztbesuch und keine Therapie. Körperliche Symptome sollten immer medizinisch abgeklärt werden.

1. Druck auf der Brust und das Gefühl, nicht richtig atmen zu können

Ein zentrales Symptom, das Christina lange begleitet hat, war ein komischer Druck auf der Brust kombiniert mit dem Gefühl, nicht richtig einatmen zu können.

„Ich hatte dieses Gefühl, ich kriege nicht genug Luft – egal, wie oft ich einatme.“

Typisch ist dabei, dass man versucht, immer mehr einzuatmen. Genau das verstärkt das Gefühl oft noch. Häufig hängt dieser Brustdruck auch mit Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich zusammen.

Was dir bei Druck auf der Brust helfen kann

  • Fokus aufs Ausatmen: Bewusst länger ausatmen als einatmen. Das beruhigt das Nervensystem und schafft inneren Raum.
  • Körper entspannen: Schultern bewusst sinken lassen, Kiefer lösen, Nacken sanft bewegen.
  • Leichte Bewegung: Ein kurzer Spaziergang, frische Luft und ein Ortswechsel helfen oft, aus der Fixierung auf das Symptom auszusteigen.

Christina erlebt dieses „Ich kriege schlecht Luft“-Gefühl heute nur noch gelegentlich – meist in stressigen Phasen oder in körperlich besonderen Situationen wie ihren Schwangerschaften. Ihr Umgang heute: das Gefühl kennen, nicht dramatisieren, sich ablenken und sich daran erinnern, dass es immer wieder weggegangen ist.

2. Nacken- und Kopfschmerzen durch chronische Anspannung

Nackenschmerzen, Kopfschmerzen und Verspannungen – besonders im Schulter-, Nacken- und Kieferbereich – gehören für viele Menschen mit Angst oder starkem Stress zum Alltag.

„Durch das ewige Schulternhochziehen und Anspannen wird das irgendwann fast chronisch.“

Selbst wenn ein Tag mal ruhiger ist, bleibt die Spannung häufig im Körper gespeichert und macht sich weiter bemerkbar.

Typische Auslöser für Nacken- und Kopfschmerzen

  • dauerhafte Anspannung durch Sorgen und Grübeln
  • falsche oder starre Haltung (z. B. viel Sitzen am Bildschirm)
  • zu wenig trinken und allgemeiner Stress
  • angespannter Kiefer, oft unbewusst

Was deinem Körper bei Verspannungen gut tun kann

  • Wärme: ein heißes Bad, eine Wärmflasche oder ein warmes Körnerkissen im Nacken.
  • Massagen: professionell oder mit einfachen Selbstmassage-Techniken.
  • Bewegung und Lockerung: sanfte Dehnübungen für Nacken und Schultern, regelmäßige Haltungswechsel.

Kopfschmerzen sind für Christina – wie für viele – ein „Klassiker“. Sie sieht sie heute vor allem als Signal für:

  • zu wenig getrunken
  • zu viel Stress
  • ungünstige Schlafposition oder Nackenverspannung, die „in den Kopf hochzieht“

3. Dauerhafte Übelkeit und sensible Verdauung

Ein weiteres Symptom, das Christina phasenweise quasi rund um die Uhr begleitet hat, war Übelkeit.

„Ich bin morgens aufgewacht und mir war schon leicht übel – und das habe ich durch den ganzen Tag mitgenommen.“

Typisch: Je stärker der Fokus auf der Übelkeit, desto intensiver wird sie erlebt. Ablenkung und kleine Anpassungen im Alltag können hier spürbar entlasten.

Strategien, die gegen Übelkeit helfen können

  • Banane auf nüchternen Magen: Christina hat damit gute Erfahrungen gemacht. Die weiche, geschmeidige Konsistenz hat sich für sie beruhigend auf den Magen angefühlt.
  • Regelmäßig kleine Portionen essen: ähnlich wie bei Schwangerschaftsübelkeit oder Seekrankheit wurde es für sie besser, wenn stets etwas im Magen war.
  • Aufmerksamkeit umlenken: sinnvolle Beschäftigung oder ruhige Aktivität, die den Fokus weg vom Körper bringt.

