10 Beruhigungsmethoden bei Angst
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Beruhigungsmethoden bei Angst

10 Beruhigungsmethoden bei Angst

Ich möchte dir in diesem Beitrag 10 Beruhigungsmethoden bei Angst zeigen, was du in einer akuten Stress Situation (auch bei Panikattacken) tun kannst, um deinen Körper zur Ruhe zu bringen – und der Angst zu sagen: Hey, danke für deine Fürsorge, aber du wirst hier gerade nicht gebraucht!

Zu diesem Beitrag gibt es auch wieder eine Podcastfolge, du kannst sie dir hier anhören:

Angst ist eine Stressreaktion des Körpers. Verständlicherweise, denn wer Angst hat, ist fluchtbereit und kann in gefährlichen Situationen schneller handeln – oder ist unbeweglich und fällt potenziellen Gegnern (Raubtieren zum Beispiel) nicht auf. Angst ist also etwas ganz normales, was uns noch aus den Anfängen der Menschheit im wahrsten Sinne in den Knochen steckt. Evolution geschieht langsam – und so zeigt sich die Angst bei vielen Menschen heute noch immer sehr heftig und unangemessen stark, sodass Betroffene sogar von sich selbst mitunter den Eindruck bekommen, sie übertreiben total.

10 Beruhigungsmethoden bei Angst

1. Pause machen: Der erste Tipp kann vor allem VORBEUGEND helfen, damit Angst gar nicht erst oder nicht so stark auftritt. Denn Ängste entstehen oft durch Stress. Wenn wir uns zu wenig Pausen und Zeit für uns selbst gönnen. Dazu neigen Menschen mit Ängsten oft. Es kann helfen, sich feste Pausen Zeiten in den Kalender einzutragen. Und so einfach während der Arbeit pro Stunde 5 Minuten Pause zu machen und einfach nur dazusitzen und zu atmen. Wenn du spürst, dass dich die Angst überkommt, lege deine Tätigkeit kurz beiseite und gönne dir einen Augenblick der Stille – bereits fünf Minuten können sehr heilsam sein.

2. Die Angst personalisieren: Wenn wir die Angst personalisieren, das heißt ihr einen Namen und ein Gesicht geben passieren zwei Dinge, die wertvoll sind: 1.) Die Angst wird von uns abgetrennt, wir sind nicht die Angst, denn die Angst hat einen eigenen Namen und eine eigene Gestalt. 2.) Wenn wir der Angst einen etwas “lustigen” oder außergewöhnlichen Namen geben wie etwa Erna, Hermine oder Herbert, und anfangen mit ihr zu sprechen, wirkt sie weniger bedrohlich und wir machen sie uns zum Freund, statt gegen sie anzukämpfen. Gib ihr gerne auch eine lustige eine Gestalt, in der sie weniger beängstigend daher kommt (wie dem Irrwicht in Harry Potter).

3. Atme: Wenn die Angst dich überkommt, wird dein Atem flach und schnell. Konzentriere dich bewusst darauf, deinen Atem zu beruhigen, etwa mit einer Atemübung. Atmen wirkt Wunder und ist eines der besten Dinge, die du bei Angst tun kannst.

4. Körper entspannen: Dein Körper ist in Alarmbereitschaft. Zeige ihm, dass es keinen Grund zum Fliehen gibt, indem du deine Muskeln bewusst entspannst, zum Beispiel, indem du deine Fäuste ballst und wieder löst oder mit einer kleinen Einheit Progressiver Muskelentspannung nach Jacobsen.

5. Bewegung: Wenn du dich wie gelähmt fühlst, hilft es dir, deine Muskeln langsam und bewusst zu bewegen. In manchen Fällen hilft auch ein kurzer Spaziergang oder einfach die Angst herauszutanzen, um wieder bei dir anzukommen.

6. Erfrischung: Kaltes Wasser, welches du dir ins Gesicht oder über die Handgelenke schüttest, oder von dem du ein großes Glas trinkst, holt dich ins Hier und Jetzt zurück. Ein Kühlpack oder im Winter Schnee, das man sich auf die Handgelenke legt kann ebenso hilfreich sein.

7. Erdung: Dort zu bleiben, wo du bist, kann eine Herausforderung sein, dennoch ist es eine große Hilfe. Stelle deine Füße fest auf den Boden und widerstehe dem Fluchtimpuls. Auch ein sogenannter Anker, z.B. in Form eines Stressballs, Duftes oder von Musik, kann dir dabei helfen.

8. Stopp das Gedankenkarussell: Der größte Anteil dessen, was deine Angst ausmacht, findet in deinem Kopf statt. Ein lautes Stopp, in Gedanken oder ausgesprochen, kann ein Signal für deinen Verstand sein, dass die Gedanken nun umgelenkt werden können. Dabei hilft etwa zählen, das bewusste Denken an etwas Schönes, positive Affirmationen und radikale Akzeptanz.

9. Aktiviere deine Sinne: Die Angst beschäftigt hauptsächlich die Augen, denn du musst ja den Gegner aus möglichst weiter Entfernung herannahen sehen. Konzentriere dich auf deine anderen Sinne, indem du etwa jeweils fünf (oder auch mehr) Dinge aufzählst, die du hören, riechen, schmecken und fühlen kannst. Dann kannst du auch die Augen wieder hinzu nehmen. Versuche dabei entweder neutrale oder positive Dinge ins Zentrum deiner Wahrnehmung zu rücken, um der Negativität in deinem Kopf nicht noch mehr Raum zu geben. 

10: Vermeide folgendes: Den Konsum von Koffein, Nikotin, Alkohol – diese putschen deinen Körper nur zusätzlich hoch oder lähmen ihn und dein Bewusstsein. Verdrängung hilft nicht bei der Verarbeitung von Angst! Auch Unterzuckerung, Schlafmangel und weiterer Druck oder Stress sind kontraproduktiv, um deiner Angst zu begegnen.

Probiere aus, was dir am besten hilft – Angstzustände sind so individuell wie die Menschen und es gibt kein Patentrezept.

Ich hoffe, meine 10 Beruhigungsmethoden bei Angst konnten dir ein bisschen helfen und sind dir eine kleine Inspiration!

Deine Christina

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