Alltagstipps bei Angststörung – Mini Gewohnheiten, die dein Nervensystem beruhigen

Alltagstipps bei Angststörung - Mini Gewohnheiten, die dein Nervensystem beruhigen

Ich bin Christina Hillesheim, Soziologin, Unternehmerin und Spiegel-Bestsellerautorin, und zeige dir in meinem Podcast Angst Unplugged, wie du Ängste und Angststörungen besser verstehen und bewältigen kannst. Nach meinem Burnout 2016 habe ich meinen Weg in ein achtsames und freies Leben gefunden und teile hier Inspiration, Tools und Erfahrungen – gemeinsam mit spannenden Gästen.

Jetzt anhören auf:

Folge 362: Alltag mit Angst kann anstrengend sein – kleine Routinen und Gewohnheiten können jedoch helfen, das Nervensystem zu beruhigen und mehr Stabilität zu gewinnen. In dieser Folge teile ich 5 praktische Tipps, die du direkt in deinen Alltag integrieren kannst.

Außerdem beantworte ich eine Frage aus der Community: Wie gehe ich mit meiner Angst um, wenn es um meine Kinder geht?

In dieser Folge erfährst du:
🔌 Wie Medien-Hygiene deinen Start in den Tag stressfreier macht
🔌 Warum kleine Mikro-Bewegungen wirklich helfen, Anspannung abzubauen
🔌 Welche Rolle Atmen, Körperhaltung und Sicherheitsreize im Alltag spielen