Heute ist Christina diese dauerhafte Übelkeit größtenteils los. Sie taucht eher in besonderen hormonellen oder stressigen Lebensphasen (wie in Schwangerschaften) kurzzeitig auf, ist aber kein Dauerthema mehr – auch, weil ihr Nervensystem inzwischen die meiste Zeit entspannt ist.

4. Herzstolpern und Schwindel: Wenn Angst körperlich wird

Herzstolpern und Schwindel gehören zu den Symptomen, die vielen Menschen mit Angststörungen besonders Angst machen.

Herzstolpern: Wenn das Herz scheinbar verrücktspielt

„Ich war damals so oft beim EKG, hab alles abklären lassen. Das Stolpern ging einfach nicht weg. Und je mehr ich mich darauf konzentriert habe, desto stärker ist es gestolpert.“

Viele Betroffene denken sofort an Herzinfarkt oder schwere Herzerkrankungen. Bei Christina zeigte sich: medizinisch war alles in Ordnung. Ärztinnen und Ärzte erklärten ihr, dass Herzstolpern grundsätzlich etwas sehr Häufiges und meist Harmloses ist. Viele Menschen merken es gar nicht.

Gleichzeitig gilt:

  • immer ärztlich abklären, wenn Herzsymptome auftreten
  • bei mehreren unauffälligen Befunden darfst du ärztlichen Aussagen mit der Zeit vertrauen

Was bei Herzstolpern unterstützen kann

  • Nervensystem beruhigen: Entspannung, Atemübungen, Stressreduktion.
  • Mineralstoffe: Christina hat nach ärztlicher Empfehlung Magnesium und Kalium höher dosiert eingenommen. Ob das für dich sinnvoll ist, solltest du unbedingt mit deiner Ärztin oder deinem Arzt besprechen.
  • Bewertung verändern: Herzstolpern nicht automatisch als Hinweis auf eine tödliche Krankheit deuten, wenn medizinisch alles in Ordnung ist.

Schwindel: Typisches Stresssymptom mit großer Verunsicherung

Schwindel ist eines der häufigsten Stresssymptome überhaupt – und deshalb auch in Christinas Geschichte sehr präsent.

„Ich habe dann einfach das Gefühl, mir wächst alles über den Kopf – im wahrsten Sinne des Wortes.“

Der Schwindel kann real sehr belastend sein, wird aber oft zusätzlich durch die starke innere Fixierung verstärkt. Christina hat zudem eher niedrigen Blutdruck und neigt zu Unterzucker- und Schwindelgefühlen, was die Anfälligkeit erhöht.

Wie du mit Schwindel besser umgehen kannst

  • Sinnesreize nutzen: Christina schwört auf Pfefferminzöl – daran riechen oder (verdünnt und nach Anleitung) einnehmen. Der intensive Geruch bringt die Sinne ins „Hier und Jetzt“.
  • Regelmäßig essen und trinken: um Unterzucker und Kreislaufschwankungen zu vermeiden.
  • Ursachen kennen: Wenn du weißt, dass du z. B. niedrigen Blutdruck oder Stress als Auslöser hast, nimmt das oft einen Teil der Angst.
  • Feinfühligkeit akzeptieren: Nicht als „Schwäche“, sondern als etwas, womit du lernen darfst umzugehen.

Christina betont: Man darf mit den eigenen körperlichen Besonderheiten – egal ob niedriger Blutdruck, Herzstolpern oder Schwindelanfälligkeit – lernen, konstruktiv zu leben, statt ständig gegen sich zu kämpfen.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum Fixierung auf Symptome diese oft verstärkt – und wie du den Fokus sanft umlenkst.
  • Wie ein reguliertes Nervensystem viele Angstsymptome abschwächen kann.
  • Einladung zum Akupressur-Workshop mit Physiotherapeutin Gabi zu Angst, Stress und den genannten Symptomen.
  • Hinweise, wie du den Podcast „Angst unplugged“ abonnieren, Folgen speichern und die Tools im Alltag nutzen kannst.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Anti-Stress & Nervensystem". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Anti-Stress & Nervensystem"

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