„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps und Übungen, inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie (Experten) Interviews.
Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️
Angst, Panik, Stimmungstiefs – und mittendrin Hormone, Zyklus und Wechseljahre: In dieser Folge von „Angst unplugged“ spricht Gastgeberin Christina Hillesheim mit Frauenärztin Dr. Daniela Bach (bekannt als „Doktani“) über die enge Verbindung zwischen weiblicher Hormonlage und seelischer Gesundheit.
Der Fokus: Wie beeinflussen Zyklus, Perimenopause, Schwangerschaft und Wechseljahre Angststörungen, Panikattacken und Depressionen – und welche Unterstützung gibt es?
Dr. Daniela Bach ist Fachärztin für Gynäkologie und Gründerin der „Glückssprechstunde“. Nach Jahren in Klinik und Praxis hat sie sich bewusst vom klassischen Kassensystem gelöst, um:
Sie arbeitet im 1:1 Online-Coaching, bietet Onlinekurse (teilweise von Krankenkassen erstattungsfähig) an und geht in Unternehmen, um zu Themen wie Zyklusgesundheit, Perimenopause und Frauengesundheit im Arbeitsalltag aufzuklären.
Wer seinen Zyklus versteht, gewinnt echte Handlungsfreiheit. Oder wie Dani sagt:
„Das ist im Grunde eine Wahnsinnspower, wenn man das einmal verstanden hat.“
Die zentralen Player sind:
Östrogen wird vor allem in den Eibläschen (Follikeln) im Eierstock gebildet. Es steigt in der ersten Zyklushälfte an und ist kurz vor dem Eisprung am höchsten. Es sorgt dafür, dass du dich:
Progesteron entsteht nach dem Eisprung aus der Hülle des Eibläschens (Gelbkörper). Es wirkt eher nach innen:
Fehlt Progesteron (z. B. weil kein Eisprung stattfindet, was ab Ende 30 häufiger vorkommt), kann es zu:
Innerhalb eines normalen Zyklus durchläufst du hormonell – und damit emotional – verschiedene Phasen:
Kurz vor der Periode fallen Östrogen und Progesteron ab. Genau in dieser Zeit können bei vorhandener Neigung:
verstärkt auftreten. Hintergrund: Östrogen ist mitverantwortlich für den Stoffwechsel von Serotonin und Dopamin im Gehirn. Sinkt der Östrogenspiegel, funktionieren diese „Glückshormone“ schlechter.
Dani empfiehlt, für 3–6 Monate ein schlichtes Zyklus-Tagebuch zu führen:
Vorteile:
Viele Frauen fragen sich: „Habe ich PMS? Ist das noch normal?“
PMS (Prämenstruelles Syndrom) umfasst körperliche und psychische Beschwerden vor der Periode, zum Beispiel:
PMS ist weit verbreitet und vermutlich häufiger, als die bisherigen Zahlen erahnen lassen. Viele Beschwerden werden abgetan mit Sätzen wie:
„Stell dich nicht so an, das hat jede Frau.“
Das sollte so nicht mehr gelten.
PMDS (Prämenstruelle dysphorische Störung) ist etwas anderes und deutlich schwerer. Dani beschreibt es so:
In diesem Fall gilt:
Dringend professionelle Hilfe holen!
Zitat von Dani:
„Das ist nichts, was man einfach mit ein bisschen Ernährung, bisschen Sport oder so alleine in den Griff bekommen muss. Da gibt es Hilfen, fordert die ein.“
Je nach Schweregrad kommen verschiedene Bausteine infrage:
Wichtig dabei:
Ein Kernstück des Gesprächs ist die Frage: „Ist das jetzt Angst – oder bin ich schon in den Wechseljahren?“
Die Antwort ist oft: Beides. Angst in der Perimenopause.
Das bedeutet: Die ersten Wechseljahreszeichen können schon Ende 30 / Anfang 40 beginnen – lange bevor Hitzewallungen auftauchen.
Statt sofortiger Hitzewallungen sind es oft eher „unspezifische“ Veränderungen:
Gerade diese Symptome werden oft als „rein psychisch“ abgetan – oder ausschließlich der Angststörung zugeschrieben. Das greift zu kurz.
Wichtig ist daher:
Dani fasst es klar zusammen:
„Wir wissen, dass Frauen in der Perimenopause am vulnerabelsten sind für das Auftreten von Angst, Panikattacken und auch von depressiven Verstimmungen.“
Diese erhöhte Verletzlichkeit ist weder in der gesamten fruchtbaren Zeit vorher noch in der Postmenopause so stark ausgeprägt wie in genau dieser Übergangsphase.
Die gute Nachricht:
Und: Auch hier gilt, was Christina betont:
Ein häufiger Angst-Trigger: „Bin ich Ende 30/Anfang 40 schon zu spät dran? Bin ich schon in den Wechseljahren, kann ich überhaupt noch schwanger werden?“
Wichtige Punkte aus dem Gespräch:
Christina teilt ihr eigenes Beispiel: erste Schwangerschaft mit 37, zweite mit 41 – und die zweite kam sogar schneller zustande als die erste.
Eine schöne Einordnung ihrer Frauenärztin:
„Es ist zwar wahrscheinlicher als mit 30, aber es ist immer noch unwahrscheinlich.“
Heißt: Das relative Risiko kann steigen, das absolute Risiko bleibt aber oft gering.
Es gibt zwei Ansätze:
Dani erzählt von einer Patientin mit sehr niedrigem AMH, bei der sie sich bereits innerlich auf die Nachricht „es wird schwer ohne Kinderwunschzentrum“ vorbereitete – die Patientin kam zum Termin allerdings bereits schwanger zurück.
Die Quintessenz:
„Selbst wenn der AMH-Wert niedrig ist, heißt das im Einzelfall gar nichts.“
Es gibt keinen exakten „Cut“, aber bestimmte Faktoren:
Für die meisten gilt dennoch: Die Perimenopause startet häufig Ende 30 bis Mitte 40, die Menopause um 50/51 – mit großer individueller Spannbreite.
Wichtig für Kinderwunsch und Verhütung:
Christina wird häufig von schwangeren Frauen angeschrieben, die in massiver Angst oder Depression stecken und überzeugt sind: „Ich darf jetzt nichts nehmen, ich muss da durch.“
Beide sind sich einig: Das ist ein gefährlicher Irrglaube.
Dani betont:
„Hol dir dein medizinisches Team an Bord und schau, was möglich ist. Lass dir alle Optionen nennen – die Entscheidung triffst du dann.“
Wenn du bereits eine Angststörung hast oder nach einer schwierigen ersten Schwangerschaft über ein zweites Kind nachdenkst, musst du diese Sorge nicht alleine ausklamüsern:
So packst du dir, wie Dani es nennt, deinen „Handwerkskoffer“ mit Netz und doppeltem Boden – statt unvorbereitet in eine Phase zu gehen, vor der du dich ohnehin fürchtest.
Zentrale Takeaways aus dem Gespräch:
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