Besser in den Tag starten

5 Ideen für deine Morgenroutine

20.05.2020
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

5 einfache Morgenrituale für mehr Energie und gute Laune

Wie du in den Tag startest, entscheidet oft darüber, wie er sich anfühlt. Christina, Host des Podcasts „Angst unplugged“, teilt in dieser Folge fünf einfache Übungen, mit denen du deine Morgenroutine so gestaltest, dass du mit mehr Leichtigkeit, Energie und Zufriedenheit in den Tag gehst.

Alle Ideen sind schnell umsetzbar, brauchen kein großes Zeitfenster und lassen sich wunderbar in deinen Alltag integrieren – selbst, wenn du morgens wenig Zeit hast.

1. Dich selbst anlächeln: Fake it until you make it

Der einfachste Einstieg in einen guten Tag ist manchmal nur ein Blick in den Spiegel.

„Unser Gehirn und unser Körper produzieren Glücksgefühle – egal, ob gerade wirklich etwas Schönes passiert oder wir nur so tun, als ob.“

Nutze diesen Effekt bewusst für dich:

  • Stell dir einen Wecker und nimm dir morgens 30–60 Sekunden Zeit.
  • Lächle dein Spiegelbild im Bad ganz bewusst an.
  • Oder such dir ein Foto von dir aus einer Zeit, in der du richtig glücklich warst, und lächle dieses Bild an.

Wichtig ist nicht, ob du dich „danach fühlst“. Wichtig ist, dass du es trotzdem machst. Dein Körper reagiert auf das Lächeln mit der Ausschüttung von Glückshormonen – das hebt deine Stimmung, auch wenn der Tag erst beginnt.

Nutze dabei bewusst deine Vorstellungskraft: Vertiefe dich für einen Moment in das Gefühl von damals, als das Foto entstanden ist. Dein Gehirn macht keinen großen Unterschied zwischen Erinnerung, Vorstellung und Realität. Die ausgelösten Gefühle sind dieselben.

2. Deine persönliche Happiness-Playlist – und Tanzen am Morgen

Fast nichts hebt unsere Stimmung so schnell wie Musik. Darum lohnt es sich, eine eigene Gute-Laune-Playlist zu erstellen, die du jeden Morgen (oder zumindest regelmäßig) hörst.

So kannst du starten:

  • Erstelle eine Playlist mit deinen absoluten Lieblingssongs, die dir gute Laune machen.
  • Hör dir jeden Morgen zumindest einen Song davon an – beim Zähneputzen, Frühstück machen oder Anziehen.
  • Wenn es dir möglich ist: Tanze quer durch die Wohnung – im Bad, in der Küche oder im Flur.

Beim Tanzen werden zusätzlich zu Endorphinen und Dopamin auch Serotonin ausgeschüttet. Das macht dich nicht nur fröhlicher, sondern auch zufriedener und gelassener.

Schon ein Lied und ein bisschen Bewegung können reichen, um deinen inneren Zustand komplett zu verändern und dich aus morgendlicher Schwere oder Grübelei herauszuholen.

3. „Was macht mich glücklich?“-Liste: Dein persönlicher Glücks-Kompass

Viele Menschen haben sich nie bewusst gefragt, was sie im Alltag wirklich glücklich macht. Genau hier setzt die „Was macht mich glücklich?“-Liste an.

So gehst du vor:

  • Nimm dir Zettel und Stift und schreib alles auf, was dich glücklich macht – große und kleine Dinge.
  • Sei dabei so konkret wie möglich: Situationen, Menschen, Orte, Aktivitäten, Rituale.
  • Nimm dir vor, jeden Tag mindestens eine Sache von dieser Liste umzusetzen, idealerweise gleich morgens.

Du wirst feststellen: Oft sind es nicht die großen Meilensteine, sondern die vielen kleinen Momente, die dein Glücksgefühl stärken.

Ein paar Beispiele von Christinas eigener Liste:

  • Mit ihrem Sohn spielen und sein Lachen sehen oder hören
  • Der Duft von Kaffee am Morgen
  • Ein Spaziergang bei Sonnenschein im Park
  • Einen guten Film schauen oder ein gutes Buch lesen
  • Ein gemeinsames Essen mit Freunden oder Familie
  • Kreative Arbeit

Vielleicht erkennst du dich darin wieder, vielleicht sieht deine Liste ganz anders aus. Entscheidend ist, dass du dein persönliches Glücksprofil kennst – und bewusst etwas davon in deinen Morgen holst.

4. Dich selbst loben: Erfolge sichtbar machen

Viele von uns sehen vor allem, was sie noch nicht geschafft haben – und übersehen komplett, was sie alles täglich leisten. Gerade nach oder während eines Burnouts kann das sehr belastend sein.

„Wir kritisieren uns oft viel mehr, als dass wir anerkennen, was wir schon alles geschafft haben.“

Um das zu ändern, hilft dir eine einfache Schreibübung als Morgenroutine:

  • Notiere dir jeden Morgen, was du am Tag davor alles erledigt und geschafft hast.
  • Schreib sowohl kleine als auch große Erfolge auf: Telefonate, E-Mails, Pausen, Gespräche, Haushaltsaufgaben, berufliche To-dos.
  • Lies dir deine Liste bewusst durch und nimm dir einen Moment, um dich innerlich dafür zu loben.

Diese Übung:

  • stärkt dein Selbstbewusstsein,
  • richtet deinen Fokus auf das, was du bereits kannst,
  • hilft dir, deine Tage nicht als „nicht genug“ zu bewerten.

Christina erzählt, dass ihr diese Routine während ihres Burnouts sehr geholfen hat. Sie hatte oft das Gefühl, „nichts zu schaffen“. Durch das tägliche Aufschreiben wurde sichtbar, wie viel sie tatsächlich leistet – und sie lernte, ihre eigenen Erfolge mehr zu wertschätzen.

5. Bewusst genießen: Achtsam in den Tag starten

In einer Welt, in der alles immer schneller, höher und weiter gehen soll, verlieren wir oft den Kontakt zum Moment. Gerade morgens sind die Gedanken oft schon bei der To-do-Liste des Tages.

Die Einladung: Starte bewusster und achtsamer in deinen Tag.

Eine konkrete Übung dafür ist dein Frühstück:

  • Nimm dir morgen früh ganz bewusst Zeit für dein Frühstück.
  • Iss und trink nicht nebenbei, sondern mit allen Sinnen: riechen, schmecken, sehen, fühlen.
  • Lenke deine Aufmerksamkeit immer wieder sanft zurück zu deinem Essen, wenn deine Gedanken zu Terminen und Aufgaben abschweifen.

Dieses kleine Ritual der Achtsamkeit entschleunigt und kann einen riesigen Unterschied machen. Du beginnst den Tag ruhiger, entspannter und gelassener, statt direkt im Stressmodus zu landen.

Genau darum geht es bei Achtsamkeit: bewusster zu leben, dich selbst und dein Umfeld wahrzunehmen und nicht im Autopilot durch den Tag zu rauschen.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum es so wichtig ist, Übungen nicht nur zu kennen, sondern sie wirklich im Alltag auszuprobieren.
  • Wie du die fünf Morgenrituale über mehrere Tage testest, um herauszufinden, was am besten zu dir passt.
  • Der Hinweis auf weitere Achtsamkeitsübungen in einer früheren Folge von „Angst unplugged“.
  • Einladung zur Vernetzung auf Instagram für mehr Inspiration rund um ein glücklicheres und bewussteres Leben.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"
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