10 Wege, um sofort glücklicher zu werden

10.09.2019
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

10 alltagstaugliche Wege zu mehr Gelassenheit nach dem Burnout

Du bist erschöpft, ständig unter Strom und sehnst dich nach mehr Ruhe im Alltag? In dieser Folge von „Angst unplugged“ teilt Christina ihre persönlichen Erfahrungen nach dem Burnout und zeigt dir 10 einfache, aber wirkungsvolle Ideen, wie du Körper und Seele im Alltag etwas Gutes tun kannst – ohne dein ganzes Leben auf den Kopf zu stellen.

1. Atempause: In wenigen Sekunden zurück zu dir kommen

Der Atem ist eines der kraftvollsten Werkzeuge, um im Alltag wieder Ruhe zu finden. Und das Beste: Du hast ihn immer dabei.

Christina sagt: „Atmen ist ein super wichtiges und wertvolles Tool, um mehr Ruhe und Gelassenheit in unser Leben zu bringen.“

So kannst du sofort starten:

  • Unterbrich deine Tätigkeit für 10 Sekunden.
  • Atme bewusst ein und aus – länger aus als ein, wenn es sich gut anfühlt.
  • Versuche, in diesen Sekunden an nichts anderes zu denken.
  • Kommen Gedanken, stell sie dir wie Wolken vor, die vorbeiziehen.
  • Lenke deine Aufmerksamkeit immer wieder sanft zurück zum Atem.

Wichtig: Es geht nicht um „perfektes“ Meditieren, sondern um winzige Inseln der Ruhe. Wenn du solche Atempausen regelmäßig einbaust, wirst du schon nach kurzer Zeit merken, wie dein Nervensystem schneller runterfährt und du dich insgesamt stabiler fühlst.

2. Grenzen setzen: Nein sagen ohne schlechtes Gewissen

Wer Richtung Burnout gerutscht ist, kennt das oft: immer „Ja“ sagen, funktionieren, Erwartungen erfüllen. Doch echte innere Ruhe entsteht nur, wenn du lernst, deine Grenzen zu achten.

Christina betont: „Um zu mehr innerer Ruhe und Gelassenheit zu gelangen, ist es essentiell, Nein zu Dingen zu sagen, die dir nicht gut tun.“

Ein praktischer Einstieg:

  • Schreibe eine Liste mit Dingen, die du eigentlich nicht tun willst, aber trotzdem immer wieder machst.
  • Überprüfe bei jedem Punkt:
    • Muss ich das wirklich selbst tun?
    • Kann das jemand anders übernehmen?
    • Was passiert ehrlich gesagt, wenn ich es einfach lasse?
  • Streiche konsequent alles, was nicht zwingend nötig ist oder delegiert werden kann.

So erkennst du schwarz auf weiß, wo du aus Pflichtgefühl, Angst oder Gewohnheit handelst – und wo ein klares Nein dich entlasten würde. Mit jedem bewussten Nein schaffst du Raum für Dinge, die dir wirklich gut tun.

3. Gefühle annehmen statt wegdrücken

Nach einem Burnout wünschen sich viele Menschen einfach nur „endlich wieder funktionieren“. Doch Heilung beginnt oft genau dort, wo du aufhörst, deine Gefühle zu bekämpfen.

Christina erinnert daran: „Gefühle haben nur ein Ziel: Sie möchten von uns gefühlt werden, nicht mehr und nicht weniger.“

Das bedeutet für deinen Alltag:

  • Erlaube dir schlechte Tage. Stimmungsschwankungen sind normal und machen dich menschlich.
  • Statt dich zu verurteilen, benenne das Gefühl: „Ich bin heute traurig / angespannt / müde.“
  • Bleib einen Moment bei diesem Gefühl, ohne es gleich verändern zu wollen.
  • Vertraue darauf, dass Gefühle wieder gehen, wenn du sie wirklich wahrnimmst.

Je weniger du gegen unangenehme Emotionen ankämpfst, desto schneller verlieren sie ihre Wucht. Annahme ist kein Aufgeben, sondern ein wichtiger Schritt in Richtung innerer Freiheit.

