Wie du netter zu dir wirst

Die Lichtseite deiner Eigenschaften finden

11.12.2025
Wie du netter zu dir selbst wirst

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Angst unplugged: Wie deine „negativen“ Eigenschaften zu Stärken werden

In dieser Adventskalender-Folge von „Angst unplugged“ lädt Christina dich ein, deine vermeintlich negativen Eigenschaften mit neuen Augen zu sehen. Statt dich für deine Ängste, dein Chaos oder deine Ungeduld zu verurteilen, darfst du entdecken, was daran vielleicht sogar deine größte Stärke ist.

Die Folge richtet sich an dich, wenn du mit Angst, Selbstkritik und hohen Ansprüchen an dich selbst kämpfst und lernen möchtest, liebevoller mit dir umzugehen.

Vom härtesten Kritiker zur mitfühlenden Begleiterin

Christina erzählt offen, wie sehr sie sich früher für ihre Ängste und Eigenschaften verurteilt hat:

„Ich war, glaube ich, mein härtester Kritiker.“

Sie hielt sich für zu schwach, zu ungeduldig, zu unruhig, zu chaotisch. Ständig der Gedanke: „Ich müsste geordneter sein, ich darf dies nicht vergessen, das nicht vergessen.“ Diese innere Härte hat sie dauerhaft auf „Kriegsfuß“ mit sich selbst gehalten.

Der Wendepunkt kam, als sie verstanden hat:

  • Alles im Leben hat zwei Seiten – auch deine „schlechten“ Eigenschaften.
  • Selbstkritik blockiert, Mitgefühl öffnet Entwicklung.
  • Angst und Sensibilität können die Basis von Empathie und Tiefe sein.

Statt die Eigenschaften wegmachen zu wollen, begann sie, sie anzunehmen und neugierig zu fragen: Was ist vielleicht gut daran? Was kann ich daraus lernen?

Deine „negativen“ Eigenschaften haben eine Lichtseite

Christina betont klar: Es geht nicht darum, problematisches Verhalten schönzureden. Wenn andere dauerhaft unter deiner Gereiztheit oder Lautstärke leiden, darfst du natürlich etwas verändern.

Aber bevor du dich verurteilst, lohnt sich ein zweiter Blick. Hinter vielen Eigenschaften steckt eine positive Seite:

  • Chaos kann bedeuten: Du bist extrem kreativ, hast viele Ideen, denkst frei.
  • Unruhe kann bedeuten: Du bist beweglich, neugierig, willst Dinge voranbringen.
  • Ängstlichkeit kann bedeuten: Du bist mitfühlend, achtsam, spürst viel.

„Vielleicht bin ich eher chaotisch, aber vielleicht bin ich deswegen auch mega kreativ und habe voll gute Ideen.“

Der Schlüssel liegt in einer inneren Haltung, die beides erlaubt:

  • Dankbarkeit für die Lichtseite deiner Eigenschaft.
  • Bereitschaft, die Schattenseite sanft abzuschwächen, ohne Selbsthass.

Du musst nichts perfekt „wegoptimieren“. Es reicht, wenn du liebevoll hinschaust und Schritt für Schritt justierst, was dir und anderen wirklich schadet.

Reflexionsübung: Finde die Lichtseite deiner „schlechten“ Eigenschaft

Christina gibt dir für heute eine konkrete Übung mit. Sie hilft dir, aus Selbstverurteilung in Mitgefühl und Klarheit zu kommen.

Schritt 1: Wähle eine Eigenschaft, die du nicht magst

Zum Beispiel: „Ich bin zu ängstlich“, „zu chaotisch“, „zu launisch“, „zu empfindlich“.

Schritt 2: Finde die Lichtseiten dieser Eigenschaft

  • Was ist nützlich an dieser Eigenschaft?
  • Warum ist sie gut – zumindest in bestimmten Situationen?
  • Wovor bewahrt sie dich vielleicht?
  • Was Positives resultiert daraus in deinem Alltag oder in Beziehungen?

Beispiel: Viele Ängste zu haben kann bedeuten, dass du andere besser verstehst, weil du selbst tiefe innere Kämpfe kennst. Du bist empathischer und mitfühlender.

Schritt 3: Stell dir das Gegenteil vor

Frage dich: „Was würde schlimmstenfalls passieren, wenn ich diese Eigenschaft gar nicht mehr hätte? Wenn ich das genaue Gegenteil wäre?“

Gerade diese gedankliche Umkehr macht deutlich, was deine „Schwäche“ im Kern auch schützt oder ermöglicht. Oft merkst du dann, dass du diese Eigenschaft nicht komplett loswerden möchtest, sondern nur sanfter und bewusster leben willst.

Wenn du magst, kannst du deine Erkenntnisse mit anderen teilen und aufschreiben:

  • Was ist deine negative Eigenschaft?
  • Was ist das Positive daran?

Schon allein das Formulieren kann ein großer Schritt in Richtung Selbstmitgefühl sein.

Inspiration: Wege aus der Angst im Ex-Betroffenen-Workshop

Am Ende der Folge erzählt Christina von einem besonderen Format im Rahmen von „Angst unplugged“: dem Ex-Betroffenen-Workshop.

Dort berichten mehrere Menschen, die selbst stark unter Angst gelitten haben, wie sie ihren Weg aus der Angst gefunden haben – Christina inklusive.

„Das war so inspirierend, weil nicht nur ich erzählt habe, wie ich da rausgekommen bin, sondern die anderen auch.“

Besonders emotional: Am Ende gab es sogar ein kleines Klavierkonzert. Diese Mischung aus authentischen Geschichten und berührenden Momenten macht Hoffnung, dass Veränderung wirklich möglich ist.

Den Workshop findest du wie gewohnt über den Link in der Videobeschreibung der Podcastfolge.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum es so wichtig ist, heute ein bisschen weniger hart mit dir zu sein.
  • Wie du mit mehr Mitgefühl dir selbst gegenüber durch den Tag gehen kannst.
  • Warum es kraftvoll ist, sowohl deine Stärken als auch deine Schwächen bewusst zu sehen.
  • Ein ermutigender Leitsatz: „Stärke deine Stärken, schwäche deine Schwächen.“

Christinas Wunsch für dich zum Schluss: Dass du heute mit etwas mehr Milde, Liebe und Verständnis dir selbst gegenüber durch die Welt gehst.

Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"

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