Jahresplanung mit Journaling

5 einfache Schritte - Sprachnachricht #23

20.01.2022
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Mit Journaling dein Jahr bewusst planen: So gelingt deine Jahresplanung

Du nimmst dir jedes Jahr aufs Neue viel vor – und am Ende fühlt es sich doch wieder gleich an?
Mit Journaling kannst du deine Jahresplanung so gestalten, dass sich wirklich etwas verändert.
Statt nur nachzudenken, hältst du deine Wünsche, Ziele und Visionen schwarz auf weiß fest und
machst sie damit greifbar.

Jahresplanung mit Journaling: Warum Schreiben so wirksam ist

Wenn du deine Ziele aufschreibst, passiert etwas Entscheidendes: Du manifestierst sie.
Sie sind nicht mehr nur ein vager Gedanke, sondern eine Entscheidung.

Christina sagt dazu sinngemäß: „Mit Journaling manifestierst du quasi deine Ziele.“

Statt dir einfach nur „gute Vorsätze“ zu setzen, kannst du mit Journaling:

  • Klarheit darüber gewinnen, was du wirklich willst
  • alte Muster erkennen, die du nicht mehr wiederholen möchtest
  • Schritt für Schritt planen, ohne dich zu überfordern
  • Verantwortung für dich selbst übernehmen, ohne Druck von außen

Eine schöne Idee ist ein kleiner „Vertrag mit dir selbst“. Zum Beispiel:

„Ich, [dein Name], werde dieses oder jenes Ziel bis zum [Datum] erreichen.“

Diesen Vertrag kannst du unterschreiben und an einen Ort hängen, den du täglich siehst, etwa:

  • Badezimmerspiegel
  • Pinnwand
  • Kühlschrank

Wichtig dabei:
Setz dich nicht unter Druck. Du bist niemandem Rechenschaft schuldig außer dir selbst.
Es geht darum, dir etwas Gutes zu tun – nicht darum, neue Erwartungen zu erfüllen.

Schritt 1: Rückblick – Was war gut, was möchtest du nie wieder?

Bevor du planst, lohnt sich ein ehrlicher Blick zurück. Dein vergangenes Jahr ist eine
riesige Inspirationsquelle für dein neues Jahr.

Frage dich in deinem Journal:

  • Was waren meine Highlights im letzten Jahr – Monat für Monat?
  • Was hat mir besonders gut getan und mir Energie gegeben?
  • Welche Situationen oder Phasen möchte ich auf keinen Fall wiederholen?

Du kannst dir dazu die Monate durchgehen, zum Beispiel:

  • Was war im Januar, Februar, März … besonders schön?
  • Welche Begegnungen, Entscheidungen oder Erlebnisse haben mich gestärkt?

Schreibe anschließend in zwei Spalten auf:

  • „Das möchte ich noch einmal erleben“
  • „Das möchte ich nicht noch einmal erleben“

So erkennst du klar, wovon du im neuen Jahr mehr möchtest – und wovon weniger.

Schritt 2 und 3: Bestandsaufnahme & Lebensbereiche sortieren

Dein Jetzt-Zustand: Wo stehst du gerade?

Im zweiten Schritt geht es um eine ehrliche Bestandsaufnahme. Nimm dir einen ruhigen Moment
und schreibe frei drauflos:

  • Wie geht es mir gerade wirklich?
  • Wie sieht mein Leben im Moment aus?
  • Was fühlt sich stimmig an, was nicht?

Das ist wie ein kleiner persönlicher Check-in mit dir selbst. Je ehrlicher du bist,
desto hilfreicher wird deine Jahresplanung.

Lebensbereiche ordnen: Was läuft gut, was nicht?

Im dritten Schritt schaust du dir verschiedene Bereiche deines Lebens an. Das hilft dir,
nichts Wichtiges zu übersehen und nicht nur um „Arbeit“ oder „Fitness“ zu kreisen.

Mögliche Kategorien sind zum Beispiel:

  • Selbstfindung & Persönlichkeitsentwicklung
  • Partnerschaft
  • Familie, Freunde & Beziehungen
  • Arbeit & Beruf
  • Gesundheit
  • Freizeit & Abenteuer
  • Wohnort & Umgebung

Frage dich bei jedem Bereich:

  • Wie zufrieden bin ich hier gerade – auf einer Skala von 1 bis 10?
  • Was läuft bereits gut?
  • Wo spüre ich Unzufriedenheit oder Wunsch nach Veränderung?

So erkennst du auf einen Blick, wo dein Fokus im neuen Jahr liegen darf.

Schritt 4 und 5: Veränderungswünsche in erreichbare Ziele verwandeln

Was möchtest du konkret verändern?

Im vierten Schritt gehst du tiefer in die Bereiche hinein, in denen du unzufrieden bist.
Stelle dir zum Beispiel diese Fragen:

  • Was will ich in meiner Partnerschaft anders leben?
  • Was wünsche ich mir in Bezug auf Freunde und soziale Kontakte?
  • Was soll sich in meinem Beruf verändern?
  • Was wünsche ich mir für meine Gesundheit und Energie?

Formuliere nicht nur, was du nicht mehr willst, sondern vor allem,
was du stattdessen erleben möchtest.

Konkrete und machbare Ziele setzen

Im fünften Schritt machst du aus deinen Wünschen klare Ziele und Zwischenziele.
Wichtig ist, dass sie realistisch bleiben und dich nicht überfordern.

Hilfreich ist dabei:

  • Formuliere konkret: Was genau willst du erreichen?
  • Setze Zwischenziele: Welche kleinen Schritte führen dich dahin?
  • Verteile deine Ziele übers Jahr: Du musst nicht alles gleichzeitig verändern.

Erinnere dich: Du hast das ganze Jahr Zeit, etwas zu verändern.
Es geht nicht um Perfektion, sondern um bewusste, liebevolle Schritte
in deine gewünschte Richtung.

Christina betont dabei, wie wichtig es ist, sich nicht zu überlasten:
Du möchtest dir mit deinen Zielen etwas Gutes tun – nicht neuen Druck erzeugen.

Wie Journaling dein Leben wirklich verändern kann

Für Christina ist Schreiben weit mehr als ein nettes Hobby. Sie sagt offen:
„Wenn ich sage, das Schreiben hat mein Leben gerettet, ist es nicht übertrieben.“

Durchs Schreiben kannst du:

  • dich selbst besser kennenlernen
  • mehr Selbstliebe entwickeln
  • Angst und Stress loslassen, indem du sie auf Papier bringst
  • deine eigenen Bedürfnisse, Grenzen und Wünsche klarer spüren

Journaling kann zu einem sicheren Raum werden, in dem du all das ausdrücken darfst,
was im Alltag oft keinen Platz findet. Genau deshalb ist es so kraftvoll
für deine Jahresplanung – und für dein Leben insgesamt.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Wie du eine kleine Jahresvision für dich formulierst
  • Warum „kleine Schritte“ oft nachhaltiger sind als radikale Neuanfänge
  • Wie du mit Rückschlägen liebevoll und realistischer umgehen kannst
  • Einladung zum „Schreib dich frei“-Workshop mit umfangreichem Journaling-Paket
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"
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