Anti Stress Tipps für Mamas

18.09.2020
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Antistress-Tipps für Mamas: Wie du im Alltag ruhiger und gelassener bleibst

Im Podcast Angst unplugged teilt Autorin, Happiness-Bloggerin und Glückscoach Christina Hillesheim vier kraftvolle Antistress-Gedanken für Mamas.
Wenn du dich im Mama-Alltag oft gestresst, überfordert oder am Limit fühlst, findest du hier praktische Impulse, die dich innerlich entlasten und wieder mehr Freude in den Familienalltag bringen.

1. „Alles geht vorbei“ – warum dieser Satz sofort Druck rausnimmt

Einer der stärksten Gedanken im Mama-Alltag ist: „Alles geht vorbei – es ist nur eine Phase.“
Was unter Eltern fast schon wie ein Klischee klingt, ist in stressigen Momenten ein echter Gamechanger.

Was uns meistens so sehr stresst, ist nicht die Situation selbst, sondern der Gedanke dahinter:
„Wenn das jetzt immer so bleibt, halte ich das nie aus.“

Genau hier hilft dir dieser Satz:

  • Nichts bleibt, wie es ist – dein Kind entwickelt sich jeden Tag weiter.
  • Schlechte Tage gehören dazu – und sie werden von guten Tagen abgelöst.
  • Katastrophendenken ist selten realistisch – dein Gehirn übertreibt, um dich zu „warnen“.

Wenn dir wieder einmal alles zu viel wird, sag dir den Satz ganz bewusst – gern laut:
„Alles geht vorbei. Es ist nur eine Phase.“
So behandelst du den Stress wie etwas Vorübergehendes und nicht wie einen Dauerzustand.
Das macht ihn deutlich leichter auszuhalten.

2. „Jeder bekommt das Kind, das zu ihm passt“ – eine neue Sicht auf dein Mama-Sein

Vielleicht ertappst du dich manchmal dabei, über dein eigenes Kind zu jammern:
Es sei besonders anstrengend, besonders laut, besonders anhänglich, besonders launisch oder besonders eigenwillig.

Christina lädt dich zu einem Gedanken ein, der vieles verändern kann:
„Jeder bekommt das Kind, das zu ihm passt.“

Statt dich zu fragen, warum dein Kind nicht „einfacher“ ist, kannst du dich fragen:

  • Was will mir mein Kind zeigen?
  • Worin darf ich durch dieses Kind wachsen?
  • Welche Teile von mir werden gerade herausgefordert – und dadurch stärker?

Eine persönliche Erfahrung von Christina macht das deutlich:
Sie wünschte sich lange einen kuscheligeren Sohn, bis sie in der Kinderkrippe ein sehr anhängliches fremdes Kind erlebte, das ihr buchstäblich nicht von der Seite wich. In diesem Moment merkte sie:
Vielleicht bin ich gar nicht die klassische „Kuschel-Mama“, von der ich dachte, ich müsste sie sein.

Die Erkenntnis:

  • Dein Wunschbild von deinem Kind passt nicht immer zu deinen eigenen Bedürfnissen.
  • Manches, was du dir herbeisehnst, wäre im Alltag vielleicht gar nicht so ideal.
  • Dein Kind ist genau richtig, um dich auf deinem Weg zu begleiten.

Wenn du dir dein Kind wieder einmal „anders“ wünschst, erinnere dich an diesen Satz.
Er hilft dir, mehr in die Akzeptanz zu kommen – für dein Kind und für dich selbst.

3. Genieße dein Kind – und sei dankbar für alle Erfahrungen

Im hektischen Alltag und mit dem Handy ständig in der Hand
verpassen wir oft die kleinen, unwiederbringlichen Momente mit unseren Kindern.
Christina erinnert dich daran, dein Kind ganz bewusst öfter wahrzunehmen und zu genießen.

Denn:

  • Kein Tag mit deinem Kind ist wie der andere.
  • Dein Kind entwickelt sich rasant, viele Phasen kommen nie zurück.
  • Auch anstrengende Tage werden später oft zu wertvollen Erinnerungen.

Christina betont, dass gerade schwierige Erfahrungen oft der Motor für Veränderung und Wachstum sind – bei dir persönlich und in deinem Leben.
So wie sie ihr Burnout rückblickend als prägendste Erfahrung ihres Lebens wahrnimmt.

Um mehr Dankbarkeit im Alltag zu verankern, kannst du zum Beispiel:

  • abends 3 schöne Momente mit deinem Kind notieren,
  • dir bewusst sagen: „Diesen Moment bekomme ich nie wieder genau so.“
  • das Handy öfter weglegen und nur dein Kind beobachten.

So entsteht Schritt für Schritt ein liebevollerer, weicherer Blick auf euren Alltag –
auch wenn er anstrengend ist.

4. Kurze Auszeiten sind kein Luxus, sondern nötig, um nicht auszubrennen

Ein zentraler Punkt der Folge: Mamas brauchen Pausen.
Nicht irgendwann, wenn „alles ruhiger“ ist, sondern regelmäßig im Alltag.

Christina macht deutlich, dass nicht nur ein „klassischer“ Job in den Burnout führen kann, sondern auch die permanente mentale und emotionale Verantwortung als Mama. Für sie persönlich war das Muttersein sogar anstrengender als ihre frühere Arbeit.

Viele Mütter haben jedoch ein schlechtes Gewissen, wenn sie sich Zeit für sich nehmen.
Sie denken, sie würden ihrem Kind nicht gerecht werden.
Doch aus Christinas Sicht gilt das Gegenteil:
Erst wenn die Mama wirklich glücklich ist, kann sie ihr Kind auch glücklich machen.

Hilfreiche Fragen für deinen Alltag:

  • Wo kannst du dir kleine Zeitinseln für dich freischaufeln?
  • Wen könntest du konkret um Unterstützung bitten?
  • Welche Aufgaben musst du wirklich selbst machen – und was darfst du abgeben?

Vielen Mamas fällt es schwer, um Hilfe zu bitten, weil sie alles allein schaffen wollen.
Doch genau das kann dazu führen, dass man irgendwann gar nichts mehr schafft.

Erlaube dir daher:

  • kurze Pausen im Alltag ganz bewusst einzuplanen,
  • Unterstützung von Partner, Familie, Freundinnen oder Betreuungssystemen anzunehmen,
  • dein Wohlbefinden als zentrale Ressource für die ganze Familie zu sehen.

Du musst das nicht alleine schaffen. Und du darfst dich wichtig nehmen.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Christinas persönliche Erfahrungen mit Burnout und warum sie Mamas so gut versteht.
  • Warum es okay ist, nicht die „perfekte“ Mama zu sein.
  • Wie Social Media deine Wahrnehmung als Mutter verzerren kann.
  • Einladung zu mehr Selbstliebe, Mut und Gelassenheit im Mama-Alltag.
  • Hinweis auf Christinas Mama-Glückskarten als kleine Unterstützung im Alltag.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"
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