Mit Überforderung umgehen

Sprachnachricht #6

06.11.2020
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Wenn alles zu viel wird: Warum es okay ist, sich nicht okay zu fühlen

In dieser Folge von „Angst unplugged“ spricht Christina Hillesheim darüber, warum es völlig in Ordnung ist, wenn dir im Moment alles zu viel wird – und wie du liebevoller mit dir und deinen Gefühlen umgehen kannst.

Die aktuelle Weltlage mit Corona, politischen Spannungen und Terroranschlägen belastet viele Menschen gleichzeitig. Auch wenn in deinem persönlichen Leben scheinbar „alles okay“ ist, kann sich innerlich trotzdem Schwere, Deprimiertheit oder Überforderung zeigen. Genau darum geht es in dieser Episode.

1. Wenn dir gerade alles zu viel ist

Christina beschreibt offen, dass sie sich in den letzten Tagen öfter niedergeschlagen und unwohl gefühlt hat – ohne konkreten Grund im eigenen Leben. Und sie stellt fest: Dieses Gefühl teilen gerade viele.

Die Kombination aus Pandemie, Nachrichtenlage und gesellschaftlichen Unsicherheiten ist emotional extrem fordernd. Wichtig ist:

  • Deine Reaktion ist normal – du bist nicht „zu sensibel“ oder „schwach“.
  • Belastende Gefühle brauchen Raum, statt wegerklärt zu werden.
  • Du musst nicht funktionieren, nur weil „eigentlich alles okay“ ist.

Gerade Menschen, die viel Verantwortung tragen oder gewohnt sind, stark zu sein, erlauben sich diese Ehrlichkeit oft zuletzt. Doch psychische Belastung richtet sich nicht nach äußeren Checklisten, sondern nach deinem inneren Erleben.

2. Gefühle nicht wegdrücken: Was Christina aus ihrem Burnout gelernt hat

Ein zentrales Learning aus Christinas Burnout: Das Weglaufen vor Gefühlen funktioniert nicht. Sie erzählt, dass sie früher kaum mit sich selbst alleine in einem Raum sein konnte, ohne sich abzulenken.

Ein Bild, das sie dazu benutzt: „Man kann sich das so ein bisschen vorstellen wie mit einem Ball, den man unter Wasser drückt.“

Was dahinter steckt:

  • Unterdrückte Gefühle verschwinden nicht – sie stauen sich auf.
  • Der „Wasserball“ kommt zurück, oft stärker und an unerwarteter Stelle.
  • Dauerhafte Vermeidung kann langfristig in Erschöpfung oder Burnout führen.

Indem du unangenehme Emotionen nur wegdrücken willst, kämpfst du dauerhaft gegen dich selbst. Dieser innere Kampf kostet enorme Energie – Energie, die dir im Alltag, in Beziehungen und im Beruf fehlt.

3. Negative Gefühle annehmen – und liebevoll mit dir sein

Christina lädt dich ein, einen anderen Weg zu wählen: Statt dich zu fragen, warum du „jetzt schon wieder nicht gut drauf bist“, darfst du anerkennen, was da ist.

Ein zentraler Gedanke dieser Folge: Es ist okay, wenn es dir nicht immer super geht.

Konkrete Impulse aus der Episode:

  • Innehalten statt wegdrücken: Nimm dir bewusst ein paar Minuten, um zu spüren, wie es dir gerade wirklich geht.
  • Gefühle benennen: Sag dir innerlich z.B. „Ich fühle mich gerade traurig/überfordert/leer“.
  • Selbstmitgefühl üben: Sprich mit dir so, wie du mit einer guten Freundin sprechen würdest.
  • Sanft fragen: „Was kann ich mir heute Gutes tun?“ statt „Warum funktioniere ich nicht?“

Diese Haltung nimmt Druck raus. Du musst deine negativen Gefühle nicht mögen, aber du kannst aufhören, gegen sie anzukämpfen. Oft entstehen genau in diesem Annehmen die ersten kleine Momente von Erleichterung.

4. Kleine Schritte zu mehr Leichtigkeit im Alltag

Mehr Leichtigkeit bedeutet nicht, dass schwierige Gefühle verschwinden. Es bedeutet, dass du lernst, mit ihnen zu leben, ohne dich selbst zu verlieren.

Mögliche kleine Schritte, die zur Stimmung dieser Folge passen:

  • Medienkonsum begrenzen: Überlege, wie viele Nachrichten dir wirklich guttun.
  • Routinen schaffen: Kleine tägliche Rituale (Spaziergang, Atemübung, Journaling) geben Halt.
  • Kontakt zu anderen: Sprich mit Menschen, denen du vertraust, ehrlich über deine Stimmung.
  • Bewusst Gutes einplanen: Dinge, die dir Freude machen, sind kein Luxus, sondern notwendig.

Christinas Botschaft: Du musst diese Phase nicht perfekt meistern. Es reicht, wenn du immer wieder kurz innehältst und dir selbst ein Stück mehr Freundlichkeit schenkst.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum es entlastend sein kann, zu hören, dass es vielen gerade ähnlich geht.
  • Wie du mit dem Druck umgehst, „gut drauf sein“ zu müssen.
  • Einladung zu einem kostenlosen Online-Workshop mit praktischen Übungen gegen Selbstzweifel, Angst und Stress.
  • Christinas persönliche Mutmach-Worte für deinen Alltag.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"
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