Goodbye 2021, Hello 2022

Jahresrückblick & Jahresplanung

30.11.2021
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Jahresrückblick & Jahresplanung: 7 Schritte für ein leichteres neues Jahr

Am Jahresende wird es oft hektisch. Zwischen Feiertagsstress, To-do-Listen und Erwartungen bleibt kaum Raum, um innezuhalten. Gerade dann lohnt sich ein bewusster Jahresrückblick – und eine liebevolle, realistische Planung für das neue Jahr.

In dieser Folge von „Angst unplugged“ nimmt dich Christina Hillesheim, Diplom-Soziologin, Autorin und Coach, an die Hand: Du blickst auf dein vergangenes Jahr zurück, würdigst deine Erfolge und Herausforderungen und legst die Basis für ein neues Jahr, das wirklich zu dir passt.

Warum ein Jahresrückblick so wichtig ist

Viele Erlebnisse rauschen im Alltag an uns vorbei. Gerade die schönen Momente und die stillen Erfolge gehen schnell unter. Ein bewusster Jahresrückblick hilft dir, dein Jahr noch einmal zu „besitzen“ – statt es einfach nur vorbeiziehen zu lassen.

Du kannst dir zum Beispiel folgende Fragen stellen:

  • Welche Krise habe ich gemeistert?
  • Welche großen oder kleinen Umbrüche gab es?
  • Wann habe ich die größte Anerkennung im Job oder privat bekommen?
  • Was war mein schönster Moment, mein größter Erfolg dieses Jahres?
  • Gab es besondere Begegnungen, Dates, Geburtstage oder Reisen?

So machst du dir bewusst, was du alles geschafft und erlebt hast – auch, wenn es sich im Alltag nicht immer so angefühlt hat. Du stärkst deinen Selbstwert und erkennst: Du bist gewachsen, selbst wenn das Jahr schwierig war.

1. Strukturierter Rückblick: Deine Lebensbereiche im Blick

Damit dein Jahresrückblick nicht vage bleibt, hilft dir eine klare Struktur. Der erste Tipp lautet:
Überlege dir gezielte Fragen zu verschiedenen Kategorien deines Lebens.

Mögliche Kategorien sind zum Beispiel:

  • Gesundheit & Wohlbefinden
  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Familie
  • Freunde & soziale Kontakte
  • Partnerschaft & Liebe
  • Job & Finanzen

Zu jeder Kategorie kannst du dir eigene Fragen stellen, etwa:

  • Was lief in diesem Bereich besonders gut?
  • Was war herausfordernd – und wie bin ich damit umgegangen?
  • Worauf bin ich stolz?
  • Was wünsche ich mir für das nächste Jahr anders?

Wichtig ist, dass du nicht nur „nachdenkst“, sondern deine Gedanken auch wirklich festhältst.

Alles aufschreiben: Warum Schriftlichkeit so kraftvoll ist

Der zweite Tipp: Schreib dir deine Fragen und Antworten unbedingt auf.
Papier (oder eine Notiz-App) macht deine Entwicklung sichtbar und nachlesbar.

Vorteile davon:

  • Du erkennst Muster und Fortschritte, wenn du später darauf zurückschaust.
  • Du nimmst dich und dein Leben ernster – es wirkt „realer“.
  • Du kannst nächstes Jahr nachlesen, was dir dieses Jahr wichtig war.

Christina empfiehlt, deine Entwicklung wirklich schriftlich festzuhalten, damit du dich im nächsten Jahr daran orientieren und Wachstum bewusst wahrnehmen kannst.

Mit Kalender, Tagebuch & Fotos erinnern

Der dritte Tipp: Mache eine kleine Rückschau mit Hilfe deiner Unterlagen.

Nimm dir zum Beispiel:

  • deinen Kalender
  • dein Tagebuch oder Notizen
  • Fotos auf dem Handy oder ausgedruckte Bilder

Beim Durchblättern tauchen oft Erlebnisse wieder auf, die du längst vergessen hattest. Gerade Fotos holen die dazugehörigen Gefühle zurück. Oft merken wir erst im Rückblick, wie besonders bestimmte Momente waren.

2. Deine Top 10 Erlebnisse für das neue Jahr planen

Jahresrückblick und Jahresplanung gehören zusammen. Der vierte Tipp von Christina lautet daher:
Notiere dir deine Top 10 Erlebnisse für das kommende Jahr.

Frage dich:

  • Wie soll mein nächstes Jahr im Idealfall aussehen?
  • Welche 10 Erlebnisse würden es zu einem guten Jahr machen?