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Macht dir echt so ein Timer vielleicht 5 Minuten die Stunde, wenn es irgendwie möglich ist, diese allgemeine Hygiene. Was konsumiere ich so den ganzen Tag gerade so in Zeiten von Social Media? Mega sinnvoll, mega wichtig im Alltag, da einfach immer wieder so ein bisschen drauf zu achten. Ich habe jetzt fünf Tipps mitgebracht. Hallo und willkommen zum Podcast ANGST UNPLUGGED – dein Angst und Panik Podcast. Ich bin Christina Hillesheim, Spiegel-Bestsellerautorin und Diplomsoziologin und ich habe lange Zeit an einer Angststörung gelitten. In diesem Podcast bekommst du viele Tipps, Übungen, Methoden, die dir bei der Angst helfen können. Ich spreche mit Experten, ich spreche aber auch mit Exbetroffenen, was ihnen auf dem Weg aus der Angst geholfen hat. Und jetzt wünsche ich dir ganz viel Freude beim Zuhören. Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast Folge. Heute geht’s um das Thema Alltag mit Angstörung. Was sind da so für Tipps, die ich auf jeden Fall in meinem Alltag anwenden kann? Das wäre, glaube ich, was gewesen, was mich damals total angesprochen hätte, weil ich natürlich irgendwie versucht habe, den Alltag zu meistern, was mal besser, mal schlechter gelungen ist. Und ich finde es einfach immer mega hilfreich, wenn man so Übungen an die Hand bekommt, die man direkt im Alltag einbauen kann. Ich habe jetzt fünf Tipps mitgebracht, ja, die helfen können einfach ein bisschen besser mit der Angst umzugehen oder sie an der ein oder anderen Stelle vielleicht sogar ganz losulassen. Und der erste Tipp, den ich da auf jeden Fall für dich habe, habe ich auch schon öfter mal hier in diesem Podcast erwähnt, weil er unfassbar wichtig ist und es ist sozusagen diese Medienhygiene oder Social Media Hygiene, dass man einfach aufpasst, was konsumiert man so den ganzen Tag im Alltag. Lese ich morgens gleich bei Social Media irgendwelche Krankheitsgeschichten nach? Lese ich Flugzeugabstürze, Anschläge nach, ähm ja, sauge ich diese Infos, die Angst machen quasi auf wie ein Schwamm oder ähm habe ich da halt einfach einen gesunden ähm Umgang mit und habe da auch Grenzen. Das ist mega wichtig. Wenn du das noch nicht so hast, dann setzt dir gerne so eine Zeit, in der du vielleicht surfst, was nur 5 oder 10 Minuten sind. Begrenze wirklich die Kanäle, wo du das Gefühl hast, es tut dir nicht gut. Ähm, schau da nichts an oder like nichts, wo du das Gefühl hast, ähm das geht dir damit schlecht, weil man bekommst natürlich noch mehr von diesen Infos ein ähm gespielt. Ich muss mich da selber immer wieder dran erinnern. Ich glaube wirklich dieses diese allgemeine Hygiene, was konsumiere ich so den ganzen Tag gerade so in Zeiten von Social Media, mega wichtig ähm für Alltag mit Angststörung. Der zweite Tipp ist, bau immer wieder so kleine Mikrobewegungen in deinen Alltag ein. Also, wenn du merkst, du sitzt schon ganz ganz lange oder du bist super verspannt, mach dir echt so ein Timer. Vielleicht 5 Minuten die Stunde, wenn es irgendwie möglich ist. Wenn nicht, dann wenigstens ab und zu mal aufstehen. Äh wenn du im Homeoffice bist, kannst du dich ja mal ein bisschen dehnen. Ähm am Arbeitsplatz geht das oft auch irgendwie auf Toilette oder mal kurz vor die Tür zu gehen. Es kann wirklich schon so viel helfen, einfach mal den Nacken nach links und rechts zu dehnen, die Schultern so nach unten zu nehmen, ähm oder ja, wenn man zu Hause ist, ein paar Dehnübungen zu machen, die gut tun. Ich finde, man fühlt sich manchmal nach so einem Dehnen, ja, nach so einer kleinen Bewegung wie massiert, wie neu geboren. Du kannst natürlich auch dich ab und zu mal so ein bisschen schütteln. Hatte ich ja auch äh in der letzten Podcast Folge gezeigt. Also diese Übungen helfen auf jeden Fall auch, um in den Körper zu kommen, um so kleine äh Bewegungen einzubauen und da reichen auch wirklich so 2 Minuten immer wieder zwischendurch. Ähm, das macht wirklich einen großen Unterschied und da super gerne auch den Timer stellen. Der dritte Tipp ä, den ich mitgebracht habe, ist so ein Atemanker. Da kannst du z.B. an der Supermarktkasse im Auto, wo du sonst dein Handy zücken würdest, ja, im Stau, wenn du einfach mal ein paar Sekunden hast, 4 Sekunden durch die Nase einatmen, 6 Sekunden durch die durch den Mund wieder aus. Allein das hilft schon runterzukommen. Ich finde es so krass, weil wir diese natürlichen Pausen im Alltag oft füllen mit eben schnell aufs Handy schauen. Also wir haben gar nicht mehr so diese Muße einfach mal nichts zu tun. Da kann es halt voll helfen, wenn man so ein Anker setzen und sagen, okay, ich mache heute mal immer, wenn ich so eine kleine Pause habe, diese Atemübung, dass ich 4 Sekunden einatme und 6 Sekunden wieder aus. Und da kann man einfach ja schon wirklich was mit verändern, ja, mit so kleinen Sachen, weil einfach dein Nervensystem immer wieder runterfährt mit dehnen, mit Atemübungen zwischendrin mit aufpassen, was konsumiere ich? Und der vierte Tipp wäre dann die Körperhaltung ab und zu mal zu checken, ja? Ähm dich da