4. Digitales Detox: Handy weg, Lebenszeit zurück

Das Smartphone ist für viele von uns zum ständigen Begleiter geworden – und oft auch zum versteckten Stressfaktor. Scrollen, vergleichen, reagieren: All das kostet mehr Energie, als uns bewusst ist.

Christina erzählt, dass sie erst merkt, wie oft sie zum Handy greift, wenn sie es einmal nicht dabeihat. Genau hier liegt ein kraftvoller Hebel für mehr Ruhe.

So kannst du digitale Pausen integrieren:

  • Plane 2–3 feste „handyfreie“ Stunden pro Tag und leg das Gerät bewusst außer Reichweite.
  • Oder: Wähle einen kompletten „Handy-freien Tag“ pro Woche.
  • Nutze die gewonnene Zeit für:
    • Spaziergänge
    • Lesen
    • Gespräche ohne Ablenkung
    • Kreative Tätigkeiten

Du wirst überrascht sein, wie viel Raum sich plötzlich öffnet – und wie sich dein Nervensystem entspannt, wenn du nicht ständig auf Bildschirme reagierst.

5. Bewegung im Alltag statt Leistungsdruck-Sport

Bewegung ist wichtig, aber sie muss nicht immer in Form von hartem Training stattfinden. Gerade nach einem Burnout darf der Körper sanft wieder in Fluss kommen.

Christina macht deutlich, dass ständiges Sitzen extrem ungesund für Körper und Seele ist. Es geht weniger um Leistung, sondern um kleine Unterbrechungen der Starre.

Ideen für mehr Bewegung ohne Druck:

  • Stehe alle 2–3 Stunden vom Schreibtisch auf und geh ein paar Minuten umher.
  • Laufe im Treppenhaus oder im Büroflur auf und ab.
  • Nutze Steharbeit, wenn es möglich ist.
  • Integriere kurze Spaziergänge in deinen Tag, zum Beispiel in der Mittagspause.

Christina beobachtet bei sich selbst, dass ihr in Bewegung oft die besten Ideen kommen. Schon wenige Minuten reichen, um den Kopf freier und den Körper lebendiger zu fühlen.

6. Schluss mit Multitasking: Eine Sache nach der anderen

Multitasking gilt in unserer Gesellschaft oft als Stärke. In Wahrheit ist es für unser inneres Gleichgewicht pures Gift.

Christina beschreibt: Wenn du drei Dinge gleichzeitig machst, bist du bei keiner Sache wirklich präsent. Die Qualität sinkt, der Stress steigt.

So kannst du umstellen:

  • Wähle bewusst eine Aufgabe aus, die jetzt Priorität hat.
  • Widme ihr deine volle Aufmerksamkeit – ohne nebenbei Mails, Handy oder andere To-dos.
  • Erst wenn diese Aufgabe abgeschlossen ist, beginnst du mit der nächsten.

Der Effekt:

  • Du wirst ruhiger und weniger gereizt.
  • Deine Ergebnisse werden qualitativ besser.
  • Du erlebst mehr Zufriedenheit, weil du Dinge wirklich abschließt.

7. Ernährung: Kleine Stellschrauben mit großer Wirkung

Du musst dein komplettes Essverhalten nicht auf einmal umkrempeln. Schon zwei einfache Punkte können spürbar Einfluss auf dein Wohlbefinden nehmen: Trinken und Zucker.

Ausreichend trinken

Unser Körper besteht zu einem großen Teil aus Wasser. Viele Symptome wie Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Konzentrationsprobleme hängen schlicht mit zu wenig Flüssigkeit zusammen.

  • Stell dir eine große Wasserflasche sichtbar an deinen Arbeitsplatz.
  • Trinke über den Tag verteilt regelmäßig kleine Mengen.
  • Nutze jedes „unruhige Gefühl“ als Erinnerung: erst einmal ein Glas Wasser.

Zucker bewusster genießen

Gerade in Stressphasen greifen viele automatisch zu Schokolade und Süßigkeiten. Kurzfristig fühlt sich das tröstlich an, langfristig belastet es Körper und Psyche.

