Angst vor Corona

so kannst du trotzdem positiv bleiben

21.03.2020
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

5 Wege, wie du trotz Corona gelassener mit deiner Angst umgehst

Die Corona-Pandemie triggert bei vielen Menschen massive Ängste: Angst vor Ansteckung, vor finanziellen Einbußen, vor einer ungewissen Zukunft. In dieser Folge von „Angst unplugged“ teilt Christina ihre ganz persönlichen Erfahrungen aus dem Burnout und zeigt dir, wie du trotz Krise innerlich stabiler und gelassener bleiben kannst.

1. Angst anerkennen statt wegdrücken

Angst und Sorgen sind in einer weltweiten Krise nicht nur verständlich, sondern völlig menschlich. Entscheidend ist, wie du mit ihnen umgehst.

„Wenn wir die Angst verdrängen, dann wird sie immer schlimmer werden.“

Stell dir deine Angst wie einen Ball vor, den du unter Wasser drückst: Du kannst ihn eine Zeit lang unten halten, aber irgendwann schießt er mit doppelter Wucht wieder nach oben. Genauso funktionieren verdrängte Gefühle.

Statt deine Angst zu bekämpfen, hilft es, sie bewusst zuzulassen und zu hinterfragen:

  • Akzeptiere ein gesundes Maß an Angst als Schutzmechanismus.
  • Vermeide Verdrängung, denn sie verstärkt Panik und innere Unruhe.
  • Frage dich kritisch: Was genau macht mir gerade Angst? Was ist Fakt, was ist Fantasie?

Ziel ist nicht, Corona schönzureden oder alles locker zu nehmen. Es geht darum, eine Balance zwischen Respekt vor dem Virus und innerer Gelassenheit zu finden. Du darfst Angst haben – aber du musst dich nicht von ihr beherrschen lassen.

2. Hör auf den Erwachsenen in dir – nicht auf das hysterische Kopfkino

In Krisensituationen melden sich oft zwei innere Anteile: das verletzte Kind in dir und der besonnene Erwachsene.

Das innere Kind:

  • reagiert aus alten Verletzungen und Erfahrungen,
  • dramatisiert und übertreibt,
  • malt Horrorszenarien und Schreckensbilder aus.

Der innere Erwachsene:

  • denkt rational und lösungsorientiert,
  • über- aber auch untertreibt nicht,
  • fragt: „Was kann ich jetzt konkret tun?“

„Nur weil wir vor etwas Angst haben, macht es das befürchtete Ergebnis nicht weniger oder mehr wahrscheinlich.“

Angst hat eine fiese Doppelwirkung: Sie ändert den Ausgang nicht, aber sie versaut dir das Jetzt und oft schon das Morgen. Deshalb:

  • Stell deine Angst-Gedanken auf den Prüfstand: Sind sie Fakten oder nur Szenarien im Kopf?
  • Hol den Erwachsenen in dir dazu: Was wäre eine nüchterne Sicht auf die Situation?
  • Triff konkrete Schutzmaßnahmen (Hygiene, Abstand, Regeln befolgen) statt dich im Grübeln zu verlieren.

Überleg dir ganz sachlich, wie du dich aktuell am besten schützen kannst – ohne, dass du in Panik verfällst. Du darfst Respekt vor dem Virus haben, aber du musst dich nicht in deiner Angst verlieren.

3. Informationsdiät: Raus aus der Google-Spirale

Ein häufiger Verstärker von Angst in Krisen ist der unkontrollierte Medienkonsum. Ständiges Googeln und Scrollen feuert dein Kopfkino an.

  • Hör auf, dich wild durch das Internet zu klicken.
  • Nutze nur seriöse Quellen wie das Robert Koch-Institut oder die WHO.
  • Begrenze bewusst deine Nachrichtenzeit (z. B. 1–2 feste Zeitfenster am Tag).

Stell dir bei jedem Angstgedanken gezielt die Frage:

  • Ist dieser Gedanke wirklich wahr?
  • Oder ist er reine Spekulation und ein Worst-Case-Film in meinem Kopf?

Vermeide es, Horrorszenarien gedanklich immer weiter auszumalen. Die meisten davon werden nie eintreten, du versetzt dich aber jetzt in Angst und Schrecken. In Krisenzeiten ist es besonders wichtig, dich an Fakten statt Fantasien zu orientieren.