Wichtig ist dabei, dass du realistisch träumst. Es geht nicht um maximalen Druck, sondern um konkrete, machbare Wünsche. Ein Beispiel:

  • „Ich möchte im Jahr 2022 einmal wöchentlich in der Natur spazieren gehen.“

Solche Ziele sind:

  • klar formuliert
  • zeitlich und inhaltlich konkret
  • nicht überfordernd

Deine Top 10 können kleine Alltagsmomente und größere Highlights mischen. Entscheidend ist, dass sie zu dir passen und sich gut anfühlen.

3. Echte Motivation finden: Warum & Wie hinter deinen Zielen

Der fünfte Tipp geht tiefer: Beantworte dir die Fragen „Warum?“ und „Wie?“ zu deinen Zielen.

Dein „Warum“: Fremdbestimmt oder wirklich deins?

Frage dich bei jedem Ziel:

  • Warum möchte ich mein Leben im kommenden Jahr so oder so gestalten?
  • Was ist mein echter Antrieb dahinter?

Wenn du merkst, dass der Antrieb eher fremdgesteuert ist, zum Beispiel:

  • „damit meine Familie zufrieden ist“
  • „damit ich endlich den Erwartungen im Job genüge“

… dann lohnt sich ein Stopp. Überdenke deine Ziele noch einmal neutral:
Was ist meine ganz eigene, persönliche Motivation?

Nur Ziele, die aus dir selbst kommen, fühlen sich langfristig stimmig an und geben dir Energie, statt sie dir zu nehmen.

Dein „Wie“: Konkrete Schritte statt guter Vorsätze

Damit deine Ziele nicht nur schöne Ideen bleiben, brauchst du ein klares „Wie“. Frage dich:

  • Wie kann ich dieses Ziel konkret erreichen?
  • Welche Hilfsmittel können mir helfen?

Hilfreich können zum Beispiel sein:

  • ein festgelegter Termin pro Woche im Kalender
  • ein Kurs (z.B. Sportkurs, Weiterbildung, Coaching)
  • Erinnerungen im Handy
  • eine Verabredung mit einer Freundin oder einem Freund als „Accountability-Partner“

Trage deine Ziele und ersten Schritte bewusst in den Kalender ein, damit du regelmäßig daran erinnert wirst und sie einen festen Platz in deinem Alltag bekommen.

4. Vision Board & Flexibilität: Die Balance zwischen Fokus und Leichtigkeit

Die letzten beiden Tipps verbinden Klarheit mit Leichtigkeit: Du darfst groß träumen und gleichzeitig flexibel bleiben.

Ein Vision Board für dein Jahr

Der sechste Tipp: Erstelle dir ein Vision Board für das neue Jahr.
Christina nutzt das auch in ihrem Glückskurs, weil es Ziele sichtbar und emotional greifbar macht.

Ein Vision Board ist im Prinzip eine Pinnwand oder ein großes Blatt, auf dem du alles sammelst, was du im kommenden Jahr erleben möchtest. Du kannst zum Beispiel:

  • Wörter oder Sätze aufschreiben
  • Bilder aus Zeitschriften ausschneiden
  • eigene Zeichnungen hinzufügen
  • Symbole oder Farben verwenden, die sich gut anfühlen

Wichtig ist:

  • Hänge dein Vision Board sichtig an einen Ort, den du oft siehst.
  • Nimm dir täglich ein paar Minuten Zeit, um deine Ziele bewusst zu betrachten.

So verankerst du deine Wünsche nicht nur im Kopf, sondern auch emotional. Deine Ziele werden zu etwas, das du „sehen“ und fühlen kannst.

Bleib flexibel: Das Leben ist keine Einbahnstraße

Der siebte und letzte Tipp: Bleibe flexibel.
Manchmal merkst du im Laufe des Jahres, dass sich ein Ziel anders anfühlt, als du gedacht hast. Vielleicht:

  • passt es nicht mehr zu deiner Lebenssituation
  • fühlt es sich zu groß, zu eng oder nicht mehr stimmig an
  • merkst du, dass ein anderer Weg besser zu dir passt

Das ist völlig normal. Christina betont:
„Das Leben ist keine Einbahnstraße.“

Du darfst jederzeit:

  • Ziele anpassen
  • Stellschrauben verändern
  • Prioritäten neu sortieren

So verhinderst du, dass du nach den ersten Wochen aufgibst, nur weil du dich mit deinen Zielen langfristig nicht wohlfühlst. Ziele sollen dich unterstützen, nicht einengen.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Wie du mit einem Adventskalender voller positiver Impulse entspannter durch die Vorweihnachtszeit kommst.
  • Warum kleine tägliche Erinnerungen dir helfen, dranzubleiben, ohne dich zu überfordern.
  • Einblick in Christinas Glückskurs und wie er dich beim Jahresrückblick und bei deiner Planung unterstützen kann.
  • Wie du dir im Dezember bewusst kleine Oasen der Ruhe schaffst.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"
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