Angst und Panik – Was wirklich hilft

05.04.2019
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Erste Hilfe bei Angst, Panik und Depression: Was dir jetzt wirklich hilft

Viele Betroffene leben lange mit Angst, Panik oder Depression, bevor sie sich Hilfe holen. Oft, weil sie denken, sie müssten „damit klarkommen“. In dieser Folge von Angst unplugged teilt Christina Hillesheim ihre wichtigsten Erste-Hilfe-Impulse für akute Belastungsphasen – ehrlich, nahbar und aus eigener Erfahrung mit Angststörung und Burnout.

Dein Leidensdruck ist der Kompass: Wann du dir unbedingt Hilfe holen solltest

Christina betont gleich zu Beginn: Nicht jede Angststörung macht das Leben automatisch unmöglich. Viele Menschen können trotz Ängsten ein erfülltes Leben führen. Entscheidend ist, wie sehr dich deine Symptome im Alltag einschränken.

Der zentrale Punkt: Je höher dein persönlicher Leidensdruck, desto klarer das Signal: Du musst das nicht alleine schaffen.

Therapie als wichtigste Anlaufstelle

Christina sagt ganz deutlich:

„An allererster Stelle steht immer eine Therapie, ein Arzt, ein Psychiater.“

Wenn die Angst oder Depression dich stark im Alltag einschränkt oder du Suizidgedanken hast, ist professionelle Hilfe unverzichtbar.

  • Verhaltenstherapie hat Christina persönlich sehr geholfen.
  • Andere Therapieformen können für dich besser passen – probiere aus, was zu dir passt.
  • Nicht nach dem ersten Rückschlag aufgeben: Wenn ein*e Therapeut*in nicht passt, such weiter.

Gerade in Zeiten, in denen Therapieplätze knapp sind, kann schon der erste Anruf überfordern. Hier rät Christina:

  • Bitte Familie oder Freund*innen um Unterstützung, etwa beim Telefonieren oder Organisieren.
  • Sprich offen über Suizidgedanken, wenn sie da sind. Verschweigen macht alles schwerer.
  • Nutze Krisen-Hotlines als akute Hilfe, wenn es gar nicht mehr geht.

Wichtig ist: Es müssen nicht immer Medikamente sein. Ob zum Beispiel ein Antidepressivum für dich sinnvoll ist, klärst du immer mit Ärzt*innen oder Therapeut*innen.

Du bist nicht allein: Warum Austausch mit anderen Betroffenen so entlastend ist

Christina erzählt, wie einsam sie sich in ihrer schwersten Phase gefühlt hat. Sie suchte damals verzweifelt nach Erfahrungsberichten zu Depression und Angststörung – und fand kaum etwas, geschweige denn Antworten auf ihre Nachrichten.

Heute weiß sie, wie wertvoll Austausch ist:

„Ich glaube, dass das total helfen kann, sich da zu vernetzen.“

Verbinde dich mit Menschen, die dich verstehen

  • Suche aktiv nach anderen Betroffenen, zum Beispiel über Social Media.
  • Kommentiere Beiträge, antworte anderen und teile deine Geschichte, wenn es sich gut anfühlt.
  • Erkenne: Du bist nicht allein. Anderen geht es ähnlich – das kann unglaublich viel Mut machen.

Achte dabei bewusst darauf, wem du folgst und welche Inhalte du konsumierst.

Fokus auf Hoffnung statt Dauerschleife Leid

Christina weist auf eine Schattenseite von Social Media hin:

Je öfter du Angst- und Krankheitsinhalte anschaust oder likest, desto mehr davon werden dir ausgespielt.

Gerade bei Krankheitsängsten kann das fatal sein:

  • Du siehst immer wieder schlimme Krankheitsgeschichten.
  • Du googelst Symptome und landest schnell bei der „allerschlimmsten Diagnose“.
  • Am nächsten Tag „hast du plötzlich alles selbst“ – die Angst übernimmt.

Christinas Tipp:

  • Folge Menschen, die Gesundungswege zeigen, nicht nur Leidensgeschichten.
  • Reduziere Inhalte, die dir Angst machen, statt dich zu stärken.
  • Richte deinen Fokus bewusst auf das Gute, Schöne und Stärkende im Leben.

Natürlich darf und soll Leid existieren, aber bei Angststörungen und Depressionen fehlt oft der innere Filter. Deshalb ist es umso wichtiger, welchen Input du dir täglich holst.

Hör auf dein Gefühl: Wenn Menschen, Job oder Alltag dir nicht mehr guttun

Ein weiterer Kernimpuls von Christina: Nimm ernst, wenn sich dein Leben innerlich „falsch“ anfühlt.

„Wenn dir Menschen nicht gut tun oder dir deine Arbeit nicht gut tut, wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, dann hat das meistens einen Grund.“

Gefühle nicht wegdrücken – hinschauen

Du musst nicht sofort Beziehungen beenden oder kündigen. Aber es lohnt sich, genauer hinzuschauen:

  • Welche Situationen ziehen dir konsequent Energie?
  • Welche Menschen verstärken deine Angst oder deine Erschöpfung?
  • Wo spürst du innerlich schon lange ein „So nicht mehr“?

Christina hat nach ihrem Burnout gelernt, wie wichtig es ist, sich nicht ständig mit Freizeitstress und Arbeitsstress zu betäuben, sondern Raum für innere Klarheit zu schaffen.

Mehr Zeit mit dir selbst: Reflektieren statt nur funktionieren

Ein entscheidender Wendepunkt für sie war, wieder Zeit mit sich selbst zu verbringen – auch wenn das am Anfang sehr schwer war.

Sie berichtet, dass sie während ihres Burnouts irgendwann kaum noch allein sein konnte, weil dann alles hochkam, was sie lange verdrängt hatte. Genau deswegen ist es so wichtig, schrittweise wieder einen liebevollen Kontakt zu dir selbst aufzubauen.

  • Nimm dir bewusst Zeit allein, ohne Ablenkung.
  • Schreibe Tagebuch: Wie geht es dir wirklich? Was wünschst du dir von deinem Leben?
  • Reflektiere regelmäßig: Passt dein Alltag noch zu dir – oder lebst du nur im Autopilot?

Es geht nicht darum, alles radikal über Nacht zu ändern, sondern darum, deine inneren Signale endlich ernst zu nehmen und ihnen Schritt für Schritt zu folgen.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum du mit einer Angststörung trotzdem ein glückliches Leben führen kannst.
  • Wie Christina selbst seit ihrer Kindheit mit Angst lebt – und was sich durch den Burnout verändert hat.
  • Der Hinweis auf ihren Mitgliederbereich „Happy Club“ mit verschiedenen Herangehensweisen gegen Angst.
  • Warum Bewertungen und Abos helfen, das Thema Angst, Depression und Burnout sichtbarer zu machen.
  • Info zur Umbenennung des Podcasts von „Einmal Burnout und zurück“ zu Angst unplugged.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Akute Angst & Panik". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Akute Angst & Panik"
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