4. Vom Ich zum Wir: Den Blick auf andere richten

Wenn wir Angst haben, kreisen unsere Gedanken meist nur um uns selbst. Wir verlieren aus dem Blick, dass es anderen Menschen oft noch deutlich schlechter geht.

Gerade in der Corona-Krise wird deutlich, wie privilegiert viele von uns leben – etwa durch eine vergleichsweise gute Gesundheitsversorgung. Das heißt nicht, dass deine Sorgen unwichtig sind. Aber es kann helfen, deinen Fokus etwas zu verschieben.

  • Frag dich: Wem geht es gerade schlechter als mir?
  • Was kann ich tun, um anderen das Leben etwas zu erleichtern?
  • Welche Fähigkeiten oder Ressourcen habe ich, die ich teilen kann?

Das kann ganz konkret aussehen:

  • Unterstützung für ältere oder gefährdete Menschen im Alltag,
  • Solidarität mit kleinen Unternehmen, Selbstständigen oder Künstlern,
  • emotionaler Support im Freundes- und Familienkreis.

Krisenzeiten zeigen, was wirklich zählt: Zusammenhalt, Mitgefühl und Miteinander. Auch wenn wir körperlich Abstand halten müssen, können wir mental näher zusammenrücken – durch Zuhören, Hilfsbereitschaft und Bewusstsein füreinander.

5. Flexibel bleiben: Deine Lebens- und Arbeitssituation anpassen

Corona betrifft nicht nur die Gesundheit, sondern auch Finanzen, Job und Alltag. Anstatt in Schockstarre zu verfallen, kannst du überlegen, wie du dich flexibel an die neue Situation anpasst.

Fragen, die dir dabei helfen:

  • Wie sieht meine aktuelle Lage konkret aus? Welche Einnahmen fallen weg, welche bleiben?
  • Welche Angebote kann ich anpassen oder digitalisieren?
  • Welche Ausgaben kann ich reduzieren oder verschieben?
  • Gibt es staatliche Hilfen, die ich in Anspruch nehmen kann?

Beispiele aus der Praxis:

  • Künstlerinnen und Künstler, die über Plattformen wie Patreon Live-Videos für zahlende Mitglieder anbieten.
  • Offline-Angebote, die in Onlinekurse umgewandelt werden.
  • Beratung, Coaching oder Kreativleistungen, die komplett digital stattfinden.

Wichtig: Erst klar hinschauen, dann handeln. Bevor du in Angst und Panik verfällst, verschaff dir einen realistischen Überblick über deine Situation. Aus Klarheit entsteht Handlungsspielraum – aus Panik eher Lähmung.

6. Inneren Ruheort finden: Du musst nicht alles glauben, was du denkst

Einer der stärksten Hebel im Umgang mit Angst ist dein innerer Ruheort. Christina beschreibt ihn als einen Platz in dir, an dem „immer alles gut ist“. Diesen Zugang kannst du trainieren.

Ein einfacher Einstieg ist Meditation:

  • Setz dich für etwa 10 Minuten hin.
  • Konzentrier dich nur auf deinen Atem.
  • Beobachte deine Gedanken wie Wolken am Himmel, die vorbeiziehen.
  • Steig nicht in jeden Gedanken ein, sondern lass ihn weiterziehen.

„Ich muss nicht alles glauben, was ich denke.“
Diese Erkenntnis aus ihrem Burnout war für Christina eine der wichtigsten überhaupt.

Gedanken sind zunächst einmal nur das: Gedanken. Sie müssen weder wahr sein noch deiner Realität entsprechen. Entscheidend ist, wie du mit ihnen umgehst:

  • Gedanken zulassen, statt sie zu verbieten – sonst verstärken sie sich.
  • Nicht in Grübelspiralen einsteigen, sondern beobachten und weiterziehen lassen.
  • Bewusst atmen, um deinen Körper und dein Nervensystem zu beruhigen.

Alles, wogegen du innerlich kämpfst, bleibt meist umso hartnäckiger. Wenn du Angstgedanken und Gefühle zwar wahrnimmst, ihnen aber keine zusätzliche Energie gibst, gewinnst du innerlich Abstand – und damit Ruhe.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum Verdrängung von Gefühlen langfristig krank macht.
  • Wie du in lauten Krisenzeiten bewusst den Weg nach innen findest.
  • Ein Einblick in Christinas Onlinekurs rund um Ängste und negative Gedanken.
  • Impulse für mehr Lebensglück und Bewusstheit im Alltag trotz Krise.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Akute Angst & Panik". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Akute Angst & Panik"
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