Glücklich werden

Unterlasse diese 5 Dinge

05.04.2021
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

5 Dinge, die dich unglücklich machen – und wie du sie abstellst

In dieser Folge von „Angst unplugged“ spricht Diplom-Soziologin, Autorin und Glückscoach Christina Hillesheim darüber, welche fünf Verhaltensweisen dein Glück sabotieren – und wie du sie Schritt für Schritt loslassen kannst.

Die Zielgruppe bist du, wenn du dir ein erfüllteres, entspannteres Leben wünschst, raus aus Angst, Stress und negativen Gedanken und hin zu mehr Gelassenheit, Achtsamkeit und Lebensfreude.

1. Aufhören, dich mit anderen zu vergleichen

Christina nennt das Vergleichen „die beste Möglichkeit, sich sein eigenes Glück zu versauen“. Kaum etwas macht uns so schnell unzufrieden wie der Blick auf andere – besonders in sozialen Medien.

Wichtige Erkenntnis: Deine Erfolge sind nicht weniger wert, nur weil jemand anderes scheinbar mehr erreicht hat.

Warum Vergleiche dich unglücklich machen

  • Du bewertest dein Leben ständig anhand fremder Maßstäbe.
  • Du siehst von anderen meist nur die „Highlight-Reels“, nicht die schwierigen Phasen.
  • Dein Fokus wandert weg von dem, was du hast, hin zu dem, was dir vermeintlich fehlt.

Christina bringt ein einfaches Bild dafür:

„Wenn ich fünf leckere Erdbeeren habe und ein anderer hat zehn, dann bleiben mir trotzdem meine fünf Erdbeeren. Ich habe nicht weniger, nur weil ein anderer mehr hat.“

So stoppst du destruktive Vergleiche

Wenn du dich dabei ertappst, wie du andere scannst und dich klein machst, hilft eine klare innere Grenze:

  • Sag dir innerlich ein großes, lautes „Stopp!“.
  • Stell dir dazu ein Stoppschild vor – visualisiere das Ende des Vergleichs.
  • Lenke deinen Blick bewusst auf deine eigenen Erfolge und Fortschritte.

Ein schönes Bild, das Christina mitgibt:

„Eine Blume in der Natur kümmert sich nicht um die Blumen rechts und links von ihr, sondern sie blüht einfach.“
Genau das darfst du dir auch erlauben.

2. Wieder neu schätzen lernen, was du schon hast

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Selbst schöne Dinge werden schnell „normal“: die Wohnung, das Auto, der Partner, der Job. Was früher ein großer Wunsch war, rückt in den Hintergrund.

Wichtige Erkenntnis: Nicht das Fehlen von Glück macht uns unglücklich, sondern unsere Gewöhnung daran.

Der Gewöhnungseffekt im Alltag

  • Schöne Dinge werden zur Selbstverständlichkeit.
  • Du nimmst sie kaum noch bewusst wahr.
  • Dadurch sinkt deine Wertschätzung – und mit ihr das Glücksgefühl.

Dankbarkeit wieder aktiv üben

Christinas Vorschlag: Dankbarkeit zur täglichen Praxis machen.

  • Schreibe dir jeden Tag 3–5 Dinge auf, für die du dankbar bist.
  • Nimm dir bewusst ein paar Minuten Zeit, um in diese Dankbarkeit hineinzuspüren.
  • Egal, ob in einem speziellen Dankbarkeitsblock oder in einem einfachen Notizbuch – Hauptsache, du tust es regelmäßig.

Neues ins Leben holen

Neben Dankbarkeit hilft auch bewusstes „Neues wagen“ gegen Abstumpfung:

  • Probiere neue Aktivitäten aus, statt nur deine Routinen zu leben.
  • Unternimm mit deinem Partner etwas, das ihr noch nie zusammen gemacht habt.
  • Erlaube dir kleine Experimente im Alltag, um wieder mehr Lebendigkeit zu spüren.

Je aktiver du dein Leben gestaltest, desto weniger rutschst du in das Gefühl, alles sei „nur noch Alltag“.

3. Den falschen Dingen hinterherjagen – und dein echtes „Warum“ finden

Ein weiterer Unglücklichmacher ist, dass wir Zielen nachlaufen, die uns gar nicht wirklich erfüllen. Oft geht es um materielle Dinge: größere Wohnung, schickeres Auto, mehr Geld.

Wichtige Erkenntnis: Materieller Besitz gibt nur kurz einen Kick. Wenn du dein Glück daran festmachst, gerätst du in einen endlosen Kreislauf.

Der materielle Teufelskreis

  • Du glaubst: „Wenn ich X habe, bin ich glücklicher.“
  • Du erreichst X – fühlst dich aber nur kurz besser.
  • Danach brauchst du das nächste Ziel, das nächste „Mehr“.

Das Problem: Du jagst Dingen hinterher, die ein inneres Bedürfnis ersetzen sollen, das sie gar nicht erfüllen können.