auch so dran zu erinnern, weil ich saß immer so da, als ich Angst hatte, ganz ganz viel und dass man wirklich immer mal so ja auch einmal in der Stunde bewusst checkt, wie ist meine Körperhaltung? Schulter nach unten, Mund leicht öffnen, Kiefer mal lockern, Zunge vom Gaumen, also alles so Sachen, wo wir uns einfach ein bisschen schon über den Körper entspannen können. Mega sinnvoll, mega wichtig im Alltag, da einfach immer wieder so ein bisschen drauf zu achten. Ja, was ist denn meine Körperhaltung gerade? Bin ich gerade schon verspannt? Kneife ich schon die Zähne zusammen? Ziehe ich die Schultern nach oben? und das dann immer wieder so bewusst einfach zu verändern. Und der letzte Tipp wä ähm sich selbst Reize für Sicherheit zu setzen. Z.B. mit einem Öl, dass du z.B. nach einer Meditation riechst, was dich einfach erinnert, du bist sicher, dir kann nichts passieren, alles ist gut und dieses Öl dann einfach mit sich zu tragen und da dran z.B. wie in stressigen Situationen zu riechen oder irgendwie eine Art Glücksbringer, ja, wo du sagst, wenn du das siehst, kommen positive Gefühle hoch. ähm oder sich ja auch ein schönes Bild von dem Urlaub auf Handy als Bildschirm Schoner zu machen. Alles, was dich einfach zwischendurch an ähm schöne entspannende Dinge erinnert. Und ja, mit diesen fünf Sachen, die eigentlich so klein sind, können wir eigentlich richtig einen großen Unterschied machen. Und schreib mir total gerne mal in die Kommentare, machst du davon schon was? Was willst du ausprobieren? Was hast du vielleicht im Alltag? was ähm was dir ein bisschen hilft, auf jeden Fall ruhiger zu werden und ja, dein Nervensystem zu beruhigen. Jetzt kommen wir wieder zur Rubrik Frag die Angst an Plug Community. Ich habe wieder ein paar Fragen gesehen von euch. Ich habe mir eine rausgesucht. Ihr könnt super gerne jederzeit eure Fragen an podcast@happydings.net schreiben oder einfach in die Kommentare. Und was ganz ganz oft kommt, die Frage, die kam auch per E-Mail: Wie ist es denn mit Angst vor Krankheiten bei meinen Kindern? Also, wie kann ich da umgehen damit? Bei mir selbst funktioniert es mittlerweile ganz gut, bei meinen Kindern eben noch nicht. Da ist auf jeden Fall mal so mein Gedanke, mein Tipp. Als Mama ist es glaube ich ganz normal Angst um seine Kinder zu haben. Also ich glaube, wir dürfen uns diesen Schuh auch ausziehen, dass wir das nicht haben dürften, sondern das kommt halt einfach drauf an, wie viel Raum gebe ich diese Angst. Und wenn wir halt denken, nein, wir dürfen da überhaupt keine Angst haben und wir dürfen uns da überhaupt keine Sorgen machen, das ist glaube ich utopisch, das wird nicht funktionieren, aber dass man einfach eben sagt, ähm wie viel Raum möchte ich diese Angst geben und was ist denn die wahrscheinlichste Ursache auch bei den Kindern? Ich bin bei den Kindern immer so ein bisschen lieber einmal mehr zum Arzt als zu wenig, aber es lehrt ja auch so die Erfahrung, Kinder sind einfach wahnsinnig oft krank und in 99,9% der Fällen ist es einfach nichts Schlimmes. Ich mache mich erst verrückt, wenn es soweit ist und ich schon vorher und auch so ein bisschen dieses ich vertraue meinem Kind, mein Kind wird das schon machen, der wird die Krankheit bekämpfen können. M ja, Fieber z.B. ist ja auch gut, um Viren zu bekämpfen und so weiter. Also, dass man einfach Vertrauen in das Kind auch wiederfindet. Schreib mir mal super gerne in die Kommentare, hast du das Problem auch? Hast du auch Angst um deine Kinder? Also extreme Angst um deine Kinder auch gerade beim Thema Krankheiten? Was hilft dir? Lass uns da super gerne austauschen und ja, wenn du eine Frage hast, schreib es mir wie gesagt gerne in die Kommentare oder per E-Mail an podcast@happydings.net. Dann werden wir auf jeden Fall auch nächsten Montag wieder eine Frage beantworten. Ich werde noch mal kurz die Tipps noch mal zusammenfassen. Und zwar war der erste Tipp die Medienhygiene. Einfach gucken, was konsumiere ich so den ganzen Tag und ja, tut mir das gut oder tut mir das nicht gut. Die der zweite Tipp war diese Mikrobewegungen einbauen. Dehn dich mal ab und zu. Nimm dir einfach mal 2 Minuten Zeit, um deinen Körper so ein bisschen zu bewegen. Der dritte Tipp war dieser Atemanker. 4 Sekunden einatmen, 6 Sekunden aus. Also such dir da gerne im Alltag diese kleinen Pausen und macht deine Atemübung, anstatt das Handy rauszuholen. Der vierte Tipp war immer mal wieder die Körperhaltung zu checken, zu gucken, beiße ich die Zähne aufeinander, habe ich die Schultern hochgezogen und das dann einfach zu ändern und sich bewusst da auch zu entspannen. Und die fünfte, der fünfte Tipp war einfach Reize zu setzen für ein positives, ruhiges Gefühl, wie z.B. irgendwie ein Duftöl. Das war’s mit der Podcast Folge. Ich freue mich total, wenn ihr mich abonniert, wenn ihr mir eure Gedanken da lasst. Ich lese jeden Kommentar, ich lese jede Mail und ich freue mich da wirklich unglaublich drüber. Alles Liebe und bis zur nächsten Folge. Deine Christina. [Musik]

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