Reisetipps für einen Tag in Venedig

Venedig gilt als eine der romantischsten Städte der Welt. Und wenn man einmal dort gewesen ist, kann man wohl kaum bestreiten, dass diese Stadt ein ganz besonderes Flair hat. Auch wenn man nur einen Tag Zeit hat, kann man in Venedig viele interessante Orte besichtigen. Im folgenden Blog Beitrag habe ich Euch ein paar Reisetipps für Venedig im Rahmen von sogenannten „Do’s“ und „Don’ts“ für Venedig zusammengestellt. Damit steht den nächsten Ferien in Italien nichts mehr im Wege. 

Do’s – das sollte man in Venedig tun

1. Den Markusplatz besichtigen

Der Markusplatz in Venedig, Italien
Der Markusplatz in Venedig, Italien
Turm am Markusplatz in Venedig, Italien
Markusturm am Markusplatz in Venedig, Italien

Wenn man an Venedig denkt, denkt man natürlich sofort an den Markusplatz. Der „Piazza San Marco“, wie die Italiener ihn nennen, ist wohl der bedeutendste und bekannteste Platz in Venedig. Er ist etwa 175 Meter lang und 82 Meter breit. Auf dem Platz befindet sich die Markuskirche beziehungsweise der Markusdom (italienisch: Basilica di San Marco) mit seinem Glockenturm, dessen Höhe auf fast 99 Meter kommt, was ihn zum höchsten Gebäude in Venedig macht. Der Name des Doms geht auf den Apostel Markus zurück, dessen Gebeine in der Kirche begraben liegen. Die Öffnungszeiten des Markusdoms findet Ihr zum Beispiel hier.

2. Die Rialtobrücke überqueren

Blick von der Rialtobrücke auf das Wasser
Blick von der Rialtobrücke auf das Wasser

Der Rialtobrücke sollte man auf jeden Fall einen Besuch abstatten, denn sie ist eines der bekanntesten Bauwerke der Stadt und somit eine begehrte Sehenswürdigkeit in Venedig.. Sie führt über den Canal Grande und ist rund 48 Meter lang und etwa 22 Meter breit. Der Name ist vom italienischen „Rivo alto“ abgeleitet‚ was auf Deutsch so viel heißt wie „hohes Ufer“. Das Gebiet Rialto liegt in Venedig am höchsten über dem mittleren Hochwasser. Meistens ist es auf der Rialto Brücke recht voll, so dass es sich anbietet, sie entweder am frühen morgen oder erst gegen Abend zu besichtigen.

3. Den Dogenpalast besichtigen

Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten in Venedig ist der Dogenpalast. Dieser befindet sich im Osten des Platzes direkt neben dem Dom. Er war über achthundert Jahre lang der Sitz des Dogen und der Regierung der Republik Venedig.

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4. Ein Eis in einer der vielen Eisdielen essen

Wenn man vom Hafen aus gerade aus über den Markusplatz in die Straße läuft kommt nach ein paar Metern eine Eisdiele. Mein Tipp: Sorte Strawberry Cheesecake, eine Kugel Eis gibt es für rund 2 Euro, 2 Kugeln für rund 3 Euro.

5. Einmal mit der Gondel durch die Kanäle fahren

Traumhafte Kulisse: mit der Gondel durch die Kanäle Venedigs fahren
Traumhafte Kulisse: Einmal mit der Gondel durch die Kanäle Venedigs fahren

Es ist zwar etwas kitschig und die typische Touristen-Attraktion, aber wirklich ein einzigartiges Erlebnis! Eine halbe Stunde hat jedoch den stolzen Preis von rund 80 Euro.

6. Sich eine Nacht in einem schönen Hotel in Venedig gönnen

So kann man die Stadt am Abend oder am frühen Morgen besuchen und die Atmosphäre einsaugen, wenn die meisten  der Touristen bereits abgereist beziehungsweise noch nicht angereist sind. Tagsüber ist Venedig sehr mit Touristen gefüllt, wenn man nach Venedig reist, sollte man sich also generell auf viele Menschen in engen Gassen einstellen.

