„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.
Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️
In dieser Folge von „Angst unplugged“ teilt Christina ihre einfache, aber wirkungsvolle Methode, um dein Jahr 2020 klar, liebevoll und ohne Überforderung zu planen.
Dabei geht es nicht um mehr Aufgaben, sondern um mehr Erfüllung, Pausen und große Träume – besonders wichtig für alle, die schon einmal am Limit oder im Burnout waren.
Der erste Schritt deiner Jahresplanung ist ein bewusst ungefiltertes Brainstorming. Du sammelst alles, was dir für 2020 in den Kopf kommt – ohne Bewertung, ohne Limit.
Teile dein Blatt in zwei Spalten:
Schreibe dann alles auf, was dir einfällt:
Stell dir einen Timer auf 10 Minuten. Meist glauben wir nach fünf Minuten, dass uns nichts mehr einfällt. Wenn du aber sitzenbleibst und weiterdenkst, kommen oft genau dann die wirklich wichtigen Punkte hoch, die du sonst vergessen würdest.
Christina lädt dich ein, beim Brainstorming bewusst größer zu träumen:
„Wenn du dir denkst, das Ziel ist ein bisschen zu groß oder du wirst es eh nicht schaffen, dann ist es genau das richtige Zeichen, es trotzdem zu notieren.“
Gerade große Träume können ein starker innerer Antrieb sein. Sie helfen dir, über dich hinauszuwachsen, neue Erfahrungen zu machen und dein Leben aktiver zu gestalten. Es geht nicht darum, mehr Tätigkeiten einzuplanen, sondern bedeutendere Ziele, die dich wirklich erfüllen.
Wenn deine Liste sehr lang geworden ist, hilft dir ein einfaches Prioritätensystem:
Zum Schluss schaust du dir insbesondere die ★-Punkte an und prüfst ehrlich:
So reduzierst du Überforderung und schaffst Platz für das, was dir wirklich am Herzen liegt.
Im zweiten Schritt ordnest du deine gesammelten Punkte in fünf klare Bereiche. So gewinnst Struktur und erkennst schnell, wo dein Fokus liegt – und was vielleicht zu kurz kommt.
Christina empfiehlt, für jeden Bereich eine eigene Farbe zu wählen. Das hilft dir später im Kalender, auf einen Blick zu erkennen, um welche Art von Aufgabe oder Termin es sich handelt.
Deine Aufgabe in diesem Schritt:
Im dritten und vierten Schritt übersetzt du deine Ideen in eine konkrete, aber flexible Jahresstruktur. Wichtig: Es geht nicht darum, jeden Tag durchzutakten, sondern deine wichtigsten Themen gut über das Jahr zu verteilen.
Nimm dir einen Kalender zur Hand (Papier oder digital) und verteile deine Punkte von Januar bis Dezember.
Leitfragen für diese Ebene:
Besonders wichtig: Plane Pausen und Selbstliebe fest ein.
„Nicht drei Monate gar nichts und dann erst im April starten, sondern jeden Monat Pausen einplanen.“
Du kannst damit beginnen, nur die ersten Monate detaillierter zu planen. Der Rest des Jahres darf als grobe Orientierung stehen und später angepasst werden.
Jetzt gehst du eine Ebene tiefer und schaust auf deine Wochen. Überlege dir:
Das Ziel ist, das ständige Aufschieben zu reduzieren. Wenn du klar definierst, was in dieser Woche dran ist, fällt es leichter, ins Tun zu kommen.
Christina rät davon ab, 2020 schon jetzt bis auf einzelne Tage komplett durchzuplanen. Das Leben bleibt unberechenbar und der Alltag mischt immer mit. Eine Wochenplanung gibt dir Struktur, ohne dich zu sehr einzuengen.
Planung ist nur so gut, wie du sie lebst. Deshalb ist Christinas letzter Punkt ein sehr praktischer:
„Es gibt so ein Sprichwort auf Englisch, das heißt ‚get shit done‘. Das beschreibt ganz gut, dass man die Dinge, die anfallen, wirklich wegarbeiten soll.“
Aufschieben fühlt sich kurzfristig leichter an, macht dir langfristig das Leben aber schwerer:
Wenn du die Dinge hingegen angehst:
So wird dein Plan nicht zum starren Korsett, sondern zu einer liebevollen Struktur, die dich durchs Jahr trägt.
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