Ist das wirklich wahr, was deine Angst dir erzählt?
Herzlich Willkommen zu Tag 2 deines Angstfrei-Codes. 💜
Gestern ging es darum, deine Angst erstmal besser zu verstehen und anzunehmen.
Heute schauen wir auf einen weiteren Bereich, der bei Ängsten eine ziemlich große Rolle spielen kann:
Deine Gedanken.
Denn wenn wir Angst haben, können Gedanken wie …
„Dieser stechende Kopfschmerz ist bestimmt ein Gehirntumor“
„Was, wenn ich eine Panikattacke bekomme?“
„Bestimmt passiert heute etwas Schlimmes!“
… sich verdammt überzeugend anfühlen.
So überzeugend, dass wir oft gar nicht mehr auf die Idee kommen, sie zu hinterfragen.
Dabei ist ein Gedanke erstmal genau das:
Ein Gedanke. Und noch lange keine Tatsache.
Das Kursvideo zum Thema
Angstgedanken überprüfen
Als ich während meines Burnouts selbst stark unter meinen negativen Gedanken gelitten habe, hat meine Therapeutin mir etwas mitgegeben, das mir ungelaublich geholfen hat:
Eine Liste mit typischen Denkfehlern.
Denn unser Kopf bewertet Situationen nicht immer so objektiv, wie wir glauben. 😉
Im heutigen Video aus meinem großen Online-Kurs “Mein Weg aus der Angst” zeige ich dir, warum es so hilfreich sein kann, genau diese Gedanken einmal auf den Prüfstand zu stellen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenÜbung:
Erkennst du deine eigenen Denkfehler?
Ich habe dir hier die 10 Denkfehler, die mir meine Therapeutin damals mitgegeben hat, verlinkt.
Schau sie dir in Ruhe an und beobachte einmal:
Welche davon erkennst du bei deinen eigenen Angstgedanken wieder?
Vielleicht schnappst du dir danach sogar einen typischen Gedanken von dir und fragst dich:
„Ist das, was ich denk, wirklich eine Tatsache – oder welcher Denkfehler könnte hier gerade am Werk sein?“
Wenn du deine typischen Denkfehler erkennst, passiert etwas Wichtiges:
Du musst deinem Angstgedanken nicht mehr automatisch glauben.
Statt „Oh Gott, das stimmt bestimmt!“ kann ein neuer Gedanke auftauchen, wie z.B.
„Moment mal … katastrophisiere ich gerade? Suche ich nur nach Dingen, die meine Angst bestätigen? Halte ich ein Gefühl gerade für einen Beweis?“
Genau dieser kleine Moment kann unglaublich wertvoll sein, um einen kleinen Abstand zu den eigenen Gedanken zu schaffen und bewusster mit ihnen umgehen zu können.
Gedanke zum Mitnehmen
„Ich muss nicht alles glauben, was ich denke.“
Selbsterkenntnis ist nur der erste Schritt
Einen Denkfehler zu erkennen, ist ein wichtiger Anfang. Aber hinter deiner Angst stecken oft Gedanken, Verhaltensweisen und Muster, die sich über viele Jahre aufgebaut haben.
In meinem Online-Kurs „Mein Weg aus der Angst“ schauen wir genau dort gemeinsam hin – mit vielen weiteren Videos, einem umfangreichen Workbook und meiner persönlichen Begleitung durch E-Mails und regelmäßige Online-Treffen.
So entsteht nach und nach ein klareres Bild davon, was bei DIR eigentlich passiert. Damit du deine Angst nicht nur besser verstehst, sondern sie Schritt für Schritt nachhaltig loslassen kannst.
Morgen geht es weiter
Morgen gehen wir vom Kopf in den Körper.
Denn nicht nur die Gedanken wollen “beruhigt” werden – auch dein Körper reagiert heftig auf Angst.
Das merkst du, wenn dein Herz rast, wenn du ständig verspannt bist und dich innerlich total unruhig fühlst.
All das sind Zeichen für einen Körper, der im Alarm-Modus feststeckt. Deshalb schauen wir uns morgen deinen Körper und dein Nervensystem genauer an.
Und ich zeige dir eine praktische Übung, um mehr Ruhe in den Körper zu bekommen. 💜
Deine Christina