7. Die Fischerinsel  Burano besuchen

Sehenswert: Die Fischerinsel Burano in der Nähe von Venedig
Sehenswert: Die Fischerinsel Burano in der Nähe von Venedig
Die bunten Häuser erinnern an eine Postkarte: Burano in der Nähe von Venedig

Sie hat sich vor allem durch ihre wunderschönen bunten Häuser einen Namen gemacht, die zahlreiche Postkartenmotive schmücken. Sie ist eine der am dichtesten besiedelten Inseln und liegt etwa 7,5 Kilometer nordöstlich von Venedig. Die Anreise nach Burano ist einfach: Es verkehren regelmäßig Wasserbusse (Vaporetti) in Richtung Burano. Die schnellste Verbindung startet von der Fondamente Nove. Die Fahrzeit beträgt etwa 40 Minuten und kostet rund 7,50 Euro für eine einfache Fahrt. Auf der Insel Burano kann man die zahlreichen bunten Häuser bestaunen und frittierte Meeresfrüchte essen, quasi das Nationalgericht von Burano.

Die Fischerinsel Burano

Wenn Ihr noch auf der Suche nach einem schönen Reiseführer für Venedig seid, werdet Ihr zum Beispiel hier fündig*.

Don´ts – das sollte man in Venedig vermeiden:

1. Einen Kaffee oder Ähnliches auf oder um den Markusplatz herum trinken

Teures Vergnügen: Ein Bier auf dem Markusplatz in Venedig kostet rund 13 Euro
Teures Vergnügen: Ein Bier auf dem Markusplatz in Venedig kostet rund 13 Euro

Hier zahlt man gerne mal 10 Euro oder mehr für ein kleines Getränk. Am besten Ihr geht einfach Richtung Hafen, ein paar Meter weiter, dort ist zwar das Ambiente und die Aussicht nicht ganz so schön, dafür gibt es ein Kaltgetränk oder einen Kaffee für rund 4 Euro und freies W-Lan und Knabbereien kostenfrei dazu :-).

2. Ohne Karte durch die Straßen laufen

Man glaubt es zunächst nicht, aber man kann sich selbst in Venedig relativ leicht verirren und irgendwie sehen die kleinen Gässchen doch alle gleich aus. Wenn man keine Karte zur Hand hat, sollte man sich zumindest an den Schildern orientieren.

3. Sonnencreme und Kopfbedeckung vergessen

In Venedig kann es im Sommer sehr heiß werden. Das macht sich unter anderem an den extrem heißen Kopfsteinpflastern  bemerkbar, dass man sogar durch die Schuhe zu spüren bekommt.

4. Mit dem Auto kommen

Venedig ist auf dem Wasser gebaut und somit komplett autofrei. Eine Möglichkeit mit dem Auto zumindest in die Nähe Venedigs anzureisen ist es, in Mestre am Bahnhof bei „Parking Stazione“ zu parken. Das vereinfacht die Anfahrt ungemein. Die Anbindung nach Venedig geht mit der Bahn zum Bahnhof Santa Lucia, das sind nur etwa 10 Minuten Fahrt. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,25 Euro. Also ein echtes Schnäppchen. Die genaue Anschrift fürs Navi lautet: Parking Stazione, Viale Stazione 10, 30171 Venezia Mestre. Für fast einen ganzen Tag parken zahlt man etwa 14 Euro.

5. Venedig mit ganz kleinen Kindern und Kinderwagen besuchen

Venedig ist durch seine extrem schmalen Gassen und die vielen Menschen, die tagsüber durchlaufen, nicht gerade Kinderwagen-tauglich. Wie erwähnt kann es im Sommer auch extrem heiß werden. Wenn es dennoch eine Reise nach Venedig mit kleinen Kindern sein soll, sollte man lieber einen Tragerucksack oder Ähnliches für die Kleinkinder mitnehmen und nicht im Hochsommer (zu heiß) oder in den Osterferien (zu voll) hinfahren.

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