Selbstzweifel & negative Glaubenssätze auflösen

2 Geschichten

14.03.2021
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Selbstzweifel verstehen und überwinden: Zwei Geschichten, die deinen Blick verändern

In dieser Folge von „Angst unplugged“ nimmt dich Christina Hillesheim mit in zwei kurze, aber kraftvolle Geschichten. Sie zeigen, wie Selbstzweifel entstehen, warum wir so streng mit uns selbst sind und wie du Schritt für Schritt deinen Blick auf dich und dein Leben verändern kannst.

Woher Selbstzweifel wirklich kommen – und wie du den Fokus verschiebst

Die erste Geschichte stammt von Ajahn Brahm aus dem Buch „Die Kuh, die weinte“. Sie erzählt von einem Mönch, der im Kloster eine Backsteinmauer baut.

Er setzt Stein für Stein, mit großer Sorgfalt. Als die Mauer fertig ist, bemerkt er: Zwei Steine sitzen schief. Nur zwei – aber sie lassen ihm keine Ruhe.

Er macht sich fertig, kritisiert sich hart und ist überzeugt, alles ruiniert zu haben. Er bittet den Abt, die komplette Mauer einreißen und neu bauen zu dürfen. Der Abt lehnt ab: Die Mauer bleibt stehen.

Der Mönch hat nun zwei Möglichkeiten:

  • Er kann ständig nur auf die zwei schiefen Steine starren und sich weiter Vorwürfe machen.
  • Oder er entscheidet sich, die 998 perfekt gesetzten Steine zu sehen – und stolz auf das zu sein, was er geschaffen hat.

Genau das ist der Kern dieser Geschichte: Wir fokussieren uns oft krankhaft auf unsere „Fehler“ und übersehen all das, was wir gut und richtig machen.

Ungesunder Perfektionismus ist dabei ein Haupttreiber für Selbstzweifel. Du siehst nur das, was nicht klappt, nicht reicht oder nicht „perfekt“ ist – und blendest alles aus, was du bereits geschafft, gelernt oder gemeistert hast.

Was du aus der Backsteinmauer für dich mitnehmen kannst

  • Beobachte deinen Fokus: Schaust du vor allem auf deine „zwei schiefen Steine“ im Leben?
  • Erinnere dich bewusst an deine 998 gelungenen Steine: Erfolge, Schritte, mutige Entscheidungen, schöne Momente.
  • Übe einen freundlich(er)en Blick auf dich: Selbstkritik darf sein, aber sie sollte nicht alles überdecken.

Du kannst dir ganz praktisch folgende Frage stellen:

„Worauf starre ich gerade – und was sehe ich alles nicht, was schon gut ist?“

Allein diese Verschiebung des Blickwinkels kann deine Selbstzweifel mildern und dir mehr Gelassenheit schenken.

Der kleine Elefant: Wie alte Erfahrungen dich heute noch klein halten

Die zweite Geschichte stammt aus dem Buch „Ich erzähl dir eine Geschichte“ von Jorge Bucay. Sie handelt von einem kleinen Zirkuselefanten.

Als Baby wird er mit einem dünnen Seil an einen Holzpflock gebunden, direkt neben dem Zirkuszelt. Der kleine Elefant versucht zu fliehen – einmal, zweimal, vielleicht dreimal. Jedes Mal merkt er:

„Ich bin zu schwach. Ich schaff das nicht. Ich komme hier nicht weg.“

Er gibt irgendwann auf. Er lernt: „Es hat keinen Sinn, ich kann das nicht.“

Jahre vergehen. Der Elefant wird riesig, fast so groß wie das ganze Zirkuszelt. Das Seil ist noch dasselbe, der Pflock auch. Für ihn wäre es ein Leichtes, sich loszureißen – aber er versucht es gar nicht mehr.

Die Frage liegt auf der Hand: Warum läuft er nicht einfach weg?

