Warum Veränderung lebensnotwendig ist und wie Du es aus Deiner Komfort Zone schaffst

Heute gibt es mal wieder einen Beitrag mit ein paar „Lebenstipps“ für Euch. Und zwar geht es diesmal um das Thema Veränderung. Ich denke, wir kennen das alle und sicher hast Du Dich auch schon einmal gefragt: Wie verändere ich mein Leben?  Meistens ist es die Angst, die uns letztendlich dann doch davon abhält, in Aktion zu treten und unser Leben zu verändern.  In diesem Blog Beitrag zeige ich Dir sieben praktische Tipps, wie Du es schaffst aus Deiner Komfort Zone auszubrechen, Dein Leben zu verändern und einen Neuanfang zu wagen.

Veränderung heißt immer auch Unsicherheit. Und wir glauben oft, dass wir in unserem Leben sicher sind, wenn wir nichts verändern und in unserer Komfort Zone bleiben. Wir verharren dann oft in alten, festgefahrenen Situationen, obwohl wir bereits seit Langem unglücklich sind. Und diese vermeintliche Sicherheit wird uns leider sehr wahrscheinlich Schritt für Schritt immer unglücklicher machen. Sicherheit gewinnt man langfristig nur durch Veränderungsfähigkeit und Flexibilität. Schon evolutionstechnisch gesehen, können genau die Tiere und Pflanzen am Besten überleben, die sich am Besten an Veränderungen anpassen können.

Ein schönes Buch zum Thema Veränderung ist das Buch „Die Weisheit eines Yogi: Wie innere Veränderung wirklich möglich ist“* von Sadhguru. Es hat auch nur die besten Bewertungen auf Amazon.

Um etwas in unserem Leben zu verändern, ins Handeln zu kommen und unsere Ziele zu erreichen, muss die Angst gleich zu bleiben – und damit unser erhofftes Ziel nicht zu erreichen – größer sein, als die Angst los zugehen und etwas zu verändern. Wenn wir mehr Nachteile darin sehen, uns nicht zu verändern als uns zu verändern werden wir uns auf den Weg heraus aus unserer Komfort Zone zu neuen Ufern machen.

„Change happens when the pain of staying the same is greater than the pain of change.“ -Tony Robbins

Im Folgenden stelle ich Dir einige Tipps und Tricks zur Selbsthilfe vor, wie Du Dein Leben nachhaltig verändern kannst, Dich aus Deiner Komfort Zone heraustraust und damit einen wichtigen Schritt in Richtung Persönlichkeitsentwicklung und Selbstfindung gehst. Wenn Du diese Schritte befolgst, wirst Du auch Schritt für Schritt Dein Selbstwertgefühl steigern können. Diese Tipps helfen auch, um die ein oder andere Lebenskrise besser zu überstehen und sich bereit für einen Neuanfang zu machen.

Wie verändere ich mein Leben – 7 Tipps zur Selbsthilfe

Persönlichkeitsentwicklung: So schaffst Du es, Deine Ziele zu erreichen

1. Visualisierung

Mache Dir die Nachteile der Komfort Zone und die Vorteile der Veränderung bewusst. Und zwar so bunt und so echt wie möglich. Welche Ziele möchtest Du erreichen? Was wünscht Du Dir von Deinem Leben? Stelle Dir alles ganz genau vor, wie Du Deine Ziele erreichst und das Leben lebst, dass Du Dir schon seit Langem erträumt hast. Und male es Dir in allen Farben und Formen aus. Visualisieren ist deshalb so machtvoll, weil unser Körper nicht zwischen Realität und Vorstellung unterscheiden kann. Je stärker wir uns die positiven Auswirkungen der Veränderung bewusst machen, desto mehr sind wir motiviert, die Veränderung auch tatsächlich anzugehen.

2. Prioritäten setzen

Mache Deine Veränderung und das Erreichen Deiner Ziele zu Deiner Priorität. Schaffe Dir ausreichend Raum und Zeit dazu. Wenn man etwas wirklich will und „Ja!“ zu etwas sagt, heißt das auch, dass man zu anderen Dingen, die nicht mehr dazu passen „Nein!“ sagen muss.  Auch wenn es Dir am Anfang schwer fallen mag; Die Menschen, die Dich lieben werden es verstehen und die anderen sind im Grunde genommen nicht wichtig für Dich und Dein weiteres Leben. Verabschiede Dich von dem Gedanken, es allen recht machen zu wollen. Das kann nicht funktionieren und bringt Dir nur unnötiges Leid und Unglück. Wenn Du das tust, was Du wirklich tun möchtest und was Dich im innersten glücklich macht, wird sich Dein Selbstwertgefühl ganz automatisch steigern und Du fühlst Dich zufriedener und gelassener.

