Wessen Angst ist das eigentlich?

Ist Angst vererbt oder erlernt?

06.03.2025
Folge 313 | Wessen Angst ist das eigentlich? Ist Angst vererbt oder erlernt?

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Wessen Angst ist das eigentlich? Ein Perspektivwechsel bei Sorgen und Selbstzweifeln

In dieser Folge von „Angst unplugged“ lädt dich Christina zu einem kraftvollen Perspektivwechsel ein:
Statt deine Sorgen einfach hinzunehmen, stell dir bewusst die Frage: „Wessen Angst ist das eigentlich?“

Viele unserer Ängste sind nicht „ursprünglich unsere“, sondern übernommen – von Eltern, Lehrkräften oder anderen Autoritätspersonen.
Wenn du das erkennst, kannst du anfangen, dich innerlich zu lösen und neue, eigene Gedanken zu wählen.

Wessen Angst ist das eigentlich?

Der zentrale Gedanke dieser Sprachnachricht stammt aus Christinas neuem Buch „Sag deiner Angst, sie kann gehen“ und lautet:

„Wessen Angst ist das eigentlich?“

Diese scheinbar einfache Frage kann dich in Momenten voller Sorgen wieder zu dir selbst zurückbringen.
Immer dann, wenn Gedanken auftauchen wie:

  • „Oh Gott, es könnte etwas Schlimmes passieren.“
  • „Was ist, wenn ich das nicht schaffe?“
  • „Was ist, wenn ich krank werde?“
  • „Was ist, wenn ich in Ohnmacht falle?“
  • „Was ist, wenn ich einfach nicht gut genug bin?“

kannst du innehalten und dich fragen:

„Wessen Angst ist das eigentlich – meine oder die eines anderen?“

Allein dieser Schritt schafft inneren Abstand. Du gehst von der völligen Identifikation mit der Angst hin zu einer neugierigen Beobachterrolle.
Das ist oft der Anfang von mehr innerer Gelassenheit.

Übernommene Glaubenssätze: Wenn fremde Ängste zu deinen werden

Christina macht deutlich: Viele negative Gedanken sind übernommene Geschichten, die wir irgendwann begonnen haben, für wahr zu halten.
Typische Sätze aus der Kindheit können sein:

  • „Pass auf, sonst passiert was.“
  • „Du bist nicht gut genug.“
  • „Du bist nicht der Typ fürs Gymnasium.“
  • „Du bist schlecht in Mathe.“
  • „Du bist ungeduldig, du kannst dich schlecht konzentrieren.“

Solche Aussagen kommen häufig von:

  • Eltern, die sich sorgen oder eigene Ängste weitergeben,
  • Lehrerinnen und Lehrern, die uns einordnen oder begrenzen,
  • anderen Autoritätspersonen, denen wir als Kinder stark geglaubt haben.

Wenn du heute denkst:

  • „Ich bin zu dumm dafür.“
  • „Ich kann das nicht.“
  • „Mit mir stimmt etwas nicht.“

dann lohnt es sich, genau hinzuschauen:
Kommt diese Stimme wirklich von dir – oder hörst du in deinem Kopf jemanden aus deiner Vergangenheit sprechen?

Christina lädt dich ein, diese Spurensuche ehrlich mit dir selbst zu machen:
Wo hast du diese Sätze zum ersten Mal gehört?
Wer hat dir vermittelt, dass du nicht gut genug, zu schwach oder zu ängstlich bist?

Neue Gedanken wählen: Wie du dich innerlich von alten Ängsten löst

Die gute Nachricht: Nur weil du einen Gedanken oft gedacht hast, muss er nicht wahr sein.
Christina stellt dir deshalb eine zweite, entscheidende Frage:

„Muss ich das heute noch glauben?“

Eltern und Lehrkräfte haben dir vieles gesagt, das aus ihrer Sicht vielleicht gut gemeint war –
oder aus ihren eigenen Ängsten entstanden ist. Das heißt nicht, dass du diese Sätze dein Leben lang mittragen musst.

Du darfst heute bewusst andere Gedanken wählen, zum Beispiel:

  • „Es wird alles gut gehen.“
  • „Es wird nichts Schlimmes passieren.“
  • „Ich werde nicht krank werden.“
  • „Ich werde das schaffen.“
  • „Ich bin nicht zu dumm dafür.“

Damit beginnst du, deine innere Realität aktiv zu gestalten.
Du gehst weg von alten, angstgetriebenen Glaubenssätzen hin zu einer Haltung von Vertrauen und Selbstwirksamkeit.

Christinas Einladung an dich:

  • Setz dich bewusst mit deinen wiederkehrenden Sorgen auseinander.
  • Frage dich ehrlich: „Wessen Angst ist das eigentlich?“
  • Prüfe, ob du diesen Geschichten heute noch glauben möchtest.
  • Erlaube dir, neue, unterstützende Gedanken zu formulieren.

Diese innere Arbeit ist ein wichtiger Schritt, um Ängste und Panik loszulassen
und wieder mehr Gelassenheit und Freude in deinem Alltag zu erleben.

„Sag deiner Angst, sie kann gehen“: Mehr Gelassenheit und Freude finden

Die Sprachnachricht ist ein kleiner Einblick in Christinas neues Buch
„Sag deiner Angst, sie kann gehen“, das sich genau diesen Fragen widmet:

  • Wie kannst du Ängste und Panik Schritt für Schritt loslassen?
  • Wie findest du zurück zu innerer Ruhe und Lebensfreude?
  • Wie lernst du, deinem eigenen Erleben mehr zu vertrauen als alten Geschichten?

Im Buch findest du vertiefende Impulse, konkrete Übungen und weitere Fragen zur Selbstreflexion,
die dir helfen, einen neuen, liebevolleren Umgang mit deiner Angst zu entwickeln.

Christina ermutigt dich außerdem, dich aktiv mit dem Podcast „Angst unplugged“ zu verbinden:
Abonniere den Podcast, aktiviere die Glocke bei Spotify oder den Abo-Button auf YouTube
und komm mit ihr und anderen Hörerinnen und Hörern in den Austausch – zum Beispiel darüber,
ob du bereits eine Idee hast, wessen Angst du mit dir herumträgst.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum Eltern oft unbewusst ihre eigenen Ängste an Kinder weitergeben.
  • Wie du erste Distanz zu deiner Angst schaffst, indem du sie bewusst beobachtest.
  • Ein Ausblick auf das Erscheinen des Buchs in allen gängigen Buchhandlungen und online.
  • Einladung, deine Erfahrungen mit übernommenen Ängsten in den Kommentaren zu teilen.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Angst & Überforderung". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Angst & Überforderung"

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