Weil er innerlich immer noch der kleine Elefant ist, der damals gelernt hat: „Ich bin zu schwach. Ich kann das nicht.“

Was diese Geschichte über deine Glaubenssätze verrät

Diese Geschichte zeigt auf eindrucksvolle Weise:

  • Gedanken sind keine Realität. Nur weil du etwas glaubst, ist es noch lange nicht wahr.
  • Alte Erfahrungen prägen deine Überzeugungen – oft weit über den Moment hinaus, in dem sie entstanden sind.
  • Du handelst heute nach gestern: Viele Grenzen existieren nur in deinem Kopf, nicht in der Realität.

Genau wie der Elefant denkst du vielleicht:

  • „Das habe ich früher schon nicht geschafft, das kann ich jetzt auch nicht.“
  • „Ich bin nicht gut genug, um das zu probieren.“
  • „Bei mir klappt sowas sowieso nicht.“

Aber diese Sätze passen oft längst nicht mehr zu der Person, die du heute bist.

So kannst du limitierende Glaubenssätze erkennen und verändern

Christina lädt dich ein, diese Geschichte auf dein eigenes Leben zu übertragen und genauer hinzuschauen:

  • Welche inneren Sätze begleiten dich?
    Zum Beispiel: „Ich kann das nicht“, „Ich bin zu schwach“, „Ich bin nicht wichtig“.
  • Stimmen diese Sätze wirklich noch heute?
    Oder stammen sie aus früheren Erfahrungen, in denen du tatsächlich noch nicht konntest, was du heute längst gelernt hast?
  • Welche alternative, freundlichere Überzeugung wäre realistischer?
    Etwa: „Ich kann es lernen“, „Ich darf Fehler machen“, „Ich habe schon viel geschafft“.

Christina betont: Dieser Wandel ist ein Prozess. Es geht nicht von heute auf morgen. Doch jeder kleine Moment, in dem du einen Gedanken hinterfragst und einen neuen ausprobierst, löst ein Stück des alten Seils.

Unterstützung dabei bietet dir zum Beispiel ihr Glückskurs mit Meditationen, Gedankenreisen und Übungen, die helfen, blockierende Glaubenssätze Schritt für Schritt zu lösen.

Wie Geschichten deinen Blick auf dich selbst verändern können

Beide Geschichten – die Mauer und der Elefant – verdeutlichen zwei zentrale Punkte im Umgang mit Selbstzweifeln:

  • Du bist mehr als deine Fehler.
    Zwei „schiefe Steine“ machen dein ganzes Leben nicht schlecht. Du darfst lernen, das Ganze zu sehen.
  • Du bist nicht deine Vergangenheit.
    Nur weil du einmal etwas nicht konntest, heißt das nicht, dass du es nie können wirst.

Christina möchte dich mit dieser Folge inspirieren, anders auf dein Leben zu schauen:

  • Weg von gnadenloser Selbstkritik.
  • Hin zu mehr Wertschätzung, Bewusstheit und innerer Freundlichkeit.
  • Weg von starren Glaubenssätzen.
  • Hin zu der Frage: „Was wäre, wenn ich es heute doch kann?“

Wenn du Lust hast, tiefer einzusteigen, findest du über ihre Kanäle zusätzliche Tipps, Übungen, kleine Lives und Methoden, um mit Ängsten, Stress und negativen Gedanken sanfter umzugehen.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum wir manche Dinge mehrfach hören müssen, um sie wirklich zu verinnerlichen.
  • Die Rolle von ungesundem Perfektionismus bei starken Selbstzweifeln.
  • Christinas Einladung, deinen Fokus bewusst auf das zu lenken, was bereits gut ist.
  • Hinweis auf ihren Glückskurs mit Meditationen und Gedankenreisen zur Arbeit an Glaubenssätzen.
  • Persönliche Einblicke in ihren Instagram-Kanal „HappyDings“ und den Austausch mit der Community.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"
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