Besser mit Krisen umgehen

Adventskalender #3

03.12.2021
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

Jetzt anhören auf:
Inhalt

Krisen meistern: 3 einfache Schritte für schwere Zeiten

In dieser Adventskalender-Folge von „Angst unplugged“ teilt Christina Hillesheim einen kurzen, aber wirkungsvollen Morgenimpuls: Wie kannst du mit Krisen umgehen, wenn plötzlich nichts mehr so läuft, wie du es geplant hast?

Ob Jobverlust, gesundheitliche Herausforderungen oder gefühlt „kleine“ Alltagskrisen – die folgenden drei Schritte helfen dir, innerlich wieder stabiler zu werden und neue Perspektiven zu finden.

1. Annehmen, was ist: Akzeptanz als erster Schritt

Der wichtigste und meist schwerste Schritt im Umgang mit Krisen ist, die Situation erst einmal wirklich anzunehmen. Nicht schönzureden, sondern innerlich zu sagen: „Okay, so ist es jetzt.“

Christina beschreibt es so: Das Leben hat oft einen Plan für uns, den wir im Moment selbst noch nicht erkennen können. Gerade in der Krise wirkt alles sinnlos, unfair oder aussichtslos. Und trotzdem liegt langfristig häufig eine Chance darin.

Wichtige Gedanken dazu:

  • Akzeptanz heißt nicht gutheißen, sondern anerkennen, dass etwas bereits passiert ist.
  • Innere Abwehr kostet Energie, die du in Heilung, neue Ideen und Lösungen stecken könntest.
  • Frag dich behutsam: „Was könnte diese Situation langfristig für mich bereithalten?“

Christina erzählt von ihrem eigenen Burnout. Damals war es unmöglich, etwas Positives darin zu sehen. Erst im Rückblick wurde deutlich, dass diese Krise zu einer der wichtigsten Wendungen ihres Lebens wurde – eine Grundlage für ihre heutige Arbeit.

Wenn du magst, kannst du dir innerlich sagen:

„Ich muss es nicht mögen. Aber ich entscheide mich, die Realität nicht länger zu bekämpfen.“

2. Geduld üben: Nur weil es jetzt fehlt, ist es nicht für immer weg

Der zweite Schritt ist Geduld – und genau die fällt vielen von uns besonders schwer. Wir wollen, dass es schnell wieder gut wird, der Schmerz nachlässt, die Lösung da ist.

Ein Satz, der Christina persönlich sehr geholfen hat, lautet:

„Nur weil ich etwas jetzt nicht habe, heißt das nicht, dass ich es niemals haben werde.“

Dieser Satz öffnet innerlich einen Raum für Möglichkeiten:

  • Dein aktueller Zustand ist eine Momentaufnahme, keine finale Version deines Lebens.
  • Du weißt nicht, welche Chancen noch auf dich warten – beruflich, privat oder gesundheitlich.
  • Vielleicht führen dich gerade Umwege irgendwann genau zu dem Ergebnis, das wirklich zu dir passt.

Statt dich innerlich unter Druck zu setzen, schneller „funktionieren“ zu müssen, kannst du versuchen, dir selbst mehr Zeit zu erlauben. Heilung, Neuorientierung und innere Stabilität brauchen oft länger, als uns lieb ist – und das ist völlig in Ordnung.

3. Alles hat zwei Seiten: Lernen und Wachsen in der Krise

Der dritte Schritt ist die Erinnerung daran, dass nahezu jede Situation zwei Seiten hat. In der Krise sehen wir meistens nur die schmerzhafte.

Christina betont: Das Leben hat nicht den Anspruch, immer einfach und perfekt zu sein. Es geht vielmehr darum, dass wir uns als Menschen weiterentwickeln und wachsen – und genau das passiert oft stärker durch schwierige Phasen als durch „gute Zeiten“.

Hilfreiche Fragen können sein:

  • Was lerne ich gerade über mich? (z. B. Grenzen, Bedürfnisse, Werte)
  • Was kann ich beim nächsten Mal anders machen?
  • Wo werde ich gerade stärker oder klarer, auch wenn es sich noch nicht so anfühlt?

Es geht nicht darum, Leid zu romantisieren. Aber darum, dir bewusst zu machen, dass Krisen oft Aspekte in dir freilegen, die sonst verborgen geblieben wären. Stärke, Mitgefühl, innere Klarheit oder neue Prioritäten entstehen selten in völlig entspannten Phasen.

So werden Krisen nicht automatisch „gut“, aber sie können dir einen Sinn geben und dich langfristig innerlich stabiler machen.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum ein kurzer, positiver Morgenimpuls deinen Tag verändern kann
  • Wie der Adventskalender von „Angst unplugged“ dich durch eine schwierige Zeit begleiten soll
  • Christinas persönliche Haltung zu Dankbarkeit und kleinen Routinen im Alltag
  • Einladende Aussicht auf das nächste „Türchen“ mit neuen Impulsen
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"
Jetzt anhören auf:

Diese Folgen könnten dir auch gefallen

Wenn du tiefer in das Thema einsteigen möchtest

Keine Folge verpassen

Du interessierst dich für das Thema mentale Gesundheit, angstfrei und glücklich leben? Dann melde dich doch zu meinem kostenlosen Newsletter an. Direkt nach Anmeldung erhältst du meine Happy News mit Updates zu neuen Blog Beiträgen, Podcast Folgen, Freebies sowie vielen exklusiven Community- und Bonus-Aktionen.