„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.
Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️
Negative Gedanken können den ganzen Tag bestimmen, Energie rauben und dich in ein inneres Karussell ziehen. In dieser Folge von „Angst unplugged“ zeigt Christina dir eine einfache, aber sehr wirkungsvolle Übung, mit der du aus diesem Gedankenkarussell aussteigen kannst.
Der Kern der Folge ist eine kurze, alltagstaugliche Übung, die dir hilft, deine negativen Gedanken zu sortieren und loszulassen. Du brauchst dafür nur 10 bis 15 Minuten und einen ruhigen Moment für dich.
Stell dir vor, du setzt dich auf einen imaginären Sorgenstuhl. Das ist dein gedanklicher Platz, an dem du dich bewusst mit deinen Sorgen auseinandersetzt – und nur dort.
Indem du deine Gedanken aus dem Kopf auf das Papier holst, passiert etwas Entscheidendes:
Du entlastest dein Gehirn.
Christina beschreibt den Effekt so:
„Wenn man die Gedanken vom Kopf zu Papier gebracht hat, dann merkt man oft, dass sich einiges klärt.“
Wichtig ist auch der innere Vertrag mit dir selbst: Was aufgeschrieben ist, ist „gespeichert“. Du musst es nicht mehr im Kopf festhalten und kannst dich den Rest des Tages wieder bewusst anderen Dingen zuwenden.
Viele negative Gedanken drehen sich im Kreis. Du erkennst das daran, dass du immer wieder beim selben Thema landest, ohne eine Lösung zu finden.
Typische Muster dabei sind:
Das schriftliche Sorgentagebuch auf deinem Sorgenstuhl durchbricht dieses Muster:
So kannst du nach und nach aus dem Grübelmodus aussteigen und dich wieder mehr auf Lösungen und auf deinen Alltag konzentrieren.
Christina teilt in der Folge offen, dass sie diese Übung vor allem während ihres Burnouts für sich entdeckt und genutzt hat. In dieser Phase hat sie das Sorgentagebuch sogar mehrfach am Tag geführt, weil die Gedanken sie sehr stark belastet haben.
Mit der Zeit kann die Übung zu einer <strong festen Routine werden:
Ziel ist nicht, nie wieder negative Gedanken zu haben. Ziel ist, bewusster mit ihnen umzugehen, ihnen einen klar begrenzten Raum zu geben und deinen Tag nicht von ihnen bestimmen zu lassen.
Christina ermutigt dich, die Übung einfach einmal auszuprobieren:
„Ich hoffe, diese kleine Übung kann dir ein bisschen helfen, wenn du sie mal für dich ausprobierst.“
Damit der Sorgenstuhl und dein Sorgentagebuch dich maximal entlasten, helfen ein paar einfache Grundsätze.
Mit der Zeit wirst du merken, dass sich bestimmte Sorgen immer wieder zeigen. Genau das ist deine Chance, bewusster hinzuschauen und im nächsten Schritt Lösungen zu entwickeln – aber eben außerhalb des reinen Grübelns.
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