Bist du auch oft wütend auf dich und die Welt? Und möchtest du gerne wissen, wie du Ärger und Wut loswerden kannst? Dann hat dieser Blog Beitrag vielleicht ein paar wertvolle Tipps für dich parat.

Bevor wir etwas gegen unsere Wut und unseren Ärger tun können, müssen wir erst einmal wissen, warum wir überhaupt diese Gefühle haben. Mögliche Gründe können sein:

Ursachen von Wut und Ärger

  1. Du tust etwas, was du nicht willst, weil du es nicht schaffst, Nein zu sagen. Oder du denkst, du könntest und dürftest es nicht.
  2. Du beneidest andere und bist wütend auf sie, weil du denkst, dass sie etwas haben, was du nicht hast
  3. Du möchtest, dass andere etwas tun bzw. etwas unterlassen und sie tun es einfach nicht.
  4. Du unterdrückst deine Gefühle – oft und die Wut ist eigentlich ein anderes Gefühl, das du nicht zulässt – oft ist das zum Beispiel Angst.

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Was können wir jetzt tun, damit wir Wut loswerden und wieder zu mehr innere Ruhe finden können? Hier habe ich drei Tipps für dich:

1. Es ist nicht alles gold was glänzt

Ich persönlich kenne dieses Gefühl der Wut und des Neides noch sehr gut. Denn als ich Anfang 30 war, hatte ich nichts, von dem was ich immer wollte: Mann, Kind, Haus. Alle meine Freunde hingegen hatten einen langjährigen Partner und teilweise auch schon Kinder. Ich war damals so wütend auf mich selbst und die Welt, warum fast jeder in meinem Umfeld in einer Beziehung war nur ich nicht. Ich habe mir das Leben der anderen so toll vorgestellt und dachte, da sie ja nun einen Partner und Kinder haben, haben sie keine Probleme mehr. Heute habe ich selbst einen Mann und ein Kind und weiß: JEDER Mensch hat Probleme und schwierige Zeiten zu meistern. Was von Außen oft ganz toll aussieht, ist bei den anderen auch nicht viel besser als bei dir.

Es kommt nicht unbedingt so sehr darauf an, was wir alles haben oder gerade nicht haben, sondern auf unsere innere Einstellung. Und die schwankt einfach oft stark. Es gibt einfach Tage und Phasen, da haben wir wenig Energie und sind nicht gut drauf. Auch die Menschen, von denen du glaubst, dass sie alles haben, was du dir wünscht. Jeder Mensch hat sein „Gepäck“ zu tragen und seine ganz eigenen Schwierigkeiten. Sich das ins Gedächtnis zu rufen, hilft dabei mitfühlender mit anderen zu sein. Außerdem und das bringt mich zu Tipp Nummer 2:

2. Alles kann sich ändern

Nur, weil du etwas heute nicht hast, heißt das nicht, dass du es niemals haben wirst. Und das reden wir uns ja oft ein. „Ich werde niemals glücklich werden!“, „Ich werde es niemals schaffen“. etc. Und oftmals ist es ja dieses Denken, was uns dann quasi den Rest gibt. Denn mit einer „Aufschiebung“ unseres Glücks könnten wir ja immer leben. Es gibt ein Sprichwort, das heißt „A delay is not a denial!“. Was sie viel heißt wie, aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Verwende nicht so viel Kraft und Energie darauf, deine jetzige Situation und die Gegenwart zu bekämpfen. Sondern nehme sie einfach mal an und mache dann aus deiner Zukunft das beste. Viele Probleme entstehen dadurch, dass wir gegen unsere Lebenssituation und unsere Gefühle Widerstand leisten. Das wir sie bekämpfen und „weg haben wollen“. Es gibt ein tolles Video von Eckhart Tolle „Küsse den Frosch“, was sehr anschaulich erklärt, wie man den Widerstand auflöst. Klicke auf Play und schaue dir das Video einfach mal an.

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Bildlich wird das ja in Märchen immer sehr schön dargestellt: Wenn die Prinzessin den Frosch küsst – das heißt, erste wenn sie die derzeitige Situation, also den hässlichen Frosch, vollkommen annimmt und ihn dann küsst – wird aus dem Frosch ein Prinz. So ist es im Leben auch oft: Wenn wir damit aufhören, uns gegen unser Unglücklich-Sein zu wehren, dann löst es sich plötzlich von alleine auf.

3. Du bist für dein Glück verantwortlich!

Welche Gefühle fühlst du gerade wirklich? Ist es Wut? Oder ist es vielleicht ein anderes Gefühl wie Traurigkeit oder Angst, das von der Wut überlagert wird? Was kannst du bereits heute tun, damit es dir ein bisschen besser geht? Was brauchst du gerade? Fange damit an, dir die Dinge, die du dir von anderen wünscht selbst zu geben. So fühlst du dich a) weniger abhängig von anderen Menschen und b) stellst du sicher, dass du auch wirklich genau das bekommst, was du möchtest. Denn andere Menschen kannst du nicht verändern oder sie „zwingen“ etwas zu tun, was du möchtest. Aber du kannst bestimmen, was du selbst für dich tust. Dich selbst kannst du immer verändern. Dieser Satz mag vielleicht etwas „abgedroschen“ klingen. Aber tatsächlich verändert es alles in deinem Leben, wenn du damit anfängst dich selbst – und niemanden anderes – für dein Glück verantwortlich zu machen.

Du möchtest mehr Wertschätzung von anderen? Schätze dich selbst wert!

Du sehnst dich danach, dass sich jemand um dich kümmert? Kümmere dich gut um dich selbst!

Du liebst kleine Geschenke wie Blumen? Beschenke dich selbst!

Ich hoffe, meine Gedanken zum Thema Wut und Ärger loslassen konnten dir ein bisschen helfen. Wenn du dich noch weiter mit mir austauschen willst, besuche mich auch gerne auf meinem Instagram Profil.

Alles Liebe

Deine Christina

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