Reisetipps – Ein Tag in Venedig

Venedig gilt als eine der romantischsten Städte der Welt. Und wenn man einmal dort gewesen ist, kann man wohl kaum bestreiten, dass diese Stadt ein ganz besonderes Flair hat. Auch wenn man nur einen Tag Zeit hat, kann man in Venedig viele interessante Orte besichtigen. Im folgenden Blog Beitrag habe ich Euch ein paar Reisetipps für Venedig im Rahmen von sogenannten „Do’s“ und „Don’ts“ für Venedig zusammengestellt. Damit steht den nächsten Ferien in Italien nichts mehr im Wege. 

Do’s – das sollte man in Venedig tun

Venedig Reisetipps
Wunderschönes Venedig: Blick auf den Kanal mit den Gondeln
  • Den Markusplatz besichtigen. Wenn man an Venedig denkt, denkt man natürlich sofort an den Markusplatz. Der „Piazza San Marco“, wie die Italiener ihn nennen, ist wohl der bedeutendste und bekannteste Platz in Venedig. Er ist etwa 175 Meter lang und 82 Meter breit. Auf dem Platz befindet sich die Markuskirche beziehungsweise der Markusdom (italienisch: Basilica di San Marco) mit seinem Glockenturm, dessen Höhe auf fast 99 Meter kommt, was ihn zum höchsten Gebäude in Venedig macht. Der Name des Doms geht auf den Apostel Markus zurück, dessen Gebeine in der Kirche begraben liegen. Die detaillierten Öffnungszeiten findet Ihr am Ende des Beitrags.

  • Die Rialtobrücke überqueren. Der Rialtobrücke sollte man auf jeden Fall einen Besuch abstatten, denn sie ist eines der bekanntesten Bauwerke der Stadt und somit eine begehrte Sehenswürdigkeit in Venedig.. Sie führt über den Canal Grande und ist rund 48 Meter lang und etwa 22 Meter breit. Der Name ist vom italienischen „Rivo alto“ abgeleitet‚ was auf Deutsch so viel heißt wie „hohes Ufer“. Das Gebiet Rialto liegt in Venedig am höchsten über dem mittleren Hochwasser.
Blick von der Rialto Brücke
Blick von der Rialto Brücke in Venedig auf die berühmten Gondeln
  • Den Dogenpalast besichtigen. Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten in Venedig ist der Dogenpalast. Dieser befindet sich im Osten des Platzes direkt neben dem Dom. Er war über achthundert Jahre lang der Sitz des Dogen und der Regierung der Republik Venedig.
  • Ein Eis in einer der vielen Eisdielen essen. Wenn man vom Hafen aus gerade aus über den Markusplatz in die Straße läuft kommt nach ein paar Metern eine Eisdiele. Mein Tipp: Sorte Strawberry Cheesecake, eine Kugel Eis gibt es für rund 2 Euro, 2 Kugeln für rund 3 Euro.
  • Einmal mit der Gondel durch die Kanäle fahren. Es ist zwar etwas kitschig und die typische Touristen-Attraktion, aber wirklich ein einzigartiges Erlebnis!

venedig gondel

  • Sich eine Nacht in einem schönen Hotel in Venedig gönnen. So kann man die Stadt am Abend oder am frühen Morgen besuchen und die Atmosphäre einsaugen, wenn die meisten  der Touristen bereits abgereist beziehungsweise noch nicht angereist sind. Tagsüber ist Venedig sehr mit Touristen gefüllt, wenn man nach Venedig reist, sollte man sich also generell auf viele Menschen in engen Gassen einstellen.
  • Die Fischerinsel  Burano besuchen. Sie hat sich vor allem durch ihre wunderschönen bunten Häuser einen Namen gemacht, die zahlreiche Postkartenmotive schmücken. Sie ist eine der am dichtesten besiedelten Inseln und liegt etwa 7,5 Kilometer nordöstlich von Venedig. Die Anreise nach Burano ist einfach: Es verkehren regelmäßig Wasserbusse (Vaporetti) in Richtung Burano. Die schnellste Verbindung startet von der Fondamente Nove. Die Fahrzeit beträgt etwa 40 Minuten.
Venedig Burano
Die Fischerinsel Burano in der Nähe von Venedig

Don´ts – das sollte man in Venedig vermeiden:

Venedig Kanal Brücke

  • Einen Kaffee oder Ähnliches auf oder um den Markusplatz herum trinken. Hier zahlt man gerne mal 10 Euro oder mehr für ein kleines Getränk. Am besten Ihr geht einfach Richtung Hafen, ein paar Meter weiter, dort ist zwar das Ambiente und die Aussicht nicht ganz so schön, dafür gibt es ein Kaltgetränk oder einen Kaffee für rund 4 Euro und freies W-Lan und Knabbereien kostenfrei dazu :-).
  • Ohne Karte durch die Straßen laufen. Man glaubt es zunächst nicht, aber man kann sich selbst in Venedig relativ leicht verirren und irgendwie sehen die kleinen Gässchen doch alle gleich aus.
  • Sonnencreme und Kopfbedeckung vergessen. In Venedig kann es im Sommer sehr heiß werden. Das macht sich unter anderem an den extrem heißen Kopfsteinpflastern  bemerkbar, dass man sogar durch die Schuhe zu spüren bekommt.
  • Mit dem Auto kommen. Venedig ist auf dem Wasser gebaut und somit komplett autofrei. Eine Möglichkeit mit dem Auto zumindest in die Nähe Venedigs anzureisen ist es, in Mestre am Bahnhof bei „Parking Stazione“ zu parken. Das vereinfacht die Anfahrt ungemein. Die Anbindung nach Venedig geht mit der Bahn zum Bahnhof Santa Lucia, das sind nur etwa 10 Minuten Fahrt. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,25 Euro. Also ein echtes Schnäppchen. Die genaue Anschrift fürs Navi lautet: Parking Stazione, Viale Stazione 10, 30171 Venezia Mestre.
  • Venedig mit ganz kleinen Kindern besuchen. Venedig ist durch seine extrem schmalen Gassen und die vielen Menschen, die tagsüber durchlaufen, nicht gerade Kinderwagen-tauglich. Wie erwähnt kann es im Sommer auch extrem heiß werden. Wenn es dennoch eine Reise nach Venedig mit kleinen Kindern sein soll, sollte man lieber einen Tragrucksack oder Ähnliches für die Kleinkinder mitnehmen und nicht im Hochsommer (zu heiß) oder in den Osterferien (zu voll) hinfahren.
Markusdom Venedig
Der Markusdom in Venedig
Die Öffnungszeiten des Markusdoms findet Ihr zum Beispiel hier.

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