Christina empfiehlt keine totale Verbote, sondern mehr Bewusstsein:

  • Teste eine kleine Challenge: 7–10 Tage so gut wie keinen Zucker.
  • Beobachte ehrlich, wie es dir damit geht: Energie, Stimmung, Schlaf.
  • Erlaube dir Süßes bewusst und genießerisch, statt aus Automatismus.

Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, deinem Körper nicht zusätzlich Energie zu nehmen, während du versuchst, wieder zu Kräften zu kommen.

8. Schlafrituale: Sanft in die Nacht finden

Schlafprobleme sind ein klassisches Begleitsymptom von Burnout. Auch Christina berichtet, dass sie in dieser Zeit fast gar nicht mehr schlafen konnte – und wie sehr sie das zermürbt hat.

Um den Schlaf zu verbessern, können kleine Rituale am Abend helfen:

  • Beruhigendes Abendritual: eine Tasse Tee, ein paar Seiten in einem Buch, eine leise Lampe.
  • Lavendelduft oder ein anderes beruhigendes ätherisches Öl im Schlafzimmer.
  • Smartphone und Fernseher konsequent aus dem Schlafzimmer verbannen.
  • Eine warme Dusche oder ein Fußbad zum Runterkommen.

Wichtig ist auch die innere Haltung zum Schlaf. Christina hat gelernt:

„Versuche nicht, den Schlaf zu erzwingen. Sag dir: Ich liege jetzt hier und ruhe mich aus. Auch das ist okay.“

Je weniger Druck du dir machst, „endlich schlafen zu müssen“, desto leichter kann sich dein Körper entspannen.

9. Ausmisten: Ordnung außen, Klarheit innen

Chaos in Wohnung oder Büro bedeutet häufig auch Chaos im Kopf. Aufräumen kann deshalb mehr sein als eine lästige Pflicht – es kann sich wie inneres Aufatmen anfühlen.

Christina empfiehlt, immer wieder bewusst auszumisten:

  • Nimm dir ein Zimmer oder eine Ecke vor und frage dich:
    • Was brauche ich wirklich noch?
    • Was steht seit Jahren nur herum?
  • Trenne dich von Dingen, die du nicht mehr nutzt.
  • Verschenke oder spende Gegenstände an Menschen, die sie gebrauchen können.

Der Effekt:

  • Du fühlst dich leichter und freier.
  • Dein Umfeld wirkt ruhiger und damit auch dein Inneres.
  • Du tust gleichzeitig etwas Gutes für andere.

10. Den Augenblick genießen: Achtsamkeit im echten Leben

Kinder machen es uns vor: Sie sind ganz in dem, was sie gerade tun. Erwachsene dagegen hängen oft schon gedanklich beim nächsten To-do. Dadurch geht viel Lebensfreude verloren.

Christina erlebt mit ihrem Baby besonders deutlich, wie wertvoll es ist, den Moment wirklich zu spüren.

So kannst du Achtsamkeit wieder einüben:

  • Bei einem Spaziergang bewusst Bäume, Himmel und Geräusche wahrnehmen.
  • Menschen wirklich zuhören, statt nebenbei aufs Handy zu schauen.
  • Kleine Dinge würdigen: eine Tasse Kaffee, ein freundlicher Blick, ein Sonnenstrahl.
  • Dich immer wieder fragen: „Was nehme ich gerade mit all meinen Sinnen wahr?“

Diese kleinen Momente der Präsenz machen dein Leben spürbar reicher – auch, wenn sich im Außen nichts Spektakuläres verändert.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Wie Christinas eigener Burnout sie dazu gebracht hat, ihr Leben komplett neu auszurichten.
  • Warum Perfektionismus und ständiges Funktionieren dich langfristig ausbrennen.
  • Einblicke in Christinas Online-Kurs für ein bewussteres und erfüllteres Leben.
  • Einladung zur „Glückscommunity“ auf Instagram und Austausch mit Gleichgesinnten.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"
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