3. Verantwortung übernehmen

Übernehme 100 prozentige Verantwortung für Dein Leben und Deine Zukunft. Stelle Dich auf den Standpunkt, dass Du all die Erfahrungen, die Du in Deinem Leben gemacht hast, machen wolltest, um etwas daraus zu lernen. Wichtig: Das hat jedoch nichts mit Schuld zu tun! Es geht nur darum, alle Erfahrungen und Erlebnisse anzunehmen und keinen Widerstand gegen sie zu leisten. Denn Widerstand bedeutet immer (Gegen) Druck und Disharmonie. In diesem Zustand können wir keine innere Ruhe finden und glücklich werden. Wenn wir jedoch eine Situation genau annehmen, wie sie ist, sind wir frei. Wir sind nicht mehr länger das Opfer unserer Verhältnisse, sondern können an unserem Leben aktiv etwas ändern.

4. Sei geduldig und liebevoll zu Dir selbst

Veränderung passiert nicht von heute auf morgen. Alles Neue muss gelernt werden und wir lernen immer nur durch Wiederholung. Sei in der Zeit des Umbruchs und der Veränderung nett und geduldig mit Dir selbst. Veränderung ist zu Beginn immer schwierig und kräftezehrend. Gehe einfach ein Schritt nach dem nächsten. Stelle Dir dabei immer Dein inneres Kind vor, dem Du gut zuredest und dem Du Mut machst. Ein Kind würdest Du niemals beschimpfen und es anschreien, wenn es einen Fehler macht. Auch in Dir steckt ein kleines Kind, dass getröstet und in den Arm genommen werden will.

5.  Die richtigen Menschen

Umgib Dich mit positiven Menschen mit einer guten Energie, die bereits erreicht haben, was Du erreichen willst oder dasselbe wollen wie Du. Vermeide den Kontakt mit Menschen, die Dich runter ziehen, Dir Energie rauben und Dich auf Deinem neuen Weg nicht unterstützen. Es ist Dein Leben und Du entscheidest mit wem Du Deine Zeit verbringst. Vielleicht bist Du aus manchen Beziehungen schon lange heraus gewachsen, hast Dich aber bis jetzt noch nicht getraut, sie endgültig zu beenden. Vielleicht fällt Dir auch auf, dass Du andere Beziehungen wieder mehr intensivieren möchtest. Höre hier einfach auf Dein Herz, es wird Dir den Weg zeigen.

6. Erwarte Rückschläge

„Failure is not the opposite of success, it’s part of success“ – Arianna Huffington.

Jeder Mensch macht Fehler, sie gehören zum Leben und zum Erfolg dazu. Sei nicht so hart mit Dir, wenn Du Deine Ziele nicht sofort erreichst und sich Dein Neufang erst einmal schwierig gestaltet. Solche Anfangsschwierigkeiten sind ganz normal. Setze Dir lieber kleine Zwischenziele und gehe einen Schritt nach dem anderen. Lerne aus Deinen Fehlern und ändere Deinen Ansatz so lange, bis Du Ansätze und Wege gefunden hast, die für Dich funktionieren.

7. Gönne Dir Ruhephasen

„If you get tired, learn to rest not quit.“

In diesem Zitat steckt so viel Wahrheit, denn oft geben wir unsere Ziele auf, wenn wir merken, dass uns etwas zu viel wird. Dabei ist das einzige, was wir in diesem Moment brauchen oft nur eine (kleine) Pause. Wenn Du also merkst, dass es Dir zu viel und zu anstrengend wird, lege einfach Ruhepausen ein. Zur Ruhe kommen wir zum Beispiel durch das bewusste Erleben von Achtsamkeit. Verschiedene Übungen, wie Du mehr Achtsamkeit in Dein Leben bringen kannst, stelle ich Dir in dem Blog Beitrag „Glücklicher durch Achtsamkeit“ vor. Außerdem wirken ein kurzer Spaziergang in der Natur oder drei Minuten bewusstes Atmen bereits wahre Wunder. So kommst Du wieder mehr bei Dir an und findest wieder mehr zu Dir selbst.

Weitere Artikel zum Thema Selbstfindung und Persönlichkeitsentwicklung von mir:
Das Selbstwertgefühl steigern durch positive Selbstgespräche >>
Wie Du selbstbewusster wirst und aufhörst, Dich mit anderen zu vergleichen >>
Wie Du lernst, Dich selbst zu lieben >>

Auch Basteln hilft mir persönlich immer sehr gut, um abzuschalten und innere Ruhe zu finden. Unter dem Reiter #selbst machen findest Du auf diesem Blog reichlich Inspirationen und Anleitungen dazu.

Dieser Blog soll nur eine Hilfe zur Selbsthilfe darstellen und ersetzt natürlich keine professionelle psychologische Beratung.

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3 Gedanken zu „Warum Veränderung lebensnotwendig ist und wie Du es aus Deiner Komfort Zone schaffst

  1. Liebe Christina,

    herzliche Gratulation zu diesem tollen Artikel! Es freut mich, dass ich auf deinen Blog gestoßen bin. Deine Texte sind sehr inspirierend, denn auch ich bin ein Suchender 😉

    Liebe Grüße,
    Markus

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