Journaling gegen Angst und Stress
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Journaling gegen Angst und Stress

Tagebuch zu schreiben ist eine meditative Übung und das nicht nur für junge Erwachsene. Durch das regelmäßige Festhalten von deinen Gefühlen, Gedanken und Ereignissen in deinem Leben, wird das Journaling dir helfen, deine Prioritäten für dein Leben zu setzen. Es kann deine Ängste reduzieren und so zu mehr Entspannung in deinem Alltag führen. Wie das geht, liest du in diesem Blog Beitrag.

Kennst du das auch noch aus deiner Jugend? Mit Vorliebe habe ich ein Tagebuch geschrieben und auch heute schaue ich mir gerne die total wirren Gedanken meines 14-jährigen Ichs an. 

Vor allem das Reflektieren deiner Erlebnisse des täglichen Lebens wird dich dabei unterstützen dein inneres Ich in einer viel tieferen Ebene zu verstehen. Tatsächlich beschäftigen sich schon eine ganze Weile Experten mit dem Thema und führen sogar Studien durch, um die Vorteile des Tagebuch-Schreibens zu erforschen. Bei einer Sache sind sich alle einig, die vorwiegend positiven Auswirkungen auf dein psychisches Wohlbefinden.  

Bist du oft ängstlich? Wenn du unter erhöhten Angstsymptomen leidest und dein Journal dazu benutzt, täglich 15 bis 20 Minuten über deine traumatische Erlebnisse zu schreiben, wirst du durchschnittlich nach nur einem Monat weniger psychische Belastungen und mehr Wohlbefinden haben. Durch das Führen eines Tagebuchs wirst du vor allem anfangen, deine Ängste immer besser zu verstehen und kannst so vieles, was dich belastet entschlüsseln. Das Reflektieren führt dazu, dass du sogenannte “Trigger”, die zu Ängsten und Sorgen führen können, früh genug erkennen kannst. Du lernst so Stück für Stück immer besser damit umzugehen.

So einfach ist das Führen eines Journals

Um den Stress in deinem Alltag zu reduzieren und mehr Achtsamkeit in dein Leben zu bekommen, ist das Journaling ein wirklich effektiver Weg. Sogar eine Studie zeigt, dass emotional basierendes Journaling deinen psychischen Stress reduzieren kann und du somit glücklicher in deinem Leben sein wirst.

Wenn du anfängst deinen Fokus auf das Schreiben zu legen, wirst du lernen viele Situationen aus deinem Alltag zu reflektieren und somit auch aus einer anderen Perspektive betrachten zu können. Gerade im Bereich der Entscheidungsfindung wirst du sehr schnell sehr positive Veränderungen erkennen. Dein Stressmanagement und deine Bewältigungstechniken für schwierige Situationen kannst du so nach und nach verbessern.

Nach Rat von Experten zu dem Thema Tagebuch schreiben, solltest du auf jeden Fall ein paar Dinge beachten, um alle Vorteile für dich aus dem Journaling herauszuholen.

Da du in deinem Tagebuch wahrscheinlich sehr private und hochsensible Informationen notierst, solltest du einen gut gewählten Aufbewahrungsort für dein Journal haben. Wichtig ist, dass du dein Tagebuch an dem Ort sicher aufgehoben weißt, aber es für dich ein Leichtes ist, danach jeder Zeit zu greifen.  Auch solltest du dir am besten einen bestimmten Ort zum Schreiben suchen. Ein ruhiger Platz, an dem du dich wohlfühlst und auch ungestört sein kannst, ist die richtige Wahl. 

Journaling ist eine sehr kostengünstige Art der Selbstfürsorge, denn was du dafür brauchst, sind lediglich ein Stift und ein Blatt Papier. Ich empfehle dir allerdings eine besondere Art von Papier. Denn sich seine Gedanken und Gefühle nochmal zur Hand zu nehmen, kann uns daran erinnern, wie wir aus einer schlimmen Zeit herausgekommen sind. Deswegen habe ich für dich ein Glücks-Journal entworfen. In deinem Me-Timer findest du auf 63 Seiten nicht nur die Möglichkeit 4 Wochen lang deinen Tag zu reflektieren, sondern auch dir deine Erkenntnisse vom Tag zu notieren. So kannst du endlich mehr Dankbarkeit und Selbstliebe in dein Leben lassen.

Klicke hier und sehe dir das Journal gerne einmal genauer an!