Frage nach deinem „Warum“

Christinas zentraler Tipp: Stell dir die Warum-Frage hinter deinen Wünschen.

  • Warum willst du wirklich mehr Geld?
  • Warum wünschst du dir ein größeres Auto oder eine noch schickere Wohnung?
  • Welches Gefühl erhoffst du dir davon?

Häufig steckt dahinter etwas wie:

  • Anerkennung
  • Sicherheit
  • Dazugehören

Frage dich dann:

  • Wie könntest du dir dieses Bedürfnis auch anders erfüllen?
  • Gibt es Wege, Anerkennung zu spüren, die nichts mit Konsum zu tun haben?

Je klarer du dein echtes „Warum“ kennst, desto leichter findest du Ziele, die dich innerlich wirklich satt machen – statt dich auszubrennen.

4. Dinge vermeiden, die dir guttun – und mutig Verbindung wagen

Manchmal sabotieren wir unser Glück nicht durch das, was wir tun, sondern durch das, was wir vermeiden. Ein starkes Beispiel dafür sind soziale Kontakte.

Wichtige Erkenntnis: Soziale Verbindungen – auch ganz kleine – machen nachweislich glücklicher.

Wie wir Nähe aus Unsicherheit vermeiden

Christina spricht von einer Studie, die zeigt, wie positiv soziale Kontakte auf unser Glück wirken, und zwar nicht nur mit engen Freunden oder Familie, sondern auch mit Fremden:

  • ein Lächeln im Bus oder in der Bahn
  • ein kurzer freundlicher Blickkontakt
  • eine kleine nette Geste im Alltag

Paradox ist, dass wir genau diese Kontakte oft vermeiden, weil wir denken:

  • „Ich will den anderen nicht nerven.“
  • „Vielleicht will der andere das gar nicht.“
  • „Was, wenn es peinlich wird?“

Kleine Gesten mit großer Wirkung

Christinas Einladung:

  • Verschenke häufiger ein Lächeln an fremde Menschen – auch mit Maske sichtbar.
  • Mach einem anderen mit einer kleinen Geste den Tag ein Stückchen heller.

„Ein kleines Lächeln oder eine nette Geste kann einem anderen Menschen den Tag retten.“

Der schöne Nebeneffekt:

  • Du machst nicht nur andere glücklicher.
  • Du fühlst dich selbst verbundener, offener und lebendiger.

Es ist eine echte Win-Win-Situation.

5. Zu viel auf einmal wollen – und lernen, loszulassen

Zum Schluss spricht Christina über einen sehr persönlichen Punkt: ihren eigenen Burnout im Jahr 2016. Ein zentraler Auslöser war, dass sie beruflich wie privat zu viel gleichzeitig wollte.

Wichtige Erkenntnis: Jeder Mensch hat sein eigenes Tempo. Wenn du alles auf einmal erzwingen willst, erreichst du oft das Gegenteil dessen, was du dir wünschst.

Wenn Tempo zum Feind deines Glücks wird

  • Du packst zu viele Projekte und Ziele parallel an.
  • Du setzt dich unter permanenten inneren Druck.
  • Du hetzt durchs Leben, statt es zu gestalten.

Christina beschreibt dieses Hetzen als Zeichen von mangelndem Vertrauen – in dich selbst und in das Leben.

Vertrauen und Geduld kultivieren

Ein Satz begleitet sie seitdem besonders:

„Vieles wird erst gut, wenn wir es gut sein lassen.“

Dazu gehören:

  • Vertrauen in dich: dass du deinen Weg findest.
  • Vertrauen ins Leben: dass sich vieles mit der Zeit fügt.
  • Die Bereitschaft, Ergebnisse nicht zu erzwingen.

Praktische Schritte zu mehr innerer Ruhe

  • Konzentriere dich auf weniger Dinge gleichzeitig.
  • Mach diese wenigen Dinge dafür bewusst und „richtig“.
  • Gib dir und deinem Leben Zeit – Erfolg passiert selten über Nacht.

Und wieder schließt sich der Kreis zum Thema Vergleiche:

Wir sehen bei anderen nur, wo sie heute stehen, aber nicht, was sie dafür durchgemacht und gelernt haben. Umso wichtiger ist es, deinen eigenen Weg und dein eigenes Tempo zu respektieren.

Schau ein bisschen mehr auf dich und ein bisschen weniger auf die anderen – und erlaube dir, deinen Weg in deinem Tempo zu gehen.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum Glück oft einfacher ist, als wir denken – wenn wir aufhören, es zu verkomplizieren.
  • Wie du mit kleinen Alltagsroutinen mehr Achtsamkeit in dein Leben bringst.
  • Inspiration, wie du dir deinen Tag „versüßen“ kannst, ohne große Veränderungspläne.
  • Christinas persönlicher Umgang mit Angst, Stress und negativen Gedanken.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"

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