Jahresplanung 2020: Coaching Tipps zur besseren Organisation

28.12.2019
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Struktur statt Stress: So planst du dein Jahr 2020 bewusst und leicht

In dieser Folge von „Angst unplugged“ teilt Christina ihre einfache, aber wirkungsvolle Methode, um dein Jahr 2020 klar, liebevoll und ohne Überforderung zu planen.
Dabei geht es nicht um mehr Aufgaben, sondern um mehr Erfüllung, Pausen und große Träume – besonders wichtig für alle, die schon einmal am Limit oder im Burnout waren.

1. Großes Brainstorming: Lass all deine Wünsche aufs Papier

Der erste Schritt deiner Jahresplanung ist ein bewusst ungefiltertes Brainstorming. Du sammelst alles, was dir für 2020 in den Kopf kommt – ohne Bewertung, ohne Limit.

So startest du dein Brainstorming

Teile dein Blatt in zwei Spalten:

  • Privat: Beziehungen, Gesundheit, Freizeit, persönliche Entwicklung, Hobbys
  • Beruflich: Job, Projekte, Weiterbildung, Finanzen, Veränderungen

Schreibe dann alles auf, was dir einfällt:

  • Ziele (z. B. Jobwechsel, mehr Sport, Schulden abbauen)
  • Wünsche (Reisen, Umzug, neue Hobbys)
  • Bedürfnisse (mehr Ruhe, Zeit für dich, Grenzen setzen)
  • Pflichten (Familienverantwortung, regelmäßige Aufgaben)
  • Ereignisse und Events (Geburtstage, Hochzeiten, Feiern, Seminare)

Stell dir einen Timer auf 10 Minuten. Meist glauben wir nach fünf Minuten, dass uns nichts mehr einfällt. Wenn du aber sitzenbleibst und weiterdenkst, kommen oft genau dann die wirklich wichtigen Punkte hoch, die du sonst vergessen würdest.

Groß träumen ist ausdrücklich erlaubt

Christina lädt dich ein, beim Brainstorming bewusst größer zu träumen:

„Wenn du dir denkst, das Ziel ist ein bisschen zu groß oder du wirst es eh nicht schaffen, dann ist es genau das richtige Zeichen, es trotzdem zu notieren.“

Gerade große Träume können ein starker innerer Antrieb sein. Sie helfen dir, über dich hinauszuwachsen, neue Erfahrungen zu machen und dein Leben aktiver zu gestalten. Es geht nicht darum, mehr Tätigkeiten einzuplanen, sondern bedeutendere Ziele, die dich wirklich erfüllen.

Priorisieren mit Sternen

Wenn deine Liste sehr lang geworden ist, hilft dir ein einfaches Prioritätensystem:

  • ★★★ – sehr wichtig, Herzenssache, hoher Nutzen für dich
  • ★★ – wichtig, aber nicht absolut entscheidend
  • – nice to have, kann bei Bedarf verschoben werden

Zum Schluss schaust du dir insbesondere die ★-Punkte an und prüfst ehrlich:

  • Ist das wirklich für 2020 notwendig?
  • Oder darf das auch in ein anderes Jahr wandern?

So reduzierst du Überforderung und schaffst Platz für das, was dir wirklich am Herzen liegt.

2. Fünf Lebensbereiche: Ordnung ins Chaos bringen

Im zweiten Schritt ordnest du deine gesammelten Punkte in fünf klare Bereiche. So gewinnst Struktur und erkennst schnell, wo dein Fokus liegt – und was vielleicht zu kurz kommt.

Die fünf Planungsbereiche

  1. To-dos
    Das sind praktische, eher alltägliche Aufgaben, die einfach erledigt werden müssen, zum Beispiel:

    • Einkaufen
    • Kochen
    • Haushaltsthemen
    • kleinere Erledigungen und Routineaufgaben
  2. Pflichten
    Dinge, bei denen andere auf dich zählen oder die regelmäßig wiederkehren, z. B.:

    • Betreuung von Angehörigen
    • feste Dienste im Büro (z. B. Kaffeedienst)
    • Vereinsaufgaben oder ehrenamtliche Fixtermine
  3. Selbstliebe
    Ein Bereich, der häufig zu kurz kommt und den du bewusst einplanen solltest:

    • Pausen und freie Tage
    • Me-Time ohne Verpflichtungen
    • Entspannungsrituale, Wellness, Spaziergänge
    • alles, was dir gut tut und deine Energie auflädt
  4. Ziele
    Was möchtest du im Jahr 2020 erreichen?

