Buchcover Alles nur halb so tödlich von Christina Hillesheim – Angst vor Krankheiten überwinden

Alles nur halb so tödlich!

Mein neues Buch ist da!

Angst vor Krankheiten

Brief an deinen Körper

29.10.2026
Teil 4 der Mini Serie über Angst vor Krankheiten. Christina schreibt einen Brief an Ihren Körper.

„Angst Unplugged“ (ehemals “Einmal Burnout und zurück”) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

Jetzt anhören auf:
Inhalt

Du findest die anderen Folgen der Mini-Serie hier:

Ein Brief an deinen Körper: Wenn Körpervertrauen schwerfällt

In dieser Folge von „Angst unplugged“ liest Host Christina Hillesheim einen sehr persönlichen Brief vor: an den eigenen Körper – für alle, die durch Angst vor Krankheiten das Vertrauen in sich selbst verloren haben.

Statt „Tipps“ oder einer To-do-Liste geht es um etwas anderes: um eine neue innere Haltung. Um die Rückkehr zu mehr Ruhe, mehr Selbstmitgefühl und einem Leben, das nicht von permanenter Kontrolle bestimmt wird.

Wenn aus Beobachten Misstrauen wird

Christina beschreibt einen Prozess, den viele mit Krankheitsangst kennen: Irgendwann kippt der Blick auf den Körper. Aus normalen Signalen werden potenzielle Warnzeichen, aus einem Moment Unwohlsein wird eine Bedrohung.

Ein Satz, der diese Dynamik auf den Punkt bringt:

„Und je genauer ich mich beobachtet habe, desto mehr Angst habe ich bekommen.“

Typisch ist dabei die innere Schleife:

  • Körperempfindung (Herzklopfen, Schwindel, Schmerz)
  • Bewertung: „Da stimmt etwas nicht.“
  • Katastrophisierung: „Was, wenn es etwas Ernstes ist?“
  • Kontrolle: Scannen, Googeln, Checken, Vergleichen
  • Kurzfristige Beruhigung – und dann die nächste Runde

Die Folge macht spürbar: Das Problem ist nicht, dass du „zu sensibel“ bist. Sondern dass Angst den Blick filtert – und der Körper irgendwann nur noch als Risiko wahrgenommen wird.

Kontrolle verspricht Sicherheit – und erzeugt neue Unsicherheit

Ein zentrales Learning aus dem Brief: Kontrolle fühlt sich an wie Schutz. Aber sie hat einen Preis. Je mehr geprüft wird, desto mehr Fragen tauchen auf. Und statt Sicherheit entsteht ein Leben im Alarmmodus.

Christina formuliert das sehr klar:

„Ich habe lange versucht, Sicherheit zu finden, indem ich dich kontrolliere. Aber je mehr ich kontrolliert habe, desto unsicherer habe ich mich manchmal gefühlt.“

Was daraus folgt, ist keine Kapitulation, sondern ein Richtungswechsel:

  • Weg von absoluter Sicherheit („Ich muss zu 100% ausschließen können …“)
  • Hin zu tragfähiger Sicherheit („Ich kann mit Unsicherheit umgehen.“)
  • Hin zu Selbstwirksamkeit („Ich kann mir Hilfe holen, wenn ich sie brauche.“)

Die Folge ermutigt zu einer reiferen Form von Vertrauen: nicht „Es wird garantiert nichts passieren“, sondern „Ich kann damit umgehen, wenn etwas passiert“.

Verantwortungsvoll mit der Gesundheit umgehen – ohne rund um die Uhr zu überwachen

Christina macht deutlich: Körpervertrauen bedeutet nicht, Warnsignale zu ignorieren oder medizinische Abklärung zu vermeiden. Im Gegenteil. Es geht um eine gesunde Mitte zwischen Fürsorge und Dauer-Check.

Der entscheidende Perspektivwechsel:

„Vielleicht kann ich mich auch gut um dich kümmern, ohne dich rund um die Uhr zu überwachen.“

Was das praktisch heißt, wird im Brief in eine neue innere Haltung übersetzt:

  • Wahrnehmen, ohne sofort eine „Geschichte“ daraus zu bauen
  • Abklären, wenn es wirklich dran ist – ohne endlose Schleifen
  • Den Moment leben, auch wenn nicht alles zu 100% sicher ist
  • Mit dem Körper leben statt gegen ihn

Besonders stärkend ist dabei die Botschaft, dass Rückschritte dazugehören dürfen. Vertrauen ist kein Schalter, sondern Beziehungspflege – langsam, Schritt für Schritt.

Den Blick wieder erweitern: Was dein Körper dir heute ermöglicht hat

Am Ende lädt Christina zu einer kleinen, aber wirksamen Reflexion ein. Nicht nur fragen: „Was stimmt schon wieder nicht?“ – sondern auch: Was war möglich?

Eine alltagstaugliche Umfokussierung, die den Angstfokus unterbricht:

  • Was hat mir mein Körper heute ermöglicht?
  • Welche Symptome hatte ich nicht?
  • Was konnte ich erleben, weil mein Körper da war?

Diese Perspektive nimmt Angst nicht „weg“, aber sie relativiert sie – und bringt dich zurück in ein vollständigeres Bild von Körper und Leben.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Angst & Überforderung". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Angst & Überforderung"

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen
Jetzt anhören auf:

Diese Folgen könnten dir auch gefallen

Wenn du tiefer in das Thema einsteigen möchtest

Reduziert

Ursprünglicher Preis war: 19,90 €Aktueller Preis ist: 8,50 €. inkl. 7% MwSt.

66,00 € inkl. 19% MwSt.

66,00 € inkl. 19% MwSt.

66,00 € inkl. 19% MwSt.

Keine Folge verpassen

Du interessierst dich für das Thema mentale Gesundheit, angstfrei und glücklich leben? Dann melde dich doch zu meinem kostenlosen Newsletter an. Direkt nach Anmeldung erhältst du meine Happy News mit Updates zu neuen Blog Beiträgen, Podcast Folgen, Freebies sowie vielen exklusiven Community- und Bonus-Aktionen.