Burnout vorbeugen

Burnout vorbeugen – 5 hilfreiche Tipps

Dies ist ein Gastbeitrag von Luci von dem Blog Stresstreff. Auch Leidenschaft kann zu Burnout führen und Leiden schaffen. Doch ich möchte Dir gerne zeigen, woran dies liegen kann und Dir drei wertvolle Tipps geben, wie Du Burnout vorbeugen und Deine Leidenschaft, Leidenschaft bleibt.

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Es gibt einige Sprichwörter die besagen, wenn Du Deinen Beruf liebst, ist die Arbeit keine Arbeit. Dies ist eine schöne Idee, in der auch ein Stück Wahrheit steckt, aber leider sieht es in der Realität oft ganz anders aus. Es können verschiedene Gedanken aufkommen, denn wer braucht schon Urlaub oder einen freien Tag, wenn man immer Freue bei der Arbeit hat. Außerdem scheint es für einen selbst oft eben so, als wäre es keine Arbeit, denn die “richtige” Arbeit muss anstrengend sein. Doch auch das ist nicht so. Viel zu oft entsteht das Gefühl, man hätte nicht “richtig” gearbeitet, wenn man erfüllt und glücklich nach Hause kommt. Erst wenn man erschöpft und gestresst ist, hat man wirklich etwas getan und gearbeitet.

Diese Denkweise kann gefährlich werden. Es ist wichtig, seinen Job oder die Berufung gerne zu tun. Doch nur, weil man es eben gerne tut, ändert sich nichts an der Intensität und dem Aufwand, der betrieben wird. Es fällt einem leichter, macht Spaß, doch auch hier kann es zu einer Beanspruchung kommen, die oft viel zu spät wahrgenommen wird.

Burnout kann jeden treffen

Burnout kann jeden treffen, besonders wenn die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmenJeden Menschen in jedem Alter und auch in jeder Branche. Natürlich gibt es Bereiche, die anfälliger sind und auch sind Personen, die alle ihre Ressourcen bereits verbraucht haben, anfälliger für Burnout. 

Ebenso kann sich die Gefahr an Burnout zu erkranken erhöhen, wenn die Work-Life Balance nicht mehr stimmt oder wenn sich die Arbeit schon fast wie das Privatleben anfühlt. Und das kann eben genau dann auftreten, wenn man nach der Arbeit nicht mehr abschließt, da im Hinterkopf der Gedanke bleibt, dass das ja keine richtige Arbeit ist, wenn sie Spaß macht.

Wenn sich Menschen mit ihrer Arbeit verbunden fühlen, vergessen sie also oft einen Ausgleich zu finden, denn auch, wenn wir uns mit der Arbeit sinnvoll verbunden fühlen, müssen wir an uns selbst denken und dürfen die eigene Gesundheit nicht vernachlässigen. Jeder sollte auf sich acht geben und auch wenn es toll ist, dass man sich mit dem eigenen Beruf verbunden fühlt, sollte man sich nicht nur aufopfern. 

Burnout vorbeugen – 3 hilfreiche Tipps

Was aber können wir tun, um Burnout vorzubeugen, damit es gar nicht so weit kommt und uns die Leidenschaft nicht erkranken lässt? Ich habe einige Tipps für Dich, wie Du Dich vor Burnout schützen kannst.

1. Regelmäßig Pausen einlegen

Wenn Überstunden, Unterbesetzung oder einfach zu viele Aufgaben über einen kurzen Zeitraum an den Kräften einer Person zehren ist dies in den meisten Fällen ausgleichbar, auch wenn der Körper oft Stress-Symptome aufzeigt. Halten diese Zustände aber über einen langen Zeitraum an, kann der Körper und die Psyche diesem Druck nur noch bedingt standhalten. 

Was bedeutet das also konkret? Es ist okay Grenzen zu setzen, Pausen zu machen und einen Ausgleich zu haben. Besonders dann, wenn man vergisst, die eigene Gesundheit zu pflegen und nach sich selbst zu sehen. Auch sollten alle Alarmglocken läuten, wenn das Privatleben immer weniger Platz einnimmt, als die Arbeit. 

Auch kleinere (Kaffee) Pausen können, wenn sie bewusst wahrgenommen werden, schon helfen. Außerdem kann wieder neue Energie geschöpft werden und somit ist die weitere Arbeit auch viel effektiver.

2. Abschalten und Grenzen ziehen

Es ist leichter gesagt als getan. Doch es ist wichtig, Grenzen zu ziehen. Nach der Arbeit abzuschalten. Egal ob dies der Gang aus dem Büro oder das Abschalten des Laptops im Home-Office ist. Auch wenn es Situationen gibt, in denen Bereitschaft erforderlich ist, müssen wenigstens die Situationen, in denen diese nicht gefordert wird, mit Ruhe und einem Ausgleich abklingen. Dies ist oft ein Schritt, in den viel Energie gesetzt werden muss, damit er funktioniert. 

Es ist wichtig und gut, Leidenschaft in die eigene Arbeit zu stecken und dabei Freude zu empfinden. Genau diese Freude und vielleicht sogar Inspiration sollte mit in das Privatleben genommen werden, denn auch hier findet sie definitiv Verwendung. So kann nicht nur Stress vorgebeugt werden, auch die Chance an Burnout zu erkranken, kann minimiert werden. Das beste aber ist, man freut sich jeden Tag aufs neue, zur Arbeit zu gehen. Und diese Freude kann immer und immer wieder geschätzt werden. Doch diese Grenzen müssen gezogen werden, nur so bleiben wir dauerhaft gesund.

Und wem geht es denn nicht besser, wenn man mit einem Lächeln nach Hause kommt und am nächsten Tag wieder zur Arbeit geht?

3. Bewusstsein der Aufgabe

Die eigene Aufgabe oder Berufung darf NIE als selbstverständlich gesehen werden. Es ist äußerst relevant das nie zu vergessen. Denn wer weiß, was er leistet und wie wichtig die eigene Person ist, hat einen anderen Blick auf anfallende Aufgaben und Türme auf dem Schreibtisch. 

Diese Bestätigung, muss auch aus dem inneren selbst kommen, denn nur so wird wirklich ein Bewusstsein für die Aufgaben geschaffen. Nur weil eine Aufgabe Spaß bereitet, heißt das nicht im Gegenzug, dass es keine “richtige” Arbeit ist. Dieser Gedanke darf nie verloren gehen. 

Es tut besonders gut, sich einmal in der Woche vor den Spiegel zu stellen und sich zu sagen, wie wichtig man selbst ist und was man eigentlich jeden Tag leistet. Das schafft Selbstvertrauen und man erinnert sich selbst daran, wie viel Energie man in die eigene Aufgabe steckt.

Besuche mich doch gerne mal auf meinem Blog www.stresstreff.com

Deine Luci

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