    • berufliche Entwicklung oder Veränderung
    • persönliches Wachstum, neue Fähigkeiten
    • finanzielle Ziele
    • größere Projekte oder Herzenswünsche
  5. Termine
    Alles, was bereits feststeht, zum Beispiel:

    • Geburtstage
    • Hochzeiten
    • wichtige Arzttermine
    • geplante Reisen oder Seminare

Christina empfiehlt, für jeden Bereich eine eigene Farbe zu wählen. Das hilft dir später im Kalender, auf einen Blick zu erkennen, um welche Art von Aufgabe oder Termin es sich handelt.

Deine Aufgabe in diesem Schritt:

  • Alle Punkte aus dem Brainstorming den fünf Bereichen zuordnen
  • Bei Bedarf neue Ideen ergänzen, die dir beim Sortieren einfallen

3. Vom Jahresüberblick zum Monats- und Wochenplan

Im dritten und vierten Schritt übersetzt du deine Ideen in eine konkrete, aber flexible Jahresstruktur. Wichtig: Es geht nicht darum, jeden Tag durchzutakten, sondern deine wichtigsten Themen gut über das Jahr zu verteilen.

Schritt 3: Die 12 Monate planen

Nimm dir einen Kalender zur Hand (Papier oder digital) und verteile deine Punkte von Januar bis Dezember.

Leitfragen für diese Ebene:

  • Was soll früh im Jahr passieren (z. B. im Januar/Februar)?
  • Was gehört eher in die Mitte des Jahres?
  • Welche Projekte dürfen gegen Ende des Jahres Raum haben?
  • Welche Termine stehen schon fest und gehören sofort eingetragen?

Besonders wichtig: Plane Pausen und Selbstliebe fest ein.

„Nicht drei Monate gar nichts und dann erst im April starten, sondern jeden Monat Pausen einplanen.“

Du kannst damit beginnen, nur die ersten Monate detaillierter zu planen. Der Rest des Jahres darf als grobe Orientierung stehen und später angepasst werden.

Schritt 4: Von den Monaten in die Wochen

Jetzt gehst du eine Ebene tiefer und schaust auf deine Wochen. Überlege dir:

  • Was davon möchtest du in welcher Woche machen?
  • Welche Aufgaben sind realistischerweise gemeinsam in einer Woche schaffbar?

Das Ziel ist, das ständige Aufschieben zu reduzieren. Wenn du klar definierst, was in dieser Woche dran ist, fällt es leichter, ins Tun zu kommen.

Christina rät davon ab, 2020 schon jetzt bis auf einzelne Tage komplett durchzuplanen. Das Leben bleibt unberechenbar und der Alltag mischt immer mit. Eine Wochenplanung gibt dir Struktur, ohne dich zu sehr einzuengen.

4. Ins Tun kommen: Schluss mit Aufschieben

Planung ist nur so gut, wie du sie lebst. Deshalb ist Christinas letzter Punkt ein sehr praktischer:

„Es gibt so ein Sprichwort auf Englisch, das heißt ‚get shit done‘. Das beschreibt ganz gut, dass man die Dinge, die anfallen, wirklich wegarbeiten soll.“

Warum Aufschieben dich doppelt belastet

Aufschieben fühlt sich kurzfristig leichter an, macht dir langfristig das Leben aber schwerer:

  • Die Aufgabe ist nicht erledigt und belastet dich weiterhin.
  • Sie bleibt in deinem Kopf präsent und nimmt mentale Energie.
  • Du fühlst dich oft schlecht oder faul, obwohl du eigentlich nur überfordert bist.

Wenn du die Dinge hingegen angehst:

  • sind sie aus dem Kopf und aus dem Weg
  • fühlst du dich freier, leichter und klarer
  • entsteht ein Gefühl von Selbstwirksamkeit und Stolz

Tipps, um deiner Planung treu zu bleiben

  • Halte dich „relativ“ an deine Planung: 100 % sind unrealistisch, aber ein grober Rahmen hilft.
  • Setze Wochenfokus statt Perfektion: Was sind 1–3 Dinge, die in dieser Woche wirklich zählen?
  • Plane flexibel: Verschieben ist erlaubt, komplettes Ignorieren deiner Planung eher nicht.
  • Feiere kleine Erfolge: Jedes erledigte To-do schenkt dir neue Energie.

So wird dein Plan nicht zum starren Korsett, sondern zu einer liebevollen Struktur, die dich durchs Jahr trägt.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum große Träume nach einem Burnout besonders wichtig sein können
  • Wie dich eine klare Jahresplanung zu mehr Glück und Gelassenheit führt
  • Einblicke in Christinas Online-Kurs für mehr Glück, Selflove und Erfolg
  • Einladung zum Austausch auf Instagram rund um ein glücklicheres Leben
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"
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