Ziel des Journaling

Das Ziel von dem Journaling ist grundsätzlich dein Leben zu reflektieren. Doch kann es auch vorkommen, dass du dich damit in eine negative Gedankenspirale begibst. Wenn du dies bemerkst, dann solltest du das Tagebuchschreiben lieber ein wenig zurückfahren. 

Daher ist es vor allem äußerst wichtig sich mehr auf die positiven Erlebnisse zu konzentrieren. Dies heißt nicht, dass du nicht deine Probleme und Sorgen nicht notieren sollst, aber auch diese solltest du immer mit positiven Sätzen auflösen. 

Dies könntest du zum Beispiel so machen: „Mein Tag war heute nicht so gut. Ich hatte Kopfschmerzen, war sehr müde und habe es nicht geschafft zum Einkaufen zu gehen.“ Nun sollte deine positive Auflösung kommen: „Morgen wird mit Sicherheit ein guter Tag, ich werden mich mehr entspannen und so den Tag meistern. Selbst das Einkaufen werde ich mühelos schaffen“. 

Gefühle, Gedanken und Erlebnisse sind in deinem Journal natürlich gut aufgehoben.

Tipps für das Journaling

  1. Bequem muss es sein: Dein Journal sollte an einem Ort sein, an dem du es schnell erreichen kannst. Egal, ob du das Glücks Journal nutzt, ob du dein Journal am Computer tippst oder mit Füller deine Gedanken in ein Buch schreibst. Nur wenn es gut zugänglich ist, bleibt es auch in Benutzung.
  2. Mache das Journaling zu einer Gewohnheit. Plane eine feste Zeit und einen festen Ort ein. Vielleicht hast du am Morgen dafür genug Zeit oder direkt nach der Arbeit. Ich selbst schreibe gerne klassisch am Abend vor dem Zubettgehen. So ist auch ein ruhiger Schlaf gesichert. Mein Kopf ist leer und mein Körper kann zur Ruhe kommen. 
  3. Unperfekt ist perfekt: Rechtschreibung, Komma Setzung oder eine schöne Handschrift. All das ist in deinem Journal unwichtig. Achte mehr auf den Inhalt und vermeide das Korrekturlesen des Geschriebenen.
  4. Sei kreativ: Beim Tagebuch schreiben hast du einen Platz nur für dich allein. Hier darfst du machen, was dir gefällt. Du hast Lust ein bisschen zu malen, wolltest schon immer mal bunte Tinte nutzen? In deinem Tagebuch ist der richtige Platz für deine Kreativität. Meine Favoriten sind Füller mit farbiger Tinte. Je nach Gefühl werden meine Einträge mal blau, mal schwarz, mal türkis oder grün. 
  5. Mach dir keinen Druck: Experten raten ein ausführliches Tagebuch zwei bis dreimal die Woche zu schreiben. Auch wenn du mal keine Lust auf das Schreiben hast, dann mach dir keinen Stress. Das Journaling sollte kein Muss, sondern etwas Befreiendes für dich sein. Um allerdings deine neue Gewohnheit nicht ganz zu vergessen, mache mindestens einen Tag in der Woche mit dir aus, in der du Zeit mit deinem Journal verbringst. Auch wenn du nichts zu schreiben hast, kannst du vielleicht nur ein paar kurze Notizen zu deiner letzten Woche aufschreiben oder etwas malen. 

Auch du wirst feststellen, dass du durch das Journaling in der Lage sein wirst, deine Probleme und Sorgen besser zu reflektieren und zu lösen. Das ist einer der größten Vorteile des Journalings. Selbst wenn das Schreiben abgeschlossen ist, arbeitet dein Kopf weiter und so kannst du auch in der Zeit nach dem Schreiben zu tollen Erkenntnissen kommen. 

Und jetzt probiere es gerne selbst einmal aus – ganz viel Spaß und Erfolg beim Journaling! 🙂

Angstfrei Workshop

Wenn du tiefer in das Thema Ängste loswerden einsteigen möchtest, möchte ich dich von Herzen gerne zu meinem Angstfrei Workshop einladen.

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ÜBRIGENS: Du bist vollkommen anonym und erscheinst weder mit Bild noch mit Ton in diesem Workshop. Wenn du möchtest darfst du aber gerne den Chat für Fragen oder den Austausch mit Gleichgesinnten nutzen!

Wichtiger Hinweis: Bei Ängsten in Verbindung mit starken Depressionen und Traumata empfehle ich IMMER einen Arzt Besuch. Dieser Workshop soll keinen Arzt und keine Therapie ersetzen.

P.S. Hier findest du übrigens die anfangs genannte Studie dazu: https://mental.jmir.org/2018/4/e11290/

Deine Christina

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