Glücklich Sein ist eine Entscheidung - mit 3 Übungen
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Glücklich sein ist eine entscheidung

Glücklich Sein ist eine Entscheidung – mit 3 Übungen

Unser Gehirn ist wie ein komplexes Datennetzwerk. Tagtäglich schickt es durchschnittlich 60.000 bis 80.000 Gedanken durch unseren Kopf – das sind so viele, dass sie Spuren hinterlassen. Wie du deine Gedanken ins Positive verändern und das glücklich sein lernen kannst, erfährst du in diesem Blog Artikel.

Zu diesem Blog Artikel gibt es auch eine Podcastfolge, du kannst sie dir hier anhören!

Unsere Lebenswelt ist relativ negativ geprägt – meistens hören wir in den Nachrichten oder lesen in den Sozialen Medien hauptsächlich schlimme Dinge.

Doch wir können unsere Gedanken lenken und somit das glücklich sein lernen – und das wollen wir uns zunutze machen. Indem wir nämlich aktiv entscheiden, welchen Gedanken und Informationen wir unsere Aufmerksamkeit schenken, nehmen wir direkten Einfluss auf das, was in unserem Kopf passiert. Je öfter wir einen bestimmten Gedanken denken, desto mehr speichert unser Gehirn ihn und desto mehr werden andere Gedanken durch ihn „überschrieben“. Und je fester der Gedanke in unseren Hirnwindungen verankert ist, desto besser können wir ihn abrufen – so lange, bis er irgendwann automatisch abläuft. So entstehen negative Glaubenssätze – aber die gute Nachricht ist: Auch diese können überschrieben und durch positive Glaubenssätze ersetzt werden.

Sprich: Glücklich sein ist eine Entscheidung und man kann es lernen und sich positives Denken zur Gewohnheit machen. Alles, was es dazu braucht, ist regelmäßige Übung.

Im Folgenden möchte ich dir 3 Übungen vorstellen, die dir dazu verhelfen können, deine Gedankenwelt Stück für Stück immer positiver zu gestalten.

Glücklich Sein ist eine Entscheidung – 3 Übungen, die dir dabei helfen können

1. Heute ist Gegenteiltag!

Immer, wenn du einen negativen Gedanken, zum Beispiel in Verbindung mit Angst, hast, dann versuche einmal auch die genau anderen Richtung des Denkens anzunehmen. Spinne sozusagen Traum-Szenarien statt Horror-Szenarien durch. Denn auch, wenn es sich für dich ungewohnt anfühlt, ist der positive Ausgang der Situation bzw. dir positive Sichtweise genauso bzw. meistens sogar noch wahrscheinlicher als die negative. Beispiel: Ein gutes Beispiel ist hier die Angst vor Fliegen. Es ist extrem unwahrscheinlich, dass ein Flugzeug abstürzt. Genauer gesagt liegt sie bei bei 0,0000004 Prozent. Mache dir diese Zahl einmal bewusst und dann denke an das Gegenteil: Wie schön es sein wird, wenn du an deinem Urlaubsort ankommst.

Das nächste Mal, wenn du negativ denkst, dann nimm dir kurz die Zeit, an das genaue Gegenteil zu denken. Wenn du Angst vor etwas hast, denke an das positive Ergebnis. Stelle dir ganz bewusst vor, wie die Situation positiv aussehen kann, wenn du deine Angst überwindest und es einmal mal versuchst. Wenn du wütend bist, versetze dich stattdessen in Situation deines Gegenübers und übe dich in Mitgefühl. Wenn der Himmel grau ist und dich trübsinnig werden lässt, schließe die Augen und stelle dir stattdessen einen blauen Himmel ohne Wolken und viel Sonnenschein vor, der deine Haut wärmt. Und, wie geht’s dir jetzt? Fühlt sich doch gleich viel besser an, oder?

2. Sei wie Robinson

Aus Erfahrungen, die im ersten Moment erst einmal negativ bewertet werden, kannst du auch einige positive Dinge mitnehmen. Achtung: Es besteht ein Unterschied zwischen „beide Seiten betrachten“ und toxischer Positivität (also, die Realität komplett zu beschönigen und sich Herausforderungen nicht zu stellen, da man sie nicht als solche betrachtet).

Im Fall von Robinson Crusoe sah die Lage ja wirklich mehr als aussichtslos aus – und trotzdem ist es ihm gelungen, seinen Fokus auf alles zu richten, was er der Situation abgewinnen konnte.

So dachte er nicht ständig darüber nach,

  • dass seine Kleider zerrissen und dreckig waren,
  • er ganz alleine war,
  • er ständig Hunger hatte
  • und vielleicht nie wieder von dieser Insel weg kommen würde –

sondern freute sich darüber,

  • überhaupt noch Kleidung zu besitzen,
  • wenigstens am Leben zu sein, während alle anderen ertrunken waren,
  • er auf einer fruchtbaren Insel gestrandet war, die ihm eine Menge Nahrung bot, wenn er sie fand oder erreichen konnte
  • und er sich auch auf dieser Insel einrichten konnte, so lange, bis ihn ein Schiff mitnehmen würde.

Dadurch vertrieb er nicht nur negative Gedanken und befreite sich aus seiner Opferrolle, sondern blieb handlungsfähig, konnte seine Situation ganz und gar annehmen und sogar Dankbarkeit empfinden.

Du siehst: Es lohnt sich immer, genauer hinzuschauen und die Dinge in einem anderen Licht zu betrachten.

3. Nach welchen Werten lebst du?

Setze dich einmal bewusst hin und schreibe auf, die dein Leben zurzeit aussieht (dabei kannst du dich an verschiedenen Kategorien orientieren wie z.B. Familie/Freunde, Arbeit, Finanzen, Freizeitgestaltung).

Im nächsten Schritt schreibe auf, was du dir für dein Leben wünschst – und zwar nicht das, was die Sozialen Medien oder irgendwelche Promis auf irgendwelchen Titelseiten dir vorgaukeln, was glücklich macht – sondern spüre wirklich in dich hinein.

Und jetzt sieh dir mal die Bereiche an, in denen du nicht so glücklich bist. Was könntest du tun, damit du dort zufriedener wirst?

Und jetzt überlege dir mal, welche Werte in den einzelnen Bereichen wichtig sind? Welche Werte sind dir in deinem Job wichtig? Welche bei Freundschaften? Welche in Beziehungen?

Wenn du ein Leben führst, was an deinen Werten ausgerichtet ist, wirst du immer glücklicher werden und es wird dir leichter fallen in Zukunft Entscheidungen zu treffen, die zu dir und deinen Bedürfnissen passen.

Ich wünsche dir von Herzen viele gute Entscheidungen und schöne Momente und die Fähigkeit dazu, diese wahrzunehmen und auszukosten!

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